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Dekanat des Otto-Suhr-Instituts
Mitglieder_inenn des Institutsrats
Mitglieder_innen des Fachbereichsrat

Plädoyer für die Weiterfinanzierung der Professur für Methoden der empirischen Sozialforschung

Liebe Studierende,

bitte unterzeichnet die untenstehende Petition für die Weiterfinanzierung unserer Professur für Methoden der empirischen Sozialforschung!

Vielen Dank!

Friederike-Luise Kelle

(Studierende am OSI im 6. Fachsemester)


Letter to
Dekanat des Otto-Suhr-Instituts
Mitglieder_inenn des Institutsrats
Mitglieder_innen des Fachbereichsrat
Die Professur für Methoden der empirischen Sozialforschung, die am Otto-Suhr-Institut und am Institut für Soziologie angesiedelt ist, läuft als eine befristete Professur mit dem Sommersemester 2011 aus. Ihre Weiterfinanzierung ist nicht abgesichert.
Wir Studierende des Otto-Suhr-Institutes möchten uns mit Nachdruck für den Fortbestand der Professur aussprechen. Die Lehre der Methoden empirischer Sozialforschung ist elementarster Bestandteil der Ausbildung für Politik- und Sozialwissenschaftler_innen sowie Basis und Mittel für jede Form wissenschaftlichen Arbeitens, unabhängig von der Schwerpunktsetzung. Neben Theorien sind Methoden das grundlegende Instrument zur Erfassung der Wirklichkeit.
Ohne den Fortbestand der Professur für Methoden kann die Lehre nicht ausreichend abgedeckt werden. Ein sicheres Beherrschen qualitativer und quantitativer Methoden der Sozialforschung bildet die Basis für jede empirische Untersuchung. Insbesondere eine Schwerpunktsetzung auf quantitative Methoden wird für die Studierenden dann beinahe unmöglich.
Methoden empirischer Sozialforschung sind nicht nur für das Studium sondern auch in zahlreichen potentiellen Arbeitsbereichen unabdingbar. Die Einsparung der Professur hätte deshalb nicht nur akute Mangelerscheinungen der universitären Ausbildung, ein Verarmen der Lehre für alle Studienbereiche zur Folge. Ebenso würden auch wichtige Spezialisierungsmöglichkeiten und damit Berufsoptionen für die Studierenden stark erschwert werden. So wäre allein die Arbeit in der Empirischen Wahlforschung nicht möglich, die ihrerseits ein wichtiger Bestandteil verschiedener Bereiche der Politikwissenschaft vom Politischen System der Bundesrepublik bis hin zu Europäischer Integration ist.
Außerdem ist die zusätzliche Betreuung, die durch diese Professur ausgeübt werden kann, hervorzuheben. Die Beratung für die Wahl adäquater Methoden und ihre Anwendung für beispielsweise Abschlussarbeiten stellt eine häufig nachgefragte Ergänzung der Betreuungstätigkeiten anderer Dozierender dar.
Wird die Professur nicht weiterfinanziert, wäre das Otto-Suhr-Institut als größtes politikwissenschaftliches Institut in Deutschland unseres Wissens die einzige bundesdeutsche Einrichtung dieses Fachs, an dem es keine Professur für Methoden gibt und an dem damit genannte Chancen nicht gewährleistet werden können.
Wir möchten uns deshalb nochmals nachdrücklich für eine Finanzierung der Professur über das Sommersemester 2011 hinweg aussprechen.


Studierende des Otto-Suhr-Instituts