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Petition richtet sich an Präsidium der Humboldt-Universität zu Berlin

Mehr Förderung statt weiterer Beschneidung der Berliner Asienwissenschaften

(English version below)

An der Humboldt-Universität zu Berlin soll eine asienwissenschaftliche Professur einschließlich Mitarbeiter*innen-Stellen gestrichen werden. Dies steht im diametralen Widerspruch zur Bedeutung Asiens und der Asienwissenschaften. Die Bundesregierung hebt die Rolle Asiens als Schlüsselregion für Deutschland hervor und fordert den Ausbau der wissenschaftlichen Asien-Expertise. Wie geht das zusammen?

Die Asienwissenschaften an der Humboldt-Universität leisten einen wichtigen Beitrag zur vielfach geforderten Internationalisierung von Forschung und Lehre. Sie nehmen in der Weiterentwicklung der transregionalen und konsequenter auf die globalisierte Welt bezogenen Regionalstudien eine impulsgebende Rolle ein.

Durch eine fortgesetzte Kürzungspolitik im Bereich der „kleinen Fächer“ droht Berlin im Bereich der Asienwissenschaften wie auch der Regionalstudien allgemein stark an Bedeutung und Innovationspotenzial zu verlieren.

Anstelle der geplanten Kürzungen fordern wir daher ein ernsthaftes Bemühen um eine stärkere Förderung und Unterstützung der Asienwissenschaften, die mit ihrer Vielfalt, wichtigen Grundlagenforschung und umfangreichen Sprachlehre beispielhaft für das Humboldtsche Bildungsideal stehen. 

Wir appellieren mit Nachdruck an das Präsidium der Humboldt-Universität zu Berlin, nach hochschulpolitischen Wegen zu suchen, um eine weitere Beschneidung der Asienwissenschaften am Wissenschaftsstandort Berlin zu verhindern.

 

No further shrinking of Asian Studies at Berlin

Humboldt Universität zu Berlin plans to cut the position of a professor in Asian Studies including staff. This contradicts the relevance of Asia and Asian Studies for Germany and the world. Even the German government has defined Asia as key region for Germany and calls for more, rather than less, research and teaching on Asia.

Asian Studies at Humboldt Universität further the development of a transregional and global approach to area studies. They contribute key components to the internationalization of research and teaching at the university. The continued shrinking of „small disciplines“ threatens to seriously undermine the important role and future potential of area studies at Berlin.

Instead of further cuts, we demand a serious attempt to strengthen and support Asian Studies at Berlin. Their innovative potential, diversity, ground-breaking research and broad offer of language expertise incorporates Humboldt’s ideal of education in an ideal-typical way.

We appeal to the Executive Board of Humboldt Universität Berlin to look for political ways to avoid any further reduction of faculty or staff members at the Institute of Asian and African Studies.

 

Diese Petition wurde übergeben an:
  • Präsidium der Humboldt-Universität zu Berlin

    Mitarbeitende und Studierende des Instituts für Asien- und Afrikawissenschaften, HU Berlin startete diese Petition mit einer einzelnen Unterschrift und hat nun 1.520 Unterstützer/innen. Starten Sie heute eine Petition, um sich für Ihr Anliegen einzusetzen.




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