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Keine Beschneidung von Antibiotika-Alternativen durch die EU!

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Brandeiliger Termin, Stichtag: 24. Februar 2016
HOMÖOPATHIE UND NATURHEILVERFAHREN SIND AKUT IN GEFAHR!

Warum? An diesem Tag wird der Bundestag über die EU-Verordnung COM(2014) 558 im Hinblick auf den Einsatz homöopathischer und naturheilkundlicher Arzneimittel für Tiere beraten.

Vordergründig will die EU damit den Einsatz von Antibiotika bei Tieren, die der Lebensmittelgewinnung dienen, verringern. Das wäre erst einmal eine sehr gute und längst überfällige Maßnahme. A b e r der geplante Entwurf verkehrt dieses Ziel ins G e g e n t e i l ! Er birgt nach unserer Ansicht die Riesengefahr, dass hiermit in der Folge generell Naturheilmittel für alle Bereiche erschwert, überteuert oder gar nicht mehr zugänglich sein werden.

Der Entwurf sieht vor, dass alle Mittel, die an Tieren eingesetzt werden, künftig ausdrücklich als Tierarznei zugelassen werden müssen. Das ist sehr teuer, darum können sich viele meist kleine Firmen, die bewährte homöopathische Mittel herstellen nicht leisten und diese würden vom Markt verdrängt werden. Die Folge:
Viele schonende Arzneien (vor allem die klassischen homöpathischen Einzelmittel) stehen dann für die Behandlung von Tieren nicht mehr zur Verfügung.
Die Individualität der Therapie durch die klassische Homöopathie am Tier ist dann nicht mehr gegeben!

Dies betrifft ohne Ausnahme auch die homöopathischen Heilmittel, Phytotherapie (Kräuter), Mycotherapie (Heilpilztherapie) und andere Alternativ-Produkte, die für Tiere bis jetzt zur Verfügung standen und so gut wie keine Nebenwirkungen haben. Das heißt auch, dass dann ganz normale homöopathische Mittel, wie z. B. Arnica nicht mehr am Tier eingesetzt werden dürfen, weil es keine spezielle Zulassung für Tiere dafür gibt!

Dies würde den Einsatz von zurzeit noch erhältlichen naturheilkundlichen Arzneimitteln und Mitteln zur Gesunderhaltung und Pflege wie z.B.. Kräuter, faktisch unmöglich machen! Alle Nahrungsergänzungen und Pflegemittel für Tiere müssen extra für Tiere zugelassen werden und werden somit apothekenpflichtig und um ein vielfaches teurer als bisher! Zusätzlich bedeuten Zulassungen häufig auch Tierversuche, die für die betreffenden Arzneimittel überhaupt nicht notwendig sind, da diese sich seit Jahrhunderten bewährt haben! Aus all diesen Gründen würden sehr viele Arzneien und Präparate künftig vom Markt verschwinden.

 Biolandwirte, Tierhalter und Tierheilpraktiker würden wichtige natürliche Therapiemöglichkeiten für Tiere verlieren. Naturheilkundliche Arznei- und Heilmittel haben kaum unerwünschte Nebenwirkungen und verursachen in der Regel weder Rückstände in der Milch, in Eiern und Fleisch, noch in Ausscheidungen der Tiere. Die Folge: keine Alternativen mehr zu Antibiotika! Ein existenzieller Faktor der ökologischen Landwirtschaft würde entfallen.

Und was, wenn dies nur der erste Schritt ist und die Pflicht der Zulassung homöopthischer Mittel für die Therapie für Menschen folgt? Wir fordern: Lassen Sie das nicht zu und zeigen Sie sich solidarisch! Die Berufsverbände der Tierheilpraktiker in denen ausschließlich ausgebildete und fachlich geprüfte Tierheilpraktiker Mitglied sind bitten Sie: Setzen Sie Ihre Stimme dafür ein, dass die zuständige deutsche Vertretung der EU dem Verordnungsentwurf fürTierarzneimittel (2014) COM 558 n i c h t zustimmen und Homöopathika und Naturheilmittel für Tiere weiter eingesetzt werden dürfen und damit auch der mögliche zweite Schritt für die ganzheitliche Therapiefreiheit am Menschen verhindert wird!

Erstunterzeichner:
Bärbel Löchelt, Tierheilpraktikerin, Waldweg 11, 29597 Stoetze
Marita Horn, Tierschützerin, 29499 Zernien
Bettina Jung, Tierheilpraktikerin und Tierrechtspolitikerin, Schulweg 15, 21279 Wenzendorf/Diersdorf
Karl-H. W. Greve, Tierrechtspolitiker, Quartzau 1 B, 29459 Clenze



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