Korrekturen in der Christlichen Lehre würden diese Ungeheuerlichkeit beenden!

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Anita Kanitz
2 years ago
Frauenrechte sind Menschenrechte! Ich spreche hier von der Einstiegsdroge Frauenhass! Von Einschüchterung und Bevormundung!
Zum Schwangerschaftsabbruch:Ein Tabu und seine Folgen! Der Schwangerschaftsabbruch ist in Deutschland einer der häufigsten gynäkologischen Eingriffe: Rund 100.000 Mal im Jahr lassen Frauen abtreiben. Die wenigsten sprechen darüber, kaum ein Arzt bekennt sich dazu, denn Abtreibung ist strafbewehrt. Hinter dem Tabu hat sich gefährliches Unwissen angestaut. Das seit 1995 einheitliche Recht zum Schwangerschaftsabbruch in Ost und West war ein mühsam ausgehandelter Kompromiss, seitdem wurde nicht mehr darüber gesprochen: Anders als in Frankreich, Schweden oder Großbritannien zum Beispiel ist eine Abtreibung in Deutschland nach wie vor ein Straftatbestand – der unter bestimmten Bedingungen straffrei bleibt.
Deshalb ist – § 219a Strafgesetzbuch – auch der Hinweis strafbar, dass in einer Praxis Abbrüche durchgeführt werden. Hunderte Anzeigen nach § 219a stammen von nur zwei Männern.

Im November 2017 wurde eine Ärztin wegen Verstoßes gegen diesen Paragraphen zu einer Geldstrafe verurteilt. Solche Urteile hat es immer wieder gegeben; in der Regel haben die Verurteilten gezahlt und geschwiegen. Diese Ärztin aber, Kristina Hänel, ist an die Öffentlichkeit gegangen. Seitdem gibt es wieder massive Proteste dagegen, wie Frauen in Deutschland behandelt werden, die einen Abbruch wollen. Aber auch selbsternannte Lebensschützer treten lauter auf und fordern noch strengere Gesetze.Die Debatte bringt die Folgen des Tabus ans Licht: Junge Frauen wissen heute über den Schwangerschaftsabbruch viel weniger als ihre Mütter. Erst wenn sie ungewollt schwanger werden, befassen sie sich damit. Das passiert selbst Medizinstudentinnen, denn in ihrer Ausbildung kommt das Thema kaum vor. Und die deutsche medizinische Forschung, in vielen Bereichen auf internationalen Spitzenplätzen, bildet in der Gynäkologie das Schlusslicht in Westeuropa.

In ganz Westeuropa gilt die Fristenlösung. Nur Deutschland erlaubt sich, Frauen und Ärzte zu bevormunden. Ein unhaltbarer Skandal! meint Alice Schwarzer. ÄrztInnen werden vom halbherzigen §219a bedroht. Frauen werden vom ebenso halbherzigen §218 bedroht. Es geht nur darum: Kein Selbstbestimmungsrecht zu gewähren. In diesen Wochen ist viel vom §219a die Rede, der ÄrztInnen bisher verboten hatte, über ihre Bereitschaft zu informieren, Schwangerschaftsabbrüche durchzuführen. Seit einiger Zeit werden diese ÄrztInnen von fanatischen so genannten „Lebensrechtlern“ angezeigt – und seit neuestem auch von Gerichten verurteilt.

Die Proteste haben immerhin erreicht, dass die große Koalition von CDU/CSU und SPD jetzt eine halbherzige Gesetzesreform vorschlägt, die demnächst vom Parlament verabschiedet werden soll: Die ÄrztInnen, die trotz aller Schikanen weiterhin bereit sind, ungewollt Schwangeren medizinisch beizustehen, dürfen danach zwar sagen, dass sie das tun – aber auch kein Wort mehr. Über die diversen Methoden des Abbruchs dürfen ausgerechnet diese Ärzte nicht aufklären, das würde ihnen als „Werbung“ ausgelegt. Und dann droht ihnen eine Geldstrafe oder bis zu zwei Jahren Gefängnis. Ein Skandal!

Doch über den noch viel größeren Skandal wurde im Zuge dieser Debatte nur wenig geredet: über den §218. Denn der verbietet ungewollt Schwangeren bis heute, abzutreiben – und droht mit einer Geldstrafe oder bis zu einem Jahr Gefängnis! „Straflos“ ist laut §218a die Schwangere nur, wenn ein Arzt den Abbruch nicht später als in der zwölften Woche vornimmt – und wenn die ungewollt Schwangere mit der Bescheinigung einer „Beratungsstelle“ nachgewiesen hat, dass sie mindestens drei Tage vor dem Eingriff beraten wurde.

Die Frau darf nicht selbst
über eine Schwangerschaft entscheiden!

Was will uns der Gesetzgeber damit sagen? Ganz einfach: Dass die Frau nicht selbst entscheiden darf, ob sie eine Schwangerschaft austragen will oder nicht – sondern dass sie bei einem „Experten“ darum bitten muss, das tun zu dürfen. Der Kern des alten §218, der ein uneingeschränktes Abtreibungsverbot postulierte, ist damit erhalten: Die Frau darf eine so lebensentscheidende Frage wie „Mutterschaft Ja oder Nein“ nicht selbstbestimmt entscheiden! Vater Staat setzt ihr einen Vormund vor die Nase.

Im Vergleich zu dem von Frauen seit 1971 wieder bekämpften Abtreibungsverbot ist nur – oder sollten wir sagen: immerhin - schon eines erreicht worden: Ungewollt Schwangere, die sich von niemandem haben diktieren lassen auszutragen, landen heutzutage in Deutschland in der Regel nicht mehr auf dem Küchentisch einer „Engelmacherin“, wo sie ihre Gesundheit, die Gebärfähigkeit, ja ihr Leben riskieren. Sie dürfen den Eingriff von ÄrztInnen durchführen lassen. Voraussetzung: Dass sie schön Bittebitte machen.

Und die ÄrztInnen, diese Minderheit von MedizinerInnen, die trotz aller Drangsalierungen noch bereit ist, ungewollt Schwangeren zu helfen? Die müssen sich nicht nur die medizinischen Techniken einer Abtreibung mühsam aneignen (Denn der Schwangerschaftsabbruch ist zwar der häufigste medizinische Eingriff bei Frauen, er wird aber nicht im Medizinstudium gelehrt). Sie müssen auch stark genug sein, die Missbilligung Konservativer und Scheinheiliger sowie die Hetze der „Lebensrechtler“ auszuhalten. Sie müssen auch bereit sein, auf Aufklärung ihrer eigenen Patientinnen zu verzichten, das verbietet ihnen nämlich auch der reformierte §219a.

Der „Kompromiss“ von Union und Sozialdemokraten schreibt nun vor, dass die ÄrztInnen zwar sagen dürfen, dass sie bereit sind, Abtreibungen vorzunehmen – dass aber ausgerechnet sie nicht sagen dürfen, wie sie das tun würden. Diese Informationen sollen die Schwangeren sich bei „neutralen Stellen“, wie der Bundesärztekammer oder der „Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung“ holen.
Es ist höchste Zeit, den §218 ganz
abzuschaffen!

Absurd? Nein. Denn für alle, ungewollt Schwangere wie hilfsbereite ÄrztInnen, gilt weiterhin das Motto: Rechte habt ihr keine, wir gewähren euch bestenfalls die Gnade! Aber vielleicht überlegen wir uns das ja auch nochmal anders. Denn genau darum schaffen wir solche Gummiparagraphen: Damit wir die, je nach Zeitgeist und Machtverhältnissen, mal großzügig interpretieren – mal euch die Luft abdrehen können.

Diese Spielchen spielt der deutsche Rechtsstaat mit Frauen und ÄrztInnen jetzt seit 45 Jahren. Die durch Aufklärung und Proteste 1974 in der BRD so mühsam errungene Fristenlösung (die DDR hatte sie da schon), also das Recht, in den ersten drei Monaten abzutreiben, ohne irgendjemandem Rechenschaft ablegen zu müssen, wurde in der BRD umgehend durch eine Verfassungsklage der CSU gestürzt (bei dem sechs Verfassungsrichter dem Kläger recht gaben und zwei widersprachen). Seither bewegt sich der deutsche Staat auf einem Zickzackkurs, auf dem er es vor allem einem recht machen will: dem Vatikan und seinen AnhängerInnen – statt seinen Millionen Bürgerinnen.

Die klägliche Debatte um den §219a hat gezeigt, dass es höchste Zeit wäre, den §218 ganz abzuschaffen oder zumindest die Fristenlösung einzuführen. So wie es in allen deutschen Nachbarländern längst der Fall ist, inklusive in schwer katholischen Ländern wie Irland oder Italien.

Worauf warten die Millionen Bevormundeten eigentlich, das endlich zu fordern?! Weltweit organisieren sich immer mehr Männer in antifeministischen Männerrechtsbewegungen. In zahlreichen Online-Communities tauschen sie sich darüber aus, dass der Feminismus ihre gesellschaftliche Vormachtstellung infrage stellt, ebenso wie ihr natürliches Recht auf Sex. »Incel« heißt eine dieser Bewegungen in den USA und Kanada und steht für »involuntary celibate« (unfreiwillige Enthaltsamkeit). Emanzipierte Frauen werden zum Hassobjekt ausgerufen. Bei der Amokfahrt in Toronto im April und bei einem Attentat 2014 in den USA gipfelte dieser Hass in der Ermordung von Frauen. Beide Attentäter waren Anhänger der Incel-Bewegung und werden in Online-Foren als Helden gefeiert. Auch in Deutschland existieren Gruppen und Foren wie agens, MANNdat und wgvdl.com, auf denen Männer sich auf ihr »Mann-Sein« besinnen. Die »Manosphere« ermöglicht ihnen eine leichtere und engere Vernetzung, eine gegenseitige Bestärkung und Aufstachelung. Auffällig ist dabei die Nähe zu rechter Ideologie. Auf dem »feminismusfreien« Internetlexikon WikiMANNia gehen Antifeminismus, Antikommunismus, Nationalismus und Rassismus eine unheilige Allianz ein. Für viele, die sich dort tummeln, ist Frauenhass eine Art Einstiegsdroge für andere Formen des Hasses und der Menschenfeindlichkeit. Es ist kein weiter Weg von einer Vorstellung, sich als Opfer der Frauenemanzipation zu sehen bis zu einer Ansicht, der weiße Mann müsse die nationale Souveränität retten. Björn Höckes berühmt gewordene Rede 2015 in Erfurt, in der er die Wiederentdeckung der Männlichkeit als Voraussetzung für eine notwendige Wehrhaftigkeit bezeichnete, ist dafür nur ein hervorstechendes Beispiel.Den Hass benennen

Im Ruhrgebiet rast ein Mann in Menschenmengen - aus rassistischen Motiven. In Wien schlägt ein Frauenhasser eine 25-Jährige fast tot. Viele Medien verharmlosen die Taten, den Hass blenden sie aus, die Opfer auch.Täter als Opfer stilisiert!In Wien hat ein Mann eine Frau beinahe totgeschlagen. Wochenlang verfolgte der 41-jährige Österreicher Frauen mit dem Fahrrad. Am Morgen des 30. Dezember beobachtete er über mehrere Stunden eine junge Frau. Er habe sie ansprechen wollen, sich aber nicht getraut, und verletzte sie dann mit einer Eisenstange lebensbedrohlich. Außerdem stahl er ihr Handy und ihre Bankkarte.

Die "Stuttgarter Zeitung" schrieb darüber: "Aus Flirt-Frust - Mann schlägt mit Eisenstange auf Frau ein". Und bei "heute.at" schrieb man über den Fall: "Flirt scheitert - Radler schlägt Frau (25) fast tot. Ein Radfahrer wollte Frauen ansprechen, stellte sich dabei aber denkbar ungeschickt an. Aus Frust schlug er zu!" Denkbar ungeschickt waren offenbar auch beide Redaktionen. Nach massiver Kritik in sozialen Netzwerken änderten beide Medien ihre Überschriften. Bei der Stuttgarter Zeitung heißt es jetzt nur noch "aus Frust", nicht "aus Flirt-Frust", bei "heute.at" formulierte man um in "Radler verfolgt Frau (25) und schlägt sie fast tot".
Gendermainstreaming ist „politische Geschlechtsumwandlung“, die „Staatskrippenpläne“ der Frauenministerin haben die „Abschaffung der Hausfrau und Mutter“ im Visier und hinter alle dem stecken die lesbischen Akademikerinnen und Frauenbeauftragten, die bis hin in die Spitzen der Regierung, ja der EU in Brüssel das „Gender-Prinzip“ längst staatlich verankert haben und an der „Zerstörung der traditionellen Geschlechterrollen“ und der „Schaffung des neuen Menschen“ arbeiten./ Der Versuch christlicher Fundamentalisten, das Abtreibungsrecht abzuschaffen, ist ein demokratischer Akt und die KritikerInnen des Islamismus in Deutschland sind auf einem „antiliberalen, jakobinischen Kreuzzug“./ „Der Feminismus ist ein Luxusphänomen“, die „Männer sind das benachteiligte Geschlecht“./ „Die Frauenhäuser sollten geschlossen werden“, denn „Gewalt geht überwiegend von Frauen aus“./ „Die feministische Muttermacht“ ist schuld am „entsorgten Vater“ und Kinder sind die „Trümpfe im Geschlechterkampf“./ Und, klar: „Laut Bibel wurde die Arbeit Adam – und nicht Eva – aufgehalst, und zwar als Strafe. (…) Alle Versuche, diese Aufteilung zu verändern, etwa in der Sowjetunion oder im israelischen Kibbuz, sind und waren zum Scheitern verurteilt.“
Soviel zu den angeblichen Frauenrechten in Deutschland und unserer derzeitigen Regierung, die ja aus vielen Frauen besteht, Frauenrechte werder hierzulande kleingeschrieben, Männerrechte ganz groß geschrieben. Das ganze Dilemma über Schwangerschaft, Geburtenregelung, Empfängnisverhütung und Schwangerschaftsabbrüchen nennt nicht die wahren Verursacher des Problemes, nämlich die Männer, die ihren Sex auf Kosten der Frauen und Mädchen hierzulande ohne Rücksicht auf Verluste und Folgen ausleben oder kennt jemand außer schwulen Männern Männer, die keinen meist täglichen bzw. häufigen und zudem oft ungeschützten Geschlechtsverkehr (und wie Studien zeigen für die Frauen und Mädchen meistens orgasmuslosen und lustfreien, oft sogar schmerzhaften und demütigenden Geschlechtsverkehr, denn viele Mänenr stehen heutzutage auf das sadistische und schmerzhafte Rotlicht-, Porno- und BDSM-Programm, Frauen (auch ältere und alte Frauen) und Mädchen (auch minderjährige Mädchen) haben mir erzählt, dass viele Kerle schon in der ersten Nacht ihr BDSM-Werkzeug mitbringen und gewalttätig und verbal ausfallend geworden sind, wenn die Frauen und Mädchen das ablehnten) wollen, vielleicht gehören ja die Befürworter von frauenfeindlichen Gesetzen auch dazu, ich halte das für ziemlich sicher?!

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Elisabeth Jost
2 years ago
simply intolerable!

Thanks for adding your voice.

Holger Beck
2 years ago
Stoppen Sie den Niedergang der Kultur des christlichen Abendlandes.
Retten Sie die Rechte von Kindern und Frauen auf dieser Welt

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Christine Baumann
2 years ago
Nicht nur die christliche Lehre ist voller Lügen, auch in alle anderen Konfessionen sind Dogmen, die von Menschen ausgedacht wurden um andere zu unterdrücken und auszubeuten.
Deshalb gehören alle Konfessionen abgeschafft, denn sie sind die Ursache von unendlichem Leid auf dieser Erde.
Genau so gehören die Waffen und das Geld abgeschafft, denn auch sie sind die Ursache von unsäglichem Leid.
Wenn diese drei Dinge - Konfessionen, Geld und Waffen - abgeschafft würden, wäre die Ursache für den größten Teil des Leides auf diesem Planeten ausgemerzt.

Thanks for adding your voice.

Heidi Schorrig
2 years ago
Kinderehen dürfen nicht zugelassen werden.

Thanks for adding your voice.

Eva Engelken
2 years ago
Ich unterschreibe, weil kleine Mädchen nicht heiraten, sondern spielen und lernen sollten. Und wenn es dazu sogar eine Bibelauslegung gibt, die der herrschenden Lehre vom Weibe, das dem Manne untertan sein soll, widerspricht, lohnt es sich, sie zu verbreiten und den Papst damit zu konfrontieren.

Thanks for adding your voice.

Monika Höllrigl
2 years ago
Ohne Frau kein Mann !!!
Die Unterdrückung der Frau ist eine Mißgeburt Satans, der um die Wichtigkeit der Frau weiß !!!
GOTT segne ganz besonders diese unschuldigen Mädchen !!!

Thanks for adding your voice.

Waltraud Bracke
2 years ago
ich auch glaube, dass man uns Menschen 2000 Jahre etwas falsches erzählt hat. Ich freue mich auf Veränderungen, was die Stellung der Frauen anbelangt, was den Umgang mit den Tieren angeht und auf das Thema Umweltzerstörung. Ich bin der Meinung, dass es unser aller Pflicht ist, die Umwelt zu achten und nicht zu zerstören.

Thanks for adding your voice.

Ursula Stanggassinger
2 years ago
Ich wünsche mir, dass ihr mit dieser Petition, Erfolg habt. Ich hoffe, dass es endlich ein Umdenken gibt. Alles, alles Gute!

Thanks for adding your voice.

Willi Kiechle
2 years ago
Die Kirchen/Religionen waren immer schon und sind es heute noch: willfährige Herrschaftsinstrumente zur Unterdrückung der Gläubigen und als Bonus der Herrschenden bekommen sie die Kirchensteuer und wir bezahlen auch noch die vielen "Hebarze" und deren Luxusleben.
Das allerwenigste was diese tun können ist solch kleinen Forderungen wie diese nachzukommen.