Für ein lebenswertes Köln und gegen die Kommerzialisierung des öffentlichen Raums

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Sehr geehrte Frau Oberbürgermeisterin, liebe Frau Reker,

die Stadt Köln verkommt immer mehr zur Party Hochburg Deutschlands. Zu jedem Anlass werden öffentliche Plätze an Eventagenturen vermietet, die mit Musik in grotesken Lautstärken den Aufenthalt auf diesen Plätzen für die Bürgerinnen und Bürger, die nicht feiern wollen, unmöglich macht. Für die Anwohnerinnen und Anwohner gibt es zu diesen Zeiten, die immer mehr werden, nur noch die Möglichkeit, ihre Wohnung zu verlassen und bei Freunden zu übernachten.

Für Frauen ist es äusserst unangenehm diese Plätze ab einem bestimmten Alkoholpegel der feiernden Männer überhaupt nur zu überqueren. Am nächsten Morgen watet man durch Müll, die Hauseingänge sind volluriniert und Erbrochenes muss von den Bewohnern von den Haustreppen gespült werden. Die kölsche Leichtigkeit und Fröhlichkeit wird hier kommerzialisiert und sogar unser Tafelsilber, das Kulturgut Karneval, wird zugunsten schneller Gewinne verramscht. Kölnerinnen und Kölner sind unter den Partytouristen immer seltener zu finden. Wollen Sie unsere Stadt wirklich so verkaufen und dazu beitragen, dass sich Kölnerinnen und Kölner in ihrer Stadt nicht mehr wohlfühlen, liebe Frau Reker?

Schränken Sie den Ausverkauf von Köln ein. Genehmigen Sie keine Sauf- und Gröhlveranstaltungen mehr auf unseren Plätzen. Wir wollen unsere Stadt zurück!

Mit freundlichen Grüßen
Bettina Flitner

 



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