kein Feuerwerk in der Saarbrücker Innenstadt

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In wenigen Tagen ist es wieder soweit: Hunderte knallfreudiger Sylvesterfans pilgern zur Mauer des mitten in der Innenstadt gelegenen Saarbrücker Schloß. Sie haben das Ziel, sich von dort aus das Feuerwerk über Saarbrücken anzusehen. Das ist aber längst nicht alles. Im Gepäck haben Sie jede Menge Feuerwerkskörper der Kategorie lI, also Raketen, Böller, Feuertöpfe und dergleichen mehr. Ab ca. 22:00h bis gut 4.00h nachts erzeugen sie damit einen Lärmpegel, der auch bei geschlossenen Fenstern und herunter gelassenen Rolläden etwa dem in einem Luftschutzbunker des 2.Weltkriegs bei Fliegerangriff entspricht. Als Anwohner bleibt einem da nur die Flucht in ein abgelegenes Ferienhaus, beispielsweise im Schwarzwald, denn die Knallerei auf der Straße setzt sich noch gut bis einen Tag nach Neujahr fort, wenn auch nicht mehr ganz in dieser Intensität. Flucht ist vor allem angesagt, wenn man Haustiere hat und wird von vielen Anwohnern auch so praktiziert. Auf eigene Kosten, versteht sich. Was aber ist mit den Bewohnern des Altenheim am Schloßberg, das sich direkt unterhalb der Schloßmauer befindet? Soll man die Bewohner alljährlich evakuieren? Laut Paragraph 23 der Ersten Verordnung zum Sprengstoffgesetz dürfen im Umkreis von 100m um ein Altenheim gar keine Feuerwerkskörper der Kategorie II gezündet werden. Außerdem müssen sich alle Anwohner noch tagelang mit Bergen von Glasscherben, Flaschen und Rückständen von Knallkörpern abfinden. Deshalb fordere ich die Oberbürgermeisterin von Saarbrücken, Frau Charlotte Britz, auf, dem Beispiel der Städte Düsseldorf, Göttingen, Augsburg, Tübingen und Freising zu folgen und das Strassenfeuerwerk der Kategorie II in der Saarbrücker Innenstadt und damit auch rund ums Saarbrücker Schloss zu untersagen. Zum Wohl aller dort lebenden Anwohner, Tiere und alten Menschen!



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