Prospects for / Perspektiven für Berlins Clubscene

Prospects for / Perspektiven für Berlins Clubscene

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(Der deutsche Text befindet sich unter dem Englischen)


Artists

Booking agents

Club-goers

Club-workers

Promoters

for PERSPECTIVES

Berlin is considered one of the club capitals of the world. We deliberately live in this city because it has given us opportunities to develop and realize ourselves freely in our music cultures.

But there is still a hard lockdown for us at the moment.

  • We are not allowed to perform in front of audiences to dance with them together
  • We are not allowed to hold dance events.
  • We are not allowed to enter our clubs.
  • We are not allowed to enter our safer spaces.
  • We are effectively banned from working.

From the outset, we have been sympathetic to the necessary containment strategies against the spread of the Corona pandemic.

We were among the first in this country to restrict our events to 2G. We agreed to put data protection quasi ad acta, always carefully controlled this and tirelessly pointed out to take the dangers of infection with coronaviruses seriously. We introduced additional rapid tests and, despite all these measures, also went along with a 50% limit on the number of guests. Despite all of these measures we were the first and only industry that had to close completely again in winter 2021/22.

We have conscientiously enforced all of this. Nevertheless, Germany with Berlin is one of the last countries in the world that has not yet opened its clubs and we are not given any reassurances or prospects on re-opening.

  • We already have lost a lot in terms of finances.
  • Many of our colleagues and friends cannot afford living under the ongoing and encountered uncertainties any longer and changed their jobs.
  • In addition, these lead to many of our friends and colleagues suffering from psychological consequences such as depression.

Many people don't understand that our culture is not (exclusively) about fun, but about a holistic lifestyle which provides a safer space for vulnerable groups to thrive.

Berlin advertises the nightlife that we create. At the same time, we are always the first to have our existence restricted arbitrarily and without a sense of proportion.

Our demands:

  1. Give us measurable and binding criteria based on current knowledge under which we will be allowed to do our work again. These criteria/working conditions must be long-term.
  2. No closure through the back door again by banning dance events!
  3. Have a strategy that step by step drops all Corona measurements. 
  4. Have an emergency strategy in case of a worsen Corona situation next Autumn / Winter, that gives at least fully vaccinated people the rights to work and also dance!

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Künstler*innen

Booker*innen

Clubmitarbeiter*innen

Clubgänger*innen

Promoter*innen

für PERSPEKTIVEN

 

Berlin gilt als eine der Clubhauptstädte der Welt. Wir leben bewusst in dieser Stadt, weil sie uns die Möglichkeit gegeben hat, uns in unseren Musikkulturen frei zu entwickeln und zu verwirklichen.

Aber für uns gilt immer noch ein harter Lockdown.

  • Es ist uns nicht erlaubt, vor Publikum aufzutreten, um gemeinsam zu tanzen.
  • Wir dürfen auch keine Tanzveranstaltungen abhalten.
  • Wir dürfen unsere Clubs nicht betreten.
  • Wir dürfen unsere Safer Spaces nicht betreten.
  • Wir haben ein faktisches Arbeitsverbot

Wir haben von Anfang an Verständnis für die notwendigen Eindämmungsstrategien gegen die Ausbreitung der Corona-Pandemie gehabt.

Wir waren hierzulande mit die ersten, die ihre Veranstaltungen auf 2G beschränkt haben. Wir haben uns darauf eingelassen, Datenschutz quasi ad acta zu legen, dies immer sorgfältig kontrolliert und unermüdlich darauf hingewiesen, die Gefahren einer Ansteckung mit Coronaviren ernst zu nehmen. Wir haben zusätzliche Schnelltests eingeführt und trotz all dieser Maßnahmen auch eine 50%ige Begrenzung der Gästezahl mitgemacht. Trotz all dieser Maßnahmen waren wir die erste und einzige Branche, welche im Winter 2021/22 wieder schließen musste.

All das haben wir gewissenhaft und kurzfristig durchgesetzt. Nichtsdestotrotz ist Deutschland mit Berlin eines der letzten Länder der Welt, das seine Clubs noch nicht geöffnet hat und uns immer noch keine Zusicherungen oder Aussichten auf eine Wiedereröffnung gibt.

  • In finanzieller Hinsicht haben wir bereits viel verloren
  • Viele unserer Kolleg*innen und Freund*innen können sich diese andauernden und auftretenden Unsicherheiten nicht mehr leisten und haben ihren Beruf gewechselt
  • Hinzu kommt, dass viele unserer Freund*innen und Kolleg*innen aufgrund dieser Situation unter psychischen Folgen wie Depressionen leiden.

Viele Menschen verstehen nicht, dass es in unserer Kultur nicht (ausschließlich) um Spaß geht, sondern um einen ganzheitlichen Lebensstil, der verschiedenen Gruppen einen sichereren Raum bietet, um sich zu entfalten.

Berlin wirbt mit dem Nachtleben, das wir schaffen. Gleichzeitig sind wir jeweils die ersten, die willkürlich und ohne Augenmaß in ihrer Existenz eingeschränkt werden.

Unsere Forderungen:

  1. Geben Sie uns messbare und verbindliche Kriterien, unter denen wir unsere Arbeit wiederaufnehmen können. Diese Kriterien/Arbeitsbedingungen müssen nachhaltig sein.
  2. Keine erneute Schließung durch die Hintertür durch Verbot von Tanzveranstaltungen, auch wenn dies rein formal geschehen ist!
  3. Diese Strategie sollte Schritt für Schritt alle Corona-Maßnahmen fallen lassen, damit wieder alle an unseren Veranstaltungen teilhaben dürfen. 
  4. Erstellung einer Notfallstrategie für den Fall einer Verschlechterung der Corona-Situation im nächsten Herbst/Winter, die zumindest vollständig geimpften Menschen das Recht gibt, zu arbeiten und auch zu tanzen!
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