Bauvorhaben in Niedersachsen: Holen wir uns unser Mitspracherecht zurück

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Der Erwerb eines Grundstücks. Der Bau eines eigenen Hauses im Grünen. Klischeebehaftet? Sicherlich. Doch auch ein erstrebenswertes Ziel von vielen Bürgerinnen und Bürgern dieses Landes. Stellen Sie sich folgendes vor: Der Kaufvertrag wurde bereits unterzeichnet und in der eigenen Vorstellung ist das neue Zuhause bereits fertiggestellt oder der stolze Besitzer lebt schon jahrelang sorglos in seiner eigenen Immobilie - was kann da noch das Glück beeinträchtigen?

Die Steuer? Wir haben uns daran gewöhnt diese regelmäßig zu zahlen und gerade bei Erwerb und Besitz fällt uns dann doch auf, dass wir neben Lohnsteuer, Mehrwertsteuer, Grunderwerbssteuer etc. schon einiges geleistet haben. Das viele Geld wird doch sicherlich sinnvoll verwendet - denken wir uns.

Aber was ist wenn die Interessen des Staates bzw. einiger weniger Abgeordneter eines Ausschusses denen des Steuerzahlers widersprechen?

Ich denke darauf kennen die meisten die Antwort sehr gut: Dann ist das Mitspracherecht verwirkt. Auch wenn die eigenen Interessen sich mit denen der Allgemeinheit decken.

Ein persönliches Beispiel und letztlich auch Ursprung für diese Petition: Meine Partnerin und ich erwarben ein Grundstück in Osnabrück nahe einer Fläche mit besonderer Bedeutung für Natur und Landschaft. Seitens unserer Kommunalpolitiker wurde in Aussicht gestellt, dass das angrenzende Gebiet aus Gründen der Natur-, Landschaft-, und Freiraumentwicklung nicht bebaut wird. Gerade ökologische Apsekte gilt es zu schützen.

Des Weiteren wird das angrenzende Überschwemmungsgebiet  - auch nach mehrfachen Hinweisen auf diese relevante Thematik - keiner Beachtung gewürdigt.  

[--> §92a des Niedersächsischen Wassergesetzes (2007) und die darauf basierende Verordnung

(https://www.umwelt.niedersachsen.de/service/umweltkarten/wasser_hydrologie/ueberschwemmungsgebiete/ueberschwemmungsgebiete-8817.html ]

Sprich wir erfüllten uns unseren Traum und dies noch im Einklang mit der Umwelt. Also war der Wunsch erfüllt, ein Haus im Grünen. Pläne wurden gemacht, erste Freundschaften mit den langansässigen Anwohnern geschlossen und die Arbeiten begannen.

Doch einstige Entscheidungen wurden vergessen und nun soll die angrenzende Fläche bebaut werden. Mit allen uns zur Verfügung stehenden Mitteln versuchen wir nun uns seither uns dieser Willkür entgegenzustellen.

Besonders enttäuschend: Jeder Vorschlag, jede alternative Bebauungsfläche wird nicht ernst genommen oder es wird gar nicht erst darauf reagiert - mit zunehmendem Ärger und emotionalen Feedback der Abgeordneten. Über die Gründe lässt sich nur spekulieren.

Ich bin mir sicher, dass viele von Ihnen diese Ohnmacht und dieses egozentrische Verhalten bereits begegnet sind. Die einzige Möglichkeit die wir haben, ist uns geschlossen und als eine Gemeinschaft - als eine Stimme - Gehör zu verschaffen, um unser Mitspracherecht zurück zu erlangen und den Land Niedersachsen wieder zur Demokratie zurück zu führen.   



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