Organspende rettet Leben! Wir fordern die Widerspruchsregelung! #Abstimmung21

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Jeden Tag sterben 3 Menschen in Deutschland, weil sie nicht rechtzeitig ein lebensrettendes Spenderorgan bekommen. Aus diesem Grund fordern wir die Widerspruchsregelung in der Organspende! Helft mit, Leben zu retten: BITTE UNTERSCHREIBT diese Petition und teilt sie auf Euren Social Media Accounts!  

Mit genügend Unterschriften, haben wir die Möglichkeit im September an Deutschlands erster bundesweiter Volksabstimmung #Abstimmung21 teilzunehmen als ein Statement der Menschen in Deutschland zum Thema Organspende.

Kurz zu uns:

Ich bin Diana Dietrich. Mein kleiner Sohn Daniel ist seit über 2 Jahren im Krankenhaus und wartet auf ein Spenderherz. Das ewige Warten und Hoffen und Warten und Hoffen zehrt an meinen Kräften. Deswegen setze ich mich für die Widerspruchsregelung ein, damit mein kleiner Mann und die 10.000 Menschen auf der Organ-Warteliste endlich ihre zweite Chance im Leben bekommen.

Ich heiße Dennis Günther-Gemeinhardt, bin 41 Jahre, komme aus der schönen Stadt Hamburg und bin seit 13 Jahren Herztransplantiert. Bereits mit 20 hatte ich Herzinfarkte und mein Herz war stark geschwächt. Hätte ich 8 Jahre später nicht das Glück, dass mein Spender einen Organspendeausweis hatte, wäre ich heute nicht mehr am Leben! Wir brauchen in Deutschland ein Bewusstseinswandel und eine emotionale Aufklärung „Pro Organspende“!

Was ist die Widerspruchsregelung?

Die Widerspruchsregelung drückt die erwartete Zustimmung für eine mögliche Organspende aus. Man muss sich daher zumindest einmal im Leben mit dem Thema befassen und sich entscheiden ob man Organspender sein möchte oder nicht. Man kann sich auch nur bereit erklären ein Organ zu spenden oder halt mehrere. Die Entscheidung trifft jeder selbst. So können viele Menschenleben gerettet werden. Wer zu Lebzeiten nicht widerspricht, z.B. geht das auch auf einem Organspendeausweis oder mit einer schriftlichen Erklärung, ist nach dem Ableben (nur im Falle eines Hirntodes) automatisch Organspender. Gibt es keine Erklärung, werden aber auch noch die Angehörigen befragt und können einer Organentnahme widersprechen, indem sie überzeugend darlegen, dass der Verstorbene gegen eine Spende war.  

Welche Regelung gilt bei uns?

Zur Zeit gilt in Deutschland die Entscheidungslösung, Die Entnahme von Organen und Geweben nach dem Tod ist nur zulässig, wenn die verstorbene Person zu Lebzeiten oder stellvertretend die Angehörigen zugestimmt haben. Das führt dazu, dass seit Jahren ein Mangel an Spenderorganen in Deutschland herrscht, da man sich zu Lebzeiten nicht unbedingt mit dem Thema Organspende auseinandersetzen muss!

In 2017 stellten nur 797 Menschen nach ihrem Tod ihre Organe zur Verfügung. Erstmals seit 2010 war die Zahl der Organspender in 2018 wieder auf 955 Menschen gestiegen. Aber auch das reicht lange nicht aus, um den knapp 10.000 schwer kranken Menschen auf der Organ-Warteliste das Leben zu retten. In Deutschland wartet man z.B. durchschnittlich 7 - 10 Jahre auf eine Nierentransplantation. Damit liegen wir im europäischen Vergleich auf einem der hintersten Plätze. In Spanien wartet man nur ca. ein Jahr, weil dort das Widerspruchsrecht gilt.

Eurotransplant

Die Widerspruchsregelung gilt bereits in fast ganz Europa! Deutschland bekommt Organe über den Verbund von Eurotransplant zugewiesen. Dort sind 8 Länder vereint und alle haben die Widerspruchsregelung, nur Deutschland hat sie nicht. Wenn wir nicht bei Eurotransplant wären, würde es bei uns noch katastrophaler aussehen. Deutschland profitiert von der Widerspruchsregelung der anderen Länder.

Aus all diesen Gründen setzen wir uns dafür ein, dass auch in Deutschland die Widerspruchsregelung eingeführt wird. Bitte unterstützen Sie unser Anliegen und das vieler Mitpatienten mit Ihrer Unterschrift, damit die Regierung endlich eine entsprechende Gesetzesänderung vornimmt und sich die Warte- und Leidenszeiten verkürzen. Denn jeder kann in die Lage kommen ein Spenderorgan zu benötigen!

 

Wir respektieren die Entscheidung derjenigen, die sich bewusst und gut informiert gegen eine Spende entscheiden. Aber sich zumindest einmal in seinem Leben mit diesem Thema auseinandersetzen zu müssen, halten wir nicht für eine Zumutung – sondern für eine Chance, den Wert des eigenen Lebens neu zu entdecken. Für uns wäre es im Übrigen ein Zeichen der Konsequenz, dass ein Gegner der Organspende dann auch selbst kein Spenderorgan annehmen würde.

▶ VIDEO-SERIE: Prof. Dr. med. Jürgen Kiwit ist Chefarzt in der Neurochirurgie und beantwortet Fragen zu Organtransplantationen und der Widerspruchsregelung.