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Kommunalen Ordnungsdienst abschaffen!

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Wir, die Unterzeichner, fordern, dass die Stadt Freiburg auf die Einführung eines Kommunalen Ordnungsdienstes (KOD), wie vom Gemeinderat am 25.3.2014 beschlossen, verzichtet.

Der Kommunale Ordnungsdienst (KOD), wie vom Gemeinderat am 25.3.14 beschlossen, würde 1 Mio. € jedes Jahr verschlingen.
Die Stadt soll für polizeiliche Aufgaben einspringen, 20 Mitarbeiter des KOD an Wochenenden und vor Feiertagen in der Innenstadt und vor allem auf dem Augustinerplatz patrouillieren, um für Ruhe und Ordnung zu sorgen. Wenige Bewohner der Innenstadt würden damit privilegiert gegenüber allen anderen Freiburgern.

Die mit polizeilichen Befugnissen (Platzverweise, Beschlagnahme, Personalienfeststellung,...) und Pfefferspray ausgestatteten und uniformierten Mitarbeiter des KOD sollen am Augustinerplatz bereits ab 17 Uhr präsent sein, ab 20 Uhr sogar zu zehnt!

Durch diese Überwachung entstünde eine repressive Atmosphäre, die dem Augustinerplatz damit seine Attraktivität für das Nachtleben einbüßen ließe. Dagegen wehren wir uns, weil dort (junge) Menschen zwanglos verweilen können, ohne Getränke konsumieren zu müssen.

Eine Lösung des vermeintlichen Lärmproblems darf nicht erfolgen, indem das Nachtleben zerstört wird, zumal wirksame, mildere Alternativen, wie in anderen Städten nicht ausprobiert wurden. Ordnungsdienste können auch auf rein sozialarbeiterischer Basis ihre Ziele erreichen.



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