Welt-Friedenshauptstadt Jerusalem

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Verehrter Herr Präsident!

Alle Menschen, die diese Petition unterschreiben, wünschen sich von Ihnen, dass Sie Ihre Entscheidung, Jerusalem als Hauptstadt nur des Staates Israel anzuerkennen, noch einmal überdenken und ändern. Es ist richtig, dass für Jerusalem eine gute Lösung gefunden werden muss. Eine gute Lösung aber muss gerade in Jerusalem, dem geistigen Zentrum der drei großen Religionen, allen Beteiligten gerecht werden. Sie darf nicht einseitig sein.

Die Entscheidung, die Sie derzeit für Jerusalem getroffen haben, wird diesem Anspruch nicht gerecht. Kriegerische Auseinandersetzungen sind vorprogrammiert.

Jerusalem kann nicht geteilt werden. In diesem Punkt sind wir uns sogar schon einig. Hier bei uns in Deutschland war Berlin jahrzehntelang geteilt. Das war für die betroffenen Menschen eine sehr leidvolle Zeit. Genützt hat das niemandem. 

In einem ungeteilten Jerusalem  müssen alle Religionen sich gleichzeitig geborgen und zuhause fühlen. Niemand kann Jerusalem für sich allein beanspruchen. Ein gläubiger Jude, ein gläubiger Moslem wie auch ein gläubiger Christ sind vor unserem gemeinsamen Gott alle gleichwertig gut. 

Vor ca. 800 Jahren gab es in Jerusalem ein ähnliches Problem, als Sultan Saladin auf Arabischer Seite und Richard Löwenherz, König von England und Anführer der christlichen Kreuzritter auf der anderen Seite, um die Vorherrschaft in Jerusalem erbittert kämpften. Damals lösten die Kontrahenten den Konflikt, unter Einbindung auch der dritten Kraft, nämlich der Würdenträger im jüdischen Tempel, indem sich alle gemeinsam auf das Folgende einigten:

Wer unbewaffnet die Stadt Jerusalem betrat, durfte ungehindert zu seinen heiligen Stätten gehen und dort beten.

Mit dieser Lösung konnten schließlich alle miteinander oder zumindest nebeneinander gut leben. Jerusalem gehörte allen gemeinsam. Jerusalem war zur Friedenshauptstadt für alle Religionen geworden, selbst für die, die von sich sagten, sie seien nicht religiös. Der von Toleranz und gegenseitigem Respekt getragene Pakt vereinte grundsätzlich alle in Jerusalem zu einem allgemeinen und globalen Friedenszentrum. Sogar die asiatischen Religionen passten in das Konzept. 

Dieser Friede, der mindestens 60 Jahre lang hielt, kann auch heute wieder Vorbild werden für einen friedvollen Umgang mit dem Status dieser Stadt. Sollte es Ihnen gelingen, Herr Präsident, den Hauptstadtstreit mit dieser Strategie beizulegen, dann hätte das voraussichtlich Signalwirkung auf eine gesamte Befriedung der Region Levante. Das wäre ein gewaltiger Schritt auf dem Weg zum Weltfrieden. Sie würden damit nicht nur Jerusalem, sondern auch Ihrer Aufgabe als Präsident der Vereinigten Staaten von Amerika sowie der gesamten Menschheit einen ehrenvollen Dienst erweisen.

Sehr geehrter Herr Präsident, wir alle bitten Sie, nehmen Sie die Sorgen der Menschen weltweit sehr ernst. Wenn Sie ein echter Friedenspräsident werden wollen, dann schauen Sie einfach 800 Jahre zurück. Dort liegt der Schlüssel für das richtige Friedensmodell in Jerusalem bis heute.

Jedes Land kann und darf an jedem dafür geeigneten Ort eine Botschaft für ein anderes Land errichten. Auch Israel kann das. Ebenso kann das eines Tages aber auch der Palästinenserstaat, wenn es ihn nach erfolgreichen Verhandlungen tatsächlich geben wird. Warum nicht eine US-Botschaft für Palästina, ebenfalls in Jerusalem?

Wenn Jerusalem zur Friedenshauptstadt der Religionen wird, dann bleiben die Welt und die Menschen mit ihren territorialen Machtansprüchen ganz einfach außen vor. 

Und darum gerade jetzt, Herr Präsident:

 

Machen Sie Jerusalem zum weltweiten Friedenszentrum.

Machen Sie Jerusalem zur Welt-Friedenshauptstadt aller Religionen.

Erheben Sie Jerusalem zum strahlenden Mittelpunkt spiritueller Kraft, die allen Religionen innewohnt. Jerusalem braucht Frieden. Jerusalem hat Frieden verdient. 

 

SHALOM!!!

SALEM  ALEIKUM!!!

FRIEDE  SEI  MIT  EUCH!!!

 

 

Antje Müller-Lesshafft

 

 

 

 

 

 

 

 



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