Eröffnen Sie das Strafverfahren gegen die Verantwortlichen im Todesfall Stephan Dalitz

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,, Nie wieder wirst du lachen.

   Nie wieder wirst du Späße machen.

   Nie wieder werden wir dich sehen.

   Nie deinen Tod verstehen." (Jessika)

Eröffnen Sie das Strafverfahren gegen die Verantwortlichen im Todesfall meines Sohnes Stephan Dalitz (11.09.1995- 06.11.2013)

 

Am 17.12.2012 wurde Stephan Dalitz beim Verlassen einer Diskothek von zwei namentlich bekannten Rechtsgesinnten grundlos niedergeschlagen. Bewusstlos am Boden liegend, im Beisein zahlreicher Schaulustiger, war mit beschuhten Fuß auf Stephans Schädel getreten worden. Lediglich eine einzelne Person versuchte Schlimmeres zu verhindern, ging dazwischen und rief die Rettungskräfte herbei. Ohne Unterstützung dieser Passantin wäre Stephan bereits am jenen Tag gestorben. Die äußeren Wunden dieser schweren Körperverletzung heilten, die inneren Wunden blieben. Schleichend entwickelte mein Sohn Symptome wie Luftnot, Alpträume, Schlafstörungen, Flashbacks und Platzangst, was den Verdacht auf eine posttraumatische Belastungsstörung auslöste. Aus diesem Grund kündigte Stephan seine Ausbildung, zog sich immer mehr zurück und vernachlässigte seine Freunde. Er brauchte Zeit für sich. Immerhin hatte es nach diesem Erlebnis keine Hilfen für ihn gegeben. Um Hoffnung aufkeimen zu lassen, hatten wir im September 2013 den Weißen Ring um Unterstützung gebeten, woraufhin Stephan am 05.11.13 in einer Brandenburger psychiatrischen Klinik (Teupitz) telefonisch einen Termin vermittelt bekam. Bis zu jenem Zeitpunkt gab es keine gesicherten Diagnosen, geschweige denn waren Untersuchungen durchgeführt worden, um organische Schädigungen bei meinem Sohn auszuschließen. In der Hoffnung auf Heilung fuhr Stephan in Begleitung seiner 22-jährigen Schwester ohne Einweisungsschein zum kurzfristig vereinbarten Termin in die psychiatrische Klinik nach Teupitz. Dort warteten die Geschwister auf die Ärztin, die nicht pünktlich erschienen war. Stephan wurde verbal angegriffen, weil er kein Blickkontakt zur Stationsärztin hatte. Stephan blieb nur, weil er sein altes Leben und sein helles Lachen zurückhaben wollte. Ohne Stephan zuvor über Therapieoptionen informiert zu haben, wollte die Ärztin mit der Blutentnahme beginnen, die Stephan aus Angst verweigerte. Stephan hatte zu dieser Ärztin kein Vertrauen gefasst, entschied sich für das Verlassen dieser Einrichtung. Mit dem Versprechen meinem Sohn Therapieoptionen aufzuzeigen, redete die Ärztin auf seine Schwester ein, ihren Bruder "nochmal zurückzubewegen". Stephan öffnete sich und kehrte trotz seines komischen Gefühls erneut in die Psychiatrie zurück. Auch dieses zweite Gespräch verlief für meinen Sohn unbefriedigend, weil ihm erneut die Sinnhaftigkeit eines Aufenthaltes in dieser Psychiatrie nicht klar geworden war. Verängstigt und von diesen Abläufen eingeschüchtert wollte mein Sohn nur nach Hause in seine gewohnte Umgebung zurückkehren. Doch dazu sollte es nicht mehr kommen. Ohne Vorankündigung waren auf der Station durch das Personal alle Ausgänge versperrt worden. Gewaltsam wurde Stephan am Verlassen der Psychiatrie gehindert und auf die geschlossene Psychiatrie gebracht. Durch die Ärzteschaft erfolgte ohne richterliche Anhörung eine Unterbringung nach Psychisch-Kranken-Gesetz. Seine Schwester musste diesem Treiben hilflos zusehen, wurde ebenfalls entrechtet und hatte keine Möglichkeit, ihrem Bruder Unterstützung zukommen zu lassen. Auf der geschlossenen Psychiatrie wurde Stephan in einem abgedunkelten Raum mit Gittern vor den Fenstern untergebracht und innerhalb eines Zeitraumes von 9,5 Stunden fünfpunktfixiert. Laut Patientenakte, die ich erst Monate nach dem Tod meines Sohnes zu Gesicht bekam, waren Stephan in dieser kurzen Zeit fünf verschiedene Psychopharmaka in oraler Form, im Muskel und in die Vene kontinuierlich verabreicht worden. Niemand hätte am 05.11.2013 etwas für meinen Sohn Stephan Dalitz tun können. Unvorstellbar grausam müssen diese Qualen für Stephan gewesen sein. Nachdem meine Tochter mich über den Vorfall informiert hatte, stellte ich am Vormittag des 06.11.2013 Strafanzeige gegen die Ärzteschaft und das verantwortliche Personal und machte mich auf den Weg in die Klinik. Pünktlich war ich zur richterlichen Anhörung erschienen. Der Richter hatte sich gegen Stephans Unterbringung ausgesprochen und ordnete seine unmittelbare Entlassung an. Im Beisein des Richters berichtete Stephan über die Qualen der Folter: ,, Ich wurde gefoltert wie im Mittelalter. Es ist das Schlimmste, was ich je erlebt habe", waren seine Worte, die ich bis an mein Lebensende nicht vergessen werde. Trotz meiner Forderung hatten die Ärzte mir an jenem Tag das Aushändigen eines Entlassungsbriefes verweigert. Weder erfolgte eine Sicherheitsaufklärung, die nach der zwangsweisen Gabe der Psychopharmaka unabdingbar  gewesen wäre, noch erhielt ich als Mutter die Möglichkeit, in die Patientenkurve Einsicht zu nehmen. Zudem redete die Ärzteschaft auf mich ein, die Strafanzeige zurückzuziehen, was ich nicht tat. Zu Hause angekommen wollte Stephan sich von den Qualen erholen und ausschlafen. Dennoch hatte er sich gegen 15:30 zu einem Spaziergang mit dem Familienhund durchgerungen. Plötzlich und unerwartet setzten dabei die Neben- und Wechselwirkung der ihm in der Klinik verabreichten Zwangsmedikation von Psychopharmaka ein. Stephan konnte nicht mehr sprechen, sein Kiefer sackte weg.( Hierbei handelt es sich um Symptome, die Patienten nach der Gabe von Neuroleptika erleiden müssen.) Panik breitete sich aus, jedoch war Stephan durch die erlebte Foltermaßnahme in der Psychiatrie Teupitz nicht mehr zur Rückkehr in ein Krankenhaus bereit. Er sicherte seiner Schwester zu, auf meine Rückkehr vom Spätdienst zu warten. Die Nebenwirkungen hatten sich jedoch verstärkt. Stephan erhoffte sich durch einen weiteren Spaziergang Erleichterung verschaffen zu können, wurde dabei jedoch von einem vorbeifahrenden Zug mit 120 km/h erfasst und in den Tod gerissen. Ich habe mich habe mich bei Stephan für das entschuldigt, was andere Menschen ihm antaten. Zu Lebzeiten versprach ich ihm, dass die Verantwortlichen zur Rechenschaft gezogen werden.   Im Februar 2014 wurde mir von meinen Rechtsanwalt mitgeteilt, dass in Stephans Gewebeprobe hochdosierte Psychopharmaka nachgewiesen worden.Psychopharmaka die gewaltsam verabreicht und abrupt abgesetzt wurden.    

                                                                                                                                              Bitte helfen Sie mir, an die Richter zu appellieren, den sinnlosen Tod meines Sohnes Stephan Dalitz aufzuklären und ein Strafverfahren gegen die Ärzte und gegen das verantwortliche Personal der Psychiatrie Teupitz zu eröffnen.     Das Leid, die Kosten und der Kampf um Aufklärung bleibt bei denjenigen, die Stephan liebten und kannten.

Bitte helfen Sie mir, dass die Prozesse beschleunigt und die Menschen zur Verantwortung gezogen werden, die Stephan Leid zugefügt haben.

So etwas darf nie wieder passieren!

Bitte unterschreiben Sie diese Petition.

          Chris-Romy Dalitz

 

 

 

 

 



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