Schützt wirksam Grundwasser-Reserven, stoppt Nitrat überdüngte Böden, für gesundes Leben.

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Der Schutz der Wasservorräte vor Verunreinigungen ist unverzichtbar und stellt eine Grundlage für unser Überleben und das der Natur dar.

Das Grundwasser wird zunehmen durch Nitrat (vorn. Gülle) von Wirtschaftsbetrieben in immer tieferen Grundwasserstockwerken stetig mehr belastet. In tieferen Grundwasserstockwerken löst Nitrat zudem biogene Schwermetalle (Nickel) aus, die von den Tiefenbrunnen für die Trinkwasserversorgung aufgenommen werden und unsere Trinkwasserversorgung gefährden.

Durch eine immer aufwenddigere und teurere Wasseraufbereitung kann vereinzelt noch Schlimmeres verhindert werden. Die Bevölkerung wird nur unspezifisch über den Zustand des Grundwassers informiert und ungenügend beteiligt, wenn immer stärker die Reserven an Grundwasser angegriffen werden sollen.

Gleichzeitig gibt es für eine Qualitätslenkung von Bezirksebene bis runter auf Gemeindeebene keine verbindlichen Zielwerte, keine Zeitvorstellung für eine schrittweise Trendumkehr. Das vorhandenen Monitoring hat nicht rechtzeitig die erforderlichen Konsequenzen, da immer noch vorrangig nur der Grenzwert ausschlaggebend ist und kaum die Historie und der sich daraus entwickelnde Trend mit Aussage für zukünftige Generationen.

Es werden gefordert:
a) an Nitrat Brennpunkten dringend Sofortmaßnahmen zur Ermittlung, Bekämpfung und Begrenzung der Schäden, um den übermäßig hohen schädlichen Eintrag von Nitrat zu stoppen, und

b) Meilenstein-Plan für wirksame und nachhaltige vorbeugende Maßnahmen zur Trendumkehr und zur Sanierung, um zurück zu gesundem Grundwasser und gesunde Böden mit gesunden Erzeugnissen (Gemüse, Fleisch, ...) zu kommen.

c) Vorrang Wasseraufbereitung durch Reduzierung von Nitrat, statt die letzten Reserven an Tiefenwasser anzuzapfen und Nitrat damit auch schneller in die Tiefe zu befördern.

d) Unaufgeforderte Information der betroffenen Bürger über Zustand und Qualität vom Grundwassers von der Politik und Bürgerbeteiligung, wenn Wasservorräte angegriffen werden sollen.

Der Rhein und die Wasserversorgung über Tiefenbrunnen in der Rheinaue konnte bereits so systematisch saniert werden.
Warum soll das nicht für Brüggen und am Niederrhein gehen?