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Coronavirus: Regelungen für Klausuren an der Universität des Saarlandes

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1. Alle Prüfungen an der Universität des Saarlandes sollten verschoben werden und nicht, wie beispielsweise in Düsseldorf, in kleineren Gruppen stattfinden.

Die Universität hat den Beginn der Vorlesungszeit verschoben, die Bibliothek hat verkürzte Öffnungszeiten, viele Büros haben geschlossen und erlauben nur Email-Kontakt. Zu Prüfungen sagt der Krisenstab der UdS folgendes:

"Für Prüfungsfragen ist der jeweilige Prüfungsausschuss zuständig. Eine diesbezügliche juristische Beratung der Prüfungsausschüsse wird durch das Dezernat LS gewährleistet."

Das ist keine hilfreiche Aussage für Studenten, die von weiter weg anreisen müssen. Wir wissen nicht, ob wir Tickets buchen sollen, das gilt insbesondere für Studenten aus dem Ausland.

Eine Lösung wie in Düsseldorf wäre auch problematisch:
Viele Studenten sind für die vorlesungsfreie Zeit nach Hause gefahren und befinden sich nicht im Saarland. Wenn die Prüfungen stattfinden, ergeben sich Probleme:

-Viele Studenten müssen in öffentlichen Verkehrsmitteln oder mit dem Flugzeug weite Strecken zurücklegen, dann helfen auch Klausuren in Kleingruppen nicht viel

-Studenten, die zu einer Risikogruppe gehören oder mit einer Person in einer Risikogruppe zusammen wohnen, müssten sich eventuell entscheiden, eine nicht bestandene Klausur in Kauf zu nehmen, um sich zu schützen

-Studenten aus Regionen mit Reisebeschränkungen können gar nicht anreisen

-Die Universität hat Personen, die sich in den letzten 14 Tagen in Risikogebieten aufgehalten haben, gebeten, nicht auf den Campus zu kommen. Die betroffenen Studenten müssten 14 Tage vorher anreisen. Wir sollten die Mitbewohner schützen.

Jeder sollte eine faire Chance bekommen, seine Prüfungen abzulegen, und das ohne sich und andere in Gefahr zu begeben. Die Prüfungen trotzdem stattfinden zu lassen, wäre gegenüber Studenten aus Risikogebieten unfair.

 

2. Die Klausuren sollten sobald wie möglich nachgeholt oder, wie an einigen Universitäten in Großbritannien und Irland, durch andere Prüfungsleistungen ersetzt werden.

Gleichzeitig sollten die Prüfungen rechtzeitig nachgeholt werden, um den Abschluss der betroffenen Studenten nicht zu lange zu verzögern. Diesbezüglich einige Ideen:

-Verschieben der Klausur auf den Beginn der Vorlesungszeit

-Umwandlung der Prüfungsleistung in eine Hausarbeit oder ein Abschlussprojekt, sollte dies zu viel Aufwand sein evtl. Gruppenprojekte

-bei mündlichen Prüfungen: Open-Book Prüfung über Skype

-Open-Book Prüfungen online (dies wird z.B. in Edinburgh gemacht, Link)

Wir bitten um Bemühung um eine angemessene Lösung, auch wenn es prüfungsrechtlich schwierig sein sollte. Wir befinden uns in einer Ausnahmesituation und brauchen gerade deshalb etwas Planungssicherheit.



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