Kreisverkehr statt Ampelkreuzungen Nein zu "30" + Flüsterasphalt + LOA Singlelösung

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DIE PETITION ENTHÄLT FOLGENDE PUNKTE

° Kein generelles Tempo 30 auf Ravensburgs Straßen    - erreicht

° Kein Flüsterasphalt  -

° Kein lärmoptiemierter Asphalt als "Singlelösung"  -

° Einführung von Kreisverkehren an den Hauptknotenpunkten  -

WIR, die Unterzeichnerinnen und Unterzeichner dieser Petition, halten ein generelles Tempolimit auf Ravensburgs Hauptverkehrsstraßen von 30 km/h - so, wie im unten stehenden Artikel der "Schwäbischen" beschrieben - für die Lösung der Ravensburger Verkehrsprobleme für absolut kontraproduktiv und auch nicht abträglich. Wenn es der Ravensburger Stadtverwaltung bei der Umsetzung ihres Aktionsplanes nur um die Verminderung von Lärm geht, alle anderen Gesichtspunkte und Auswirkungen des Ravensburger Verkehrsgaus aber völlig außer acht lässt, dann sprechen wir uns hiermit vehement dagegen aus.

Zwar hat die Ravensburger Stadtverwaltung - wie auch von uns gefordert - inzwischen von dem beabsichtigten Tempolimit 30 Abstand genommen und will stattdessen alle Hauptverkehrsstraßen mit dem "lärmoptimierten Asphalt" (LOA) belegen, doch wird dieser den Lärm um nur maximal 3 dB (A) mindern, nicht aber die hohen NO-Werte (Beibehaltung des Status Quo). Deshalb fordern wir,  an den entscheidenden Knotenpunkten die Abschaffung der Ampelkreuzungen und stattdessen dort die Installierungen und Implementierung von Kreisverkehren. *) und/oder die Verkehrsumlenkung *) über Jahn- und Georgstrasse, wie unten beschrieben.

*) Es wäre wesentlich effektiver und effizienter, wenn z.B. für die Verkehrsader "Ziegel-, Karl-, Schussen-, Garten- und Wilhelmstrasse" (also vom Untertor bis Obertor) an den entsprechenden Knoten jeweils ein Kreisverkehr eingeführt wird. Die Vorteile sind eigentlich nicht zu übersehen: Der Verkehr verlangsamt sich automatisch, ist aber gleichbleibend flüssig. "Stopp und Go" werden zur Ausnahme. Empirisch erwiesen ist, dass Kreisverkehre wesentlich weniger Unfälle verursachen, als Kreuzungen mit vielen Ampeln. Desweiteren wäre eine weitere Möglichkeit, die Innenstadt von Lärm und NO zu entlasten, die Umlenkung des Verkehrs (in beide Richtungen) über die Tangente Jahn/Georgstrasse.

Der teure (190.000 Euro) Verkehrslenkungscomputer und sein Bedienungspersonal (80.000 Euro im Jahr) werden obsolet und der  Lärm mindernde, offenporige (die Poren verschlucken den Lärm) Flüsterstraßenbelag oder auch der o.g. LOA sind sehr kostenaufwändig. Der Flüsterasphalt muss regelmäßig gereinigt werden. Das verursacht Staus. Flüsterasphalt muss zudem alle zehn Jahre erneuert werden, während der normale Asphalt 15-20 Jahre hält. Bei Temperaturen unter Null, kommt es zu erhöhter Glättegefahr, weil das Wasser nicht mehr richtig abfließt und sich ein gefährlicher Eisfilm auf der Fahrbahn bilden kann. Wie schon erwähnt, mindert der LOA den Lärm um max. 3 db(A) und ist übrigens für LKW (und Busse?) nicht geeignet.  Wir fragen, was sind das eigentlich für Gutachter, die von der Stadtverwaltung berufen werden? Und wieso weist ein Baubürgermeister die Öffentlichkeit nicht auf die vielen Nachteile von Flüsterasphalt bzw. die fehlende Effektivität von LOA hin?

Passende Petition dazu, siehe hier:  https://www.change.org/p/b%C3%BCrger-quartal-viertelj%C3%A4hrlicher-runder-tisch-mit-den-b%C3%BCrgermeistern-und-dem-gemeinderat

Ravensburg, 27. April 2018 / 10. Mai 2018

Stefan Weinert   ---   Die Unterzeichner/innen

 

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Die "Schwäbische Zeitung" (Redaktion Ravensburg) berichtet heute, am 27. April 2018, unter der Überschrift "In Ravensburg gilt bald Tempo 30, folgendes:

Auf Ravensburgs Hauptverkehrsstraßen gilt bald Tag und Nacht Tempo 30. Das sieht die zweite Stufe des Lärmaktionsplans für die Stadt vor. Bis Ende des Jahres soll der notwendige Beschluss des Gemeinderates stehen. Mehrere tausend Anwohner sollen so vor nachgewiesen krank machendem Krach geschützt werden. „Wir sprechen hier von dringend notwendigem Gesundheitsschutz und von Gefahrenabwehr“, sagt Ravensburgs Baubürgermeister Dirk Bastin. - Generell 30 Kilometer in der Stunde als Höchstgeschwindigkeit wird voraussichtlich 2019 vor allem dort eingeführt, wo es bislang diese Regel schon zwischen 22 und 6 Uhr gab: In der Wangener Straße, der Leonhard- und Wilhelmstraße sowie in der Schussenstraße. -Umgestellt auf die 24-Stunden-Regelung wird auch auf der Georgstraße, der Karlstraße, der nördlichen Olgastraße, Ziegelstraße, Seestraße, auf der Garten- und der Jahnstraße. Neu dazu kommt der nördliche Teil der Hindenburgstraße. - Tempo 30 auch in Bavendorf und Dürnast - Die zweite Stufe des Lärmaktionsplan sieht zudem vor, dass künftig nachts in den Ortsdurchfahrten von Bavendorf und Dürnast Tempo 30 gilt. Und schließlich sollen die mehrfach wechselnden Vorschriften zwischen Knollengraben und Wangener Straße - ein Dauer-Aufregerthema seit der Einführung von Stufe eins im Jahr 2011 - „homogenisiert“ werden: Hier darf dann durchgängig 50 gefahren werden - und zwar ganztags. - Flüsterasphalt soll Krach minimieren . . . 

 

 



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