Petition 10 Milliarden für die AHV

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Anita Kanitz
Mar 12, 2021
„Wenn es dir nicht gefällt, wie die Dinge sind: Beweg Dich! Du bist kein Baum.“
Jim Rohn

Arbeiten bis 69 löst unser Rentenproblem auch nicht!
Immer neue Vorschläge für einen höheren Renteneintritt werden gemacht. Doch das ist nur Flickwerk. Länger zu arbeiten rettet die Rente nicht. Wir lösen das Problem erst, wenn der Durchschnittsverdienst steigt.

„Deutsche müssen bis 69 arbeiten!“ Was die Bundesbank fordert, ist völlig richtig. Dass es aber das Rentenproblem löst, ist ein Mythos. Keine Frage: Deutlich länger als heute zu arbeiten, ist unverzichtbar. Aber es ist nur ein Bruchteil dessen, was die Generationen nach den Babyboomern, also die nach 1970 Geborenen, von der Zukunft zu erwarten haben.

Die Fakten rauben alle Illusionen. Das Rentenniveau wird dramatisch sinken. Heute liegt die Standardrente für einen Durchschnittsverdiener nach 45 anrechnungsfähigen Versicherungsjahren in den alten Bundesländern bei 1200 Euro pro Monat (nach Beiträgen zur Kranken- und Pflegeversicherung, vor Steuern).
Das entspricht etwa 47 Prozent des Durchschnittsverdiensts. Trotz der aktuell sehr guten Beschäftigungslage und der stufenweisen Anhebung des gesetzlichen Rentenalters von 65 auf 67 Jahre bis zum Jahr 2030 wird das Rentenniveau die nächsten Jahre absinken – wenn auch nur leicht und dank einer gesetzlichen Regelung nicht unter 43 Prozent.
Auch bei einer Rente mit 69 sinkt das Rentenniveau

Nach 2035, also dann, wenn sich die 1970er-Jahrgänge dem heute geltenden Rentenalter nähern werden, wird das Rentenniveau nach den Berechnungen der Bundesbank dank einer Rente mit 69 bestenfalls auf 44 Prozent stabilisiert werden können. Bei einer Rente mit 67 – so wie es die Bundesregierung für ausreichend erachtet – wären es sogar nur 42 Prozent des Durchschnittsverdienstes. Um es klar auszudrücken: Auch mit einer Rente ab 69 wird das Rentenniveau deutlich unter dem heutigen Stand liegen. Bei einer Rente mit 67 sogar sehr deutlich.
Wichtig aber ist eines: Die Vollrente wird in den optimistischen Szenarien der Bundesbank nur erhalten, wer bis 2030 47 und bis 2060 49 Beitragsjahre lang Vollzeit – also ohne lange Unterbrechung - beschäftigt war. Die ungebrochene, lebenslange Beschäftigung jedoch dürfte im Zeitalter der Digitalisierung und der Arbeitswelt des 21. Jahrhunderts eher zur Ausnahme werden und weniger die Regel sein.
49 Jahre zu arbeiten ist eine Illusion

Weder wollen noch können kommende Generationen dem Vorbild ihrer Eltern folgen. Sie wollen ein gesünderes Gleichgewicht zwischen Arbeits- und Freizeit, Beruf und Familie. Und sie müssen sich regelmäßige Auszeiten für Weiter- und Fortbildung, zum Erwerb neuer Kenntnisse und zum Aufladen der körperlichen und geistigen Batterien nehmen. Nur so werden sie es schaffen, bis 69 in jeder Beziehung fit, motiviert und leistungsfähig zu bleiben. Das aber wird mit einer 49 Jahren langen ununterbrochenen Vollbeschäftigung kaum vereinbar sein.

Es bleibt dabei: Wer nach 1970 geboren wurde, wird die Zeche einer Schmuse-Politik zu bezahlen haben, die es nicht wagt, sich gegen die wachsende Macht der ins Alter gekommenen Nachkriegsgenerationen zu stellen. Kindeskinder sowie Jugendliche und junge Erwachsene von heute werden künftig immer höhere Beitragslasten zu schultern haben, um die Rentner der Babyboomer-Generationen zu finanzieren.
Rentenbeiträge steigen immer weiter, wenn nichts passiert

Bis zum Jahr 2030 gilt, dass die Rentenbeiträge auf maximal 22 Prozent des sozialversicherungspflichtigen Verdienstes begrenzt sind. Heute liegen sie bei weniger als 19 Prozent. Selbst im optimistischen Szenario – bei einer Rente mit 69 nach 49 Beitragsjahren – ist mit einer weiteren Anhebung des Beitragssatzes auf rund 24 Prozent bis 2060 zu rechnen. Das ist deshalb keine Bagatelle, weil auch bei der gesetzlichen Kranken- und der sozialen Pflegeversicherung die Beitragssätze steigen dürften. Somit wird künftigen Generationen netto immer weniger vom Bruttoverdienst übrigbleiben. Genau das Gegenteil dessen, was eigentlich politisch angesagt sein sollte.
Nur eine höhere Produktivität kann das Rentenproblem lösen

Mit einem Flickwerk aus höheren Beitragssätzen, späterem Renteneintrittsalter und einem zumindest relativ sinkenden Versorgungsniveau lässt sich vielleicht das Schlimmste verhindern. Das ist viel, aber nicht genug. Die eigentlich fundamentale Stellschraube, um die Renten nachhaltig zu sichern, ist eine hohe Produktivität.

Es genügt nicht, wenn Menschen nur eine Arbeit haben. Sie müssen hoch produktiv arbeiten. Nur dann wird ab 2030 der Durchschnittsverdienst der Beschäftigten so hoch sein, dass die Nach-1970er-Generationen mit einer Standardrente dereinst als Senioren auch mehr als das Existenzminimum werden finanzieren können.
Investitionen in Bildung nötig

Deshalb ist die Rentensituation von morgen das Echo der Bildungspolitik von heute. Wenn die Babyboomer heute nicht mehr Geld für die Besserqualifizierung ihrer Kindeskinder in die Hand nehmen, werden die nach 1970 Geborenen als Senioren nach 2030 die negativen Folgen der unterbliebenen Bildungsinvestitionen zu spüren haben.
Warum überhaupt ein starres Renteneintrittsalter?

Wer nicht nur defensiv ein altes System reparieren, sondern offensiv eine der Lebenswirklichkeit des 21. Jahrhunderts angepasste Altersvorsorge will, muss mutiger sein, als nur eine Rente mit 69 zu fordern. Es gilt sich der Diskussion zu stellen, wieso überhaupt noch ein allgemeingültiges Renteneintrittsalter festzulegen ist und wieso nicht alle so lange so produktiv wie möglich arbeiten, um mit selbsterwirtschaftetem Einkommen so zu leben, wie es der eigenen Lebensplanung entspricht. Ein gesetzliches Renteneintrittsalter ist dafür nicht vonnöten. Es kann abgeschafft werden.

Und es gilt die Frage zu beantworten, wieso der Sozialstaat sich nicht darauf beschränken sollte oder könnte, allen gleichermaßen das Existenzminimum zu sichern – unabhängig von Alter und Beitragsjahren. Eine gesetzliche Rentenversicherung war eine immens wichtige und erfolgreiche sozialpolitische Errungenschaft des letzten Jahrhunderts. Es ist an der Zeit, nach einer Alternative zu suchen, die den kommenden Herausforderungen des 21. Jahrhunderts gerecht wird.
Die Jungen müssen zu viel zahlen, die Alten kriegen zu wenig Geld: Alle ärgern sich über die Rente. Wer hat recht, und wie kann die Altersvorsorge künftig funktionieren?
Ungerecht? Beamte bekommen im Alter doppelt so viel wie normale Rentner !
Beamte erhalten doppelt so viel "Rente" wie normale Arbeitnehmer, sagt Studie

Eine neue Studie des Bundesarbeitsministeriums und der Deutschen Rentenversicherung schürt die Sorge weiter, im Alter mit leeren Händen da zu stehen, aber wohl auch Missgunst. Ihr Ergebnis: Beamte erhalten später viel mehr Pension als Versicherte in der staatlichen Rente.

Und die Unterschiede in den Altersbezügen sind gravierend: So haben Beamte, die 2016 zwischen 40 und 44 Jahren alt waren, in den alten Bundesländern einen durchschnittlichen Versorgungsanspruch von mehr als 1.200 Euro! Weibliche Kollegen kommen immerhin auf circa 1.000 Euro pro Monat.

Gesetzlich Rentenversicherte zwischen 40 und 44 Jahren dagegenkönnen im Alter nur 520 Euro Rente erwarten. Frauen dagegen erreichen einen Rentenanspruch von gerade mal 480 Euro..
Diese Beträge werden allerdings auch erst dann ausgezahlt, wenn Arbeitnehmer mehr als 20 Jahre in die (gesetzliche) Rentenversicherung eingezahlt haben. Das bedeutet konkret: Rentenversicherungspflichtige Männer im mittleren Alter erhalten später im Schnitt etwa 43 Prozent weniger Altersbezüge als gleichaltrige Beamte. Angestellte im Alter von 55 bis 59 Jahren haben zumindest einen Rentenanspruch von 730 bis 1.000 Euro angesammelt. Aber auch hier haben gleichaltrige Beamte die Nase vorn - sie dürfen sich über das Doppelte, 2.120 bis 2.200 Euro, freuen.
Gewaltiger Unterschied bei Altersbezügen liegt in der Beamtenversorgung begründet

In Ostdeutschland soll dieser Unterschied noch krasser ausfallen, so das weitere Ergebnis der Studie. In den neuen Bundesländern können männliche Beamte im Alter zwischen 55 und 59 Jahren sogar 2.500 Euro erwarten, während sozialversicherte Angestellte 952 Euro Rentenanspruch haben. Außerdem hat die Studie festgestellt, dass nur gesellschaftlich höher gestellte Personengruppen wie Anwälte, Ärzte oder Ingenieure ähnlich hohe Altersbezüge wie Beamte erhalten.
Politiker können schon mit 56 volle Pension kassieren!Rente erst mit 70? Einige Bundestagsabgeordnete dürfen bereits mit 56 Jahren und mit der vollen Pension in den Ruhestand gehen. Sie sind allerdings auch nicht die Einzigen, für die Ausnahmen gelten.
Die Rente mit 70 entwickelt sich in Deutschland zu einem großen Thema. So ist Wolfgang Schäuble (CDU) für eine Koppelung der Lebensarbeitszeit an die steigende Lebenserwartung. Die Junge Union hält eine Anhebung des Rentenalters auf 70 Jahre für angemessen.

Abgeordnete des Bundestages allerdings können derzeit bereits mit 56 Jahren mit vollen Bezügen in Pension gehen, wie die „Bild“-Zeitung berichtet. Zwar gilt für sie auch die schrittweise Anhebung des Rentenalters auf 67 Jahre. Doch wer länger als acht Jahre im Bundestag sitzt, zieht mit jedem zusätzlichen Jahr seinen Pensionsbeginn ein Jahr vor, bis um maximal zehn Jahre.
Ein Abgeordneter, der 1960 geboren ist und 18 Jahre im Parlament gearbeitet hat, könnte heute mit 56 Jahren und einer Pension von 4087 Euro in den vorzeitigen Ruhestand gehen, rechnet die Zeitung vor. Im Durchschnitt sind Bundestagsabgeordnete rund zehn Jahre im Amt, im Schnitt erhalten sie also zwei Jahre früher als vorgesehen ihre vollen Pensionsbezüge. Private Einkünfte, wenn der Abgeordnete etwa in der Wirtschaft weiterarbeitet, werden zudem nicht auf die Pension angerechnet.
Neben Abgeordneten gibt es auch für andere Berufsgruppen Ausnahmen. Ein Jetpilot der Bundeswehr kann mit 41 Jahren in den Ruhestand gehen, ein Berufsunteroffizier mit 54, ein Oberstleutnant mit 59, ein Bundespolizeibeamter mit 62 Jahren.
Viele würden Rentenalter von 70 gar nicht erreichen!

In der Renten-Debatte warnt die Partei Die Linke: Mehr als jeder Fünfte würde heute ein Rentenalter von 70 Jahren nicht erreichen. Das hat die Linke-Abgeordnete Sabine Zimmermann errechnet. 135.000 der Verstorbenen eines Jahres waren zuletzt 65 Jahre oder jünger, 185.000 (22 Prozent) waren 70 Jahre oder jünger.

Vor allem Geringverdiener erreichen das Rentenalter laut Statistik nicht. Zu den häufigsten Todesursachen der 50- bis 75-Jährigen zählen Herzinfarkt, Magen- und Lungenkrebs.
Das sind zugleich Krankheiten, unter denen Menschen mit niedrigem sozioökonomischem Status häufiger leiden, wie aus einer Darstellung des Robert-Koch-Instituts hervorgeht. Jede Erhöhung des Renteneintrittsalters bringe demnach insbesondere Geringverdienende um die Früchte ihrer Arbeit.

Die aktuellen Zahlen zeigten auch, dass schon heute ein Arbeiten in Vollzeit bis zum Renteneintrittsalter für die meisten nicht möglich ist, sagte Zimmermann. „Was wir brauchen, ist Arbeit für über 60-Jährige und keine Erhöhung des Renteneintrittsalters.“

Die Erwerbstätigenquote lag 2014 bei den 60- bis 65-Jährigen bei 52,3 Prozent – im Gegensatz zu 76,9 Prozent bei den 55- bis 60-Jährigen. Allerdings war sie bei der älteren Gruppe seit 2004 viel deutlicher gestiegen, damals lag sie nur bei 25,1 Prozent.



Während jeder fünfte Rentner in Deutschland als armutsgefährdet gilt, können sich Spitzenpolitiker entspannt zurücklehnen. Ihre Altersvorsorge ist nämlich sicher. Doch einigen reicht ihre Pension scheinbar nicht.
Der frühere Bundesverteidigungsminister Franz Josef Jung (CDU) zog wegen seiner Altersbezüge für seine Zeit als hessischer Landtagsabgeordneter nun sogar vor Gericht. Die Bezüge seien zu niedrig, daher klagte er gegen den Landtag in Hessen. Er wolle 4.771 Euro im Monat mehr haben. Doch das Verwaltungsgericht in Wiesbaden wies die Klage des CDU-Politikers ab.
Bei Gesundheitsminister Jens Spahn zahlen bereits sein Amt als Staatssekretär, 17 Jahre Abgeordnetenzeit und sein Ministerposten auf sein Rentenkonto ein. Laut "Bild"-Zeitung hat er damit bereits jetzt Anspruch auf 9.100 Euro Pension pro Monat. Bundeskanzlerin Angela Merkel hat schon 14.000 Euro pro Monat sicher. Mindestens!
Die Gesamtausgaben für die Alterssicherung von ehemaligen Regierungsmitgliedern und früheren Abgeordneten in Bund und Ländern sind in den vergangenen Jahren angestiegen !
Die öffentlichen Ausgaben von Bund und Ländern für die Alterssicherung von ehemaligen Regierungsmitgliedern und früheren Abgeordneten sind in den vergangenen Jahren deutlich gestiegen und belaufen sich auf mittlerweile 204 Millionen Euro im Jahr.
Die Ausgaben für die Ruhegehälter von Ex-Regierungsmitgliedern stiegen in dem Zeitraum zwischen den beiden Alterssicherungsberichten von 44 auf 52 Millionen Euro. Die Gesamtausgaben für die Alterssicherung von Bundestags- und Landtagsabgeordneten stiegen von 130 auf 152 Millionen Euro.

Und trotz Coronastrategie- und Impfdebakel mit tödlichen Folgen für Zehntausende bleibt das so:Wer der Meinung ist, dass der Staat schon am besten weiß, was für die Menschen gut ist, gerät schnell in Versuchung, ein wenig nachzuhelfen, damit sie das auch so sehen. Wie man jetzt weiß, bat das Bundesinnenministerium vor dem ersten Lockdown eine Reihe von Wissenschaftlern, einen Plan zu erarbeiten, wie sich „Maßnahmen präventiver und repressiver Natur“ durchsetzen ließen.Nichts geht voran, alles misslingt: Mittlerweile nimmt die Untätigkeit der Regierung Merkel groteske Züge an. Aber statt den Kurs zu ändern, schottet sich die Kanzlerin einfach gegen die Wirklichkeit ab.
Angela Merkel ist eine bedeutende deutsche Politikerin und seit dem 22. November 2005 Bundeskanzlerin. Des Weiteren bekleidete sie von 2000 bis 2018 das Amt der Bundesvorsitzenden der CDU. Aufgrund der Verdienste über die Jahre als Politikerin hat sich die Bundeskanzlerin eine gewaltige Macht aufgebaut. Das geschätzte Vermögen von Angela Merkel beträgt 3,5 Millionen Euro. Sie verdient mit ihrem aktuellen Jahresgehalt als Kanzlerin rund 422.135 Euro. Das Bundesministergesetz sieht dafür 24.325 Euro pro Monat vor. Hinzu kommen jedoch noch eine halbe Abgeordnetenentschädigung und weitere Zuschläge wodurch sich ein Gesamtgehalt von 35.177 Euro pro Monat ergibt. Bei der nächsten Kanzler-Wahl 2021 wird die Spitzenpolitikerin nicht mehr antreten. Hoffentlich!!!
Von einer gerechten Rente für alle sind wir so gesehen sehr weit entfernt!

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Carole LEU
1 year ago
Parce que, c'est logique !

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Ursula GASCHOTT
1 year ago
Mehr Geld für die Rentner.

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Heidi Rüthemann
1 year ago
Das Geld in die AHV gehört..

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Michael Hereth
1 year ago
Ja, die Rentenkasse auffüllen für eine stabile AHV

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Schoch vera
1 year ago
♥️Dringend nötig, für ALLE und für unsere Kinder, Enkelkinder♥️

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tilli burkard
1 year ago
die alten haben sorge getragen und jetzt wird zu grosszügig an fremde verteilt

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Walter Rusch
1 year ago
Es benötigen dringend unsere SeniorenInnen

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Jeanette Scheidegger
1 year ago
Damit nicht die Atersarmut in der Schweiz �� wächst

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Jeanette Scheidegger
1 year ago
Weil wir alten ein Jahrelang einbezahlt haben und ein würdiges Leben und nicht noch mehr Atersarmut möchten