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Rückwärtssalto in der Flüchtlingspolitik - Menschenrechte und Menschenwürde ade?

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Flüchtlinge, Menschen die gut integriert und geschätzt -  oder  traumatisiert sind,  reagieren  derzeit mit panischer Angst, "deportiert" zu werden. Familiäre Schande, massive Bedrohungen, materielles und/oder  psychisches Elend, ja auch Folter, Tod erwarten die Abgeschobenen in vielen (nachgewiesenen) Fällen.  Sie werden abgeschoben in ein Land, in welchem nichts mehr stabil oder sicher ist.

2016 waren 1,2 Mio  (!) Menschen  innerhalb  Afghanistans auf der Flucht... einfach so?? (UNHCR Bericht 2016)  Weder Kabul noch Kundus sind  "sicher" (Innenministerium zur Forcierung der Abschiebungen.): die jüngsten Anschläge  widerlegen dies eindeutig. Die Reisewarnung  des auswärtigen Amtes gilt offenbar nicht für afghanische Flüchtlinge....

Wir fordern:

! die Flüchtlingspolitikpolitik auf der Basis des UNHCR Berichts (Afghanistan) vorzunehmen

! eine mutige und ermutigende Gegenposition zu altbackenen, populistischen Provokationen  zu vertreten

! zeitgemäße, kreative, am  Menschen  orientierte  Lösungen zur Integration  zu entwickeln

 ! sensible Einzelfallprüfungen (incl. psycholog. Prüfung der     Abschiebefähigkeit) zu installieren

! eine Volksvertretung, die einer zivilisierten Gesellschaft gerecht wird und basale humane Prinzipien  umsetzen  w i l l

 .... und Hilfesuchende  in Anlehnung an Premierminister Trudeau:'s Erklärung als "neue Deutsche" begrüßen kann



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