EIL-PETITION: Schluss mit leeren Versprechen! Tierschutz in den Koalitionsvertrag

EIL-PETITION: Schluss mit leeren Versprechen! Tierschutz in den Koalitionsvertrag

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Animal Society hat diese Petition an Annalena Baerbock (Bundesministerin des Auswärtigen ) und gestartet.

In den Wahlprogrammen versprechen die Koalitionsparteien mehr Tierschutz. Was wir Tieren antun ist moralisch nicht vertretbar und falsch. In den nächsten Wochen verhandeln SPD, Grüne und FDP über einen Koalitionsvertrag und legen damit fest, was die Regierung in den kommenden vier Jahren umsetzen soll.  Für die neue Legislaturperiode stehen entscheidende politische Weichenstellungen für den Umgang mit Tieren an, die auch für die Zukunft der Menschen zentral sind. 

Die SPD proklamiert in ihrem Wahlprogramm, dass Tierleid “nicht zu rechtfertigen [sei], auch nicht aus wirtschaftlichem Interesse”. Die Grünen legen die meisten konkret ausgearbeiteten Maßnahmen vor, unter anderem eine stark reduzierte Tierhaltung, die Abschaffung grausamer Praktiken und die Einführung eines bundesweiten Verbandsklagerechts für Tierschutz-/rechtsorganisationen. Die FDP verspricht eine “verantwortungsvolle” Tierhaltung, regelmäßige Kontrollen und europaweite Tierschutzstandards.

Wir appellieren an SPD, Grüne und FDP ihre Versprechen an die deutsche Bevölkerung und zukünftige Generationen einzuhalten und die Dringlichkeit drastischer Tier-und Umweltschutz - Maßnahmen anzuerkennen.  

Wir brauchen Ihre Unterstützung, um die Parteien zu überzeugen konkrete Tierschutz-Maßnahmen im Koalitionsvertrag festzuhalten und fordern:

  • Reduktion der Tierbestände  -  nachhaltige Tierpolitik und Agrarwende
  • Neuregelung der politischen Vertretung von Tieren - Herauslösen des Tierschutzes aus dem Landwirtschaftsministerium in eine eigene Institution   
  • Novellierung Tierschutzgesetz  - Umgang mit Tieren und wirksamen Vollzug bei Tierschutzvergehen
  • Bundesweites Verbandsklagerecht - damit anerkannte Tierschutzorganisationen Tierquälerei vor Gericht einklagen können

Die starke Verringerung der Tierzahlen in der intensiven Nutztierhaltung ist dabei als Fokus einer nachhaltigen Tierpolitik unumgänglich. Tiere in Massentierhaltung sind nicht nur einem Leben unter grausamen Bedingungen ausgesetzt. Viele leiden und sterben zudem umsonst. Jedes Jahr landen fast 9 Millionen Tonnen Fleisch in Deutschland im Müll (Thünen Report 71 In: Fleischatlas 2021).  Das millionenfache Töten wird im politischen Tierschutz-Verständnis bisher in keiner Weise in Frage gestellt. 

Eine Neuregelung der Tierhaltung mit verringerten Tierzahlen ist auch aus Klima- und Umweltschutzgründen unerlässlich. Die industrielle Landwirtschaft gilt als ein Hauptverursacher klimaschädlicher Emissionen und zerstört in rasanter Geschwindigkeit natürliche Ökosysteme durch Landnutzungsänderungen, Abholzung und Umweltverschmutzung. Wissenschaftler*innen warnen seit langem vor den verheerenden Folgen des Klimawandels. Tierschutz und Tiergesundheit weisen außerdem direkte Bezüge zur menschlichen Gesundheit auf und sollten daher auch politisch enger zusammen gedacht werden, um Menschen und Tiere vor zukünftigen Pandemien zu schützen. 

Wir brauchen jetzt einen drastischen Wandel! Nie zuvor war der Zeitpunkt so kritisch - die Zukunft von Menschen und Tieren liegt in der Hand der Politiker*innen. Die vielen Worte und Versprechen für Tierschutz müssen jetzt konkret als Ziele festgelegt werden. Geben Sie Ihre Stimme, denn je mehr Menschen uns unterstützen, desto mehr Druck können wir in den nächsten Wochen auf die Entscheidungsträger*innen aufbauen. 

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