Nestlé : eine verantwortungsvolle Haltung im Fall Herta und einen Aktionsplan - jetzt !

Nestlé : eine verantwortungsvolle Haltung im Fall Herta und einen Aktionsplan - jetzt !

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Quand elle atteindra 15 000 signatures, cette pétition deviendra l'une des plus signées sur Change.org !
Koalition für die Tiere (KOA) a lancé cette pétition adressée à Paul Bulcke, Verwaltungsratspräsident von Nestlé et à

⭕️ NESTLÉ, EIN VERANTWORTUNGSVOLLER KONZERN ?
DIE ANTWORT IN UNSEREM VIDEOBERICHT, DEN SIE JETZT ANSEHEN KÖNNEN 

Werden wir aktiv, um das Leiden der Herta-Schweine und aller Tiere, die für Nestlé genutzt werden, zu beenden !

Ende 2020 deckte die Organisation L214 schockierende Methoden in einem französischen Tierbetrieb der Marke Herta auf. Auf Nachfrage der zwei Schweizer Organisationen, Koalition für die Tiere (KOA) und Animae, hat Nestlé die von L214 aufgedeckten Misshandlungen bisher weder eingestanden noch verurteilt.

Nestlé war jedoch von 1986 bis Ende 2019, also während über 30 Jahren, 100-prozentige Eigentümerin der Marke Herta. Mehrere Produkte dieser Marke stammen aus einer Form der Massentierhaltung, die in der Schweiz verboten ist. Nestlé hält nach wie vor eine 40-prozentige Beteiligung an Herta

Die Schweizer Koalition für die Tiere (KOA) und alle Unterzeichner-innen dieser Petition fordern Sie zu folgenden Schritten auf :

1. Anerkennen und verurteilen Sie öffentlich die nachweisliche Misshandlung von Tieren in der industriellen Schweinehaltung in Limoise (Frankreich) und die dort angewendeten, nach französischem Recht unzulässigen Methoden, die L214 im Jahr 2020 gefilmt und veröffentlicht hat : systematisches Schwanzkupieren, fehlende Behandlung verletzter Tiere, fehlender Zugang zu Wasser für viele Tiere, Fehlen von Beschäftigungsmaterial, ein baufälliges Dach in einem Gebäude, Einsatz von abgelaufenen Antibiotika usw.
 
2. Anerkennen und verurteilen Sie öffentlich die Misshandlung durch die bei Herta beobachteten industriellen Tierhaltungsmethoden, die in der Schweiz verboten, in Frankreich jedoch erlaubt sind : Haltung von Muttersauen in engen Kastenständen, fliessbandmässiges Besamen und Abferkeln, Gitterstäbe, die verhindern, dass die Sauen ihren Ferkeln zu Hilfe kommen, Vorrichtungen, die das Erdrücken von Ferkeln begünstigen, Gitterböden, die zu häufigen Klauenverletzungen bei Ferkeln führen, Tötung von geschwächten oder als zu klein befundenen Ferkeln durch Erschlagen usw.
 
3. Informieren Sie die Schweizer Bevölkerung über die Schritte, die Sie gemeinsam mit Ihrem neuen spanischen Partner Casa Tarradellas unternehmen, um gegen die in der industriellen Tierhaltung in Limoise beobachteten tierquälerischen Methoden vorzugehen und potenzielle Misshandlungen in allen Betrieben der Marke Herta, für die Sie die «Mitverantwortung» tragen, in Frankreich und weltweit zu bekämpfen.

4. Fordern Sie Ihren spanischen Partner Casa Tarradellas auf, die industrielle Tierhaltung zeitnah einzustellen.

5. Erklären Sie der Schweizer Bevölkerung, worin Ihr Engagement für die Verbesserung der Lebensbedingungen von Nutztieren besteht und inwiefern Ihr Standard für verantwortungsbewusste Beschaffung den Schweinen bei Herta helfen wird.

6. Präsentieren Sie der Schweizer Bevölkerung die konkreten Aktionen, die Sie zurzeit durchführen, um die Misshandlung und das Leid aller Tiere, die in der Schweiz und weltweit für die Erzeugung Ihre Produkte genutzt werden, zu mindern.
 
7. Implementieren Sie noch in diesem Jahr einen Aktionsplan zu den oben aufgeführten Punkten, damit das Vertrauen, das die Schweiz und ihre Bevölkerung in Sie setzen, und das Image der Schweiz, das Sie im Ausland vermitteln und das uns alle betrifft, nicht beschädigt werden.

8. Unterstützen Sie öffentlich die Initiative "Keine Massentierhaltung in der Schweiz", denn auch in der Schweiz werden Zucht- und Haltungsformen zugelassen, die den Grundbedürfnissen der Tiere völlig unangemessen sind.

8. Verfolgen Sie Ihren Ansatz, auf pflanzenbasierte Produkte umzustellen und auf fleischbasierte Nahrungsmittel zu verzichten, konsequent bis zum Schluss.

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Im November 2020 nahm eine Mehrheit der Schweizer Stimmberechtigten die Initiative «Für verantwortungsvolle Unternehmen – zum Schutz von Mensch und Umwelt» (Konzern­verantwortungsinitiative) an. Leider scheiterte sie am Ständemehr. Nestlé sprach sich klar für eine Ablehnung der Initiative aus, weil 

«... zusammenarbeiten für alle besser ist als gegeneinander – in der Schweiz und in den anderen Ländern, in denen wir tätig sind. Wir wollen bei unseren Leuten vor Ort sein, dort die Probleme anpacken und uns nicht vor Gericht streiten.»
https://www.nestle.ch/de/fragen-sie-nestle/antworten/wiestehtnestlezurkonzernverantwortungsinitiative

«Natürlich kann es vorkommen, dass ein Lieferant trotz anderslautender Versicherungen nicht jede Auflage einhält. Deswegen führen wir ja sehr intensive Kontrollen auch im Feld durch.»
Ulf Mark Schneider, CEO von Nestlé.
https://www.24heures.ch/le-patron-de-nestle-exclut-de-demenager-a-letranger-853463851852[RH1] 

Und was ist mit den Tieren, die für Ihre Produkte genutzt werden?

WO WAREN IHRE SEHR INTENSIVEN KONTROLLEN IM HERTA-TIERBETRIEB IN LIMOISE ?

Die jüngste Recherche von L214 im Januar 2021 zeigt, dass
DIE SITUATION BLEIBT FÜR DIE SCHWEINE BEKLAGENSWERT !

Die KOA hat Nestlé zweimal zum Thema Herta kontaktiert. Beim ersten Mal erhielten wir eine Erklärung guter Absichten, aber keine einzige Antwort auf unsere Fragen. Beim zweiten Mal wurde uns eine Antwort versprochen. Seither haben wir NICHTS MEHR gehört.

Wir wollen auf unsere Schweizer Firma, die unser Land in der Welt repräsentiert, stolz sein können.

Ethik und Kommerz lassen sich vereinen, wenn Konzernchefs nicht nur nach Profit streben, sondern auch ihre Verantwortung wahrnehmen.

NESTLÉ, DIE ZEIT DRÄNGT ! WIR WARTEN DRINGEND AUF ANTWORTEN UND AUF EINEN AKTIONSPLAN !

Unterzeichnen Sie auch die Petition von L214 : https://www.l214.com/enquetes/2020/elevage-herta/
 
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Wer ist die Koalition für die Tiere (KOA)?
Der Verein KOA wurde im April 2019 in der Westschweiz gegründet. Er ist ein Zusammenschluss von mehreren Organisationen, Aktivistinnen und Aktivisten, Politikerinnen und Politikern, die sich mit vereinten Kräften gegen Speziesismus und jegliche Nutzung von Tieren einsetzen und die Sache der Tiere gegenüber Entscheidungsträgern vertreten. Die KOA will zur schrittweisen Entwicklung einer Schweizer Gesellschaft ohne Tierausbeutung und zu einem gerechteren Zusammenleben mit empfindungsfähigen Tieren beitragen.

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