Rentner immer pflichtversichert in der gesetzlichen Krankenversicherung

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Diese Petition betrifft nur die Rentner welche unter 1000 Euro Rente monatlich beziehen und in der gesetzlichen Krankenversicherung (zwangsweise) als freiwilliges Mitglied geführt werden anstatt mit Pflichtbeiträgen belegt zu werden.

Bei Antragstellung auf Altersrente wird der Versicherungs-Status der letzten Jahre überprüft. War man überwiegend pflichtversichert, bleibt man es auch als Rentner. Wenn allerdings der freiwillige Anteil in diesen Jahren höher ist als die Zeit mit Pflichtbeiträgen, wird man auch als Rentner freiwilliges Mitglied in der Krankenversicherung.

Das bedeutet man bezahlt den vollen Beitrag entsprechend der Rentenhöhe aber mindestens auf einen Betrag in Höhe von 1.040 Euro. Auch wenn man nur 500, 600 oder 800 Euro Rente erhält. Der Zuschuss des Rentenversicherers berechnet sich aber ungerechter Weise von der tatsächlichen Rente.

Ein Beispiel: 700 Euro Rente, der gesetzliche Beitrag wäre ca. 110 Euro, also 55 Euro für den Rentner und 55 Euro für den Rentenversicherer.

Mindestbetrag: 1.040 Euro = 190  Euro, abzgl. 55 Euro des Rentenversicherers, macht einen Betrag von 135 Euro für den Rentner anstatt nur 55 Euro.

Das ist ungerecht!!!

Selbst ein Rentner mit 1.200 Euro Rente zahlt weniger Eigenanteil als der mit 700 Euro.

So wie es jetzt geregelt ist, sucht sich jeder Beteiligte die für ihn günstigste Variante aus. Für die Rentenversicherung ist man pflichtversichert,  für die Krankenkasse aber freiwillig Versicherter. Da wird mit zweierlei Maß gemessen, zum Nachteil der Bezieher von ohnehin schon kleinen Renten.

Deshalb die Forderung: Rentner gehören grundsätzlich in die Pflichtversicherung.