Jetzt CO2-Steuer fordern, damit die Bundesregierung mehr Druck bekommt

0 haben unterschrieben. Nächstes Ziel: 35.000.

Heinrich Strößenreuther
Heinrich Strößenreuther hat diese Petition unterschrieben.

Das ungebremste Verbrennen fossiler Rohstoffe kommt uns teuer zu stehen, erhitzt die Erde, zerstört die Zukunft unserer Kinder und schadet unserem Wohlstand.

Am 20.9. hat das Klimakabinett ein Maßnahmenpaket ohne wirksamen CO2-Preis vorgestellt. Wir brauchen aber dringend einen Preis auf Kohle, Öl und Gas, der uns sparsam handeln lässt, der Lenkungswirkung hat. Wir haben das Klein-Klein der Bunderegierung satt und fordern eine wirksame CO2-Steuer für das 1,5° Grad Ziel! In Schweden gibt es schon seit Langem eine CO2-Steuer von 115 Euro pro Tonne. Dem schließen wir uns an und fordern einen sofortigen Einstiegspreis von 115 Euro, der dann auf weit über 180 Euro die Tonne steigen muss, wie ihn Fridays for Future und andere fordern!

Inzwischen wissen wir alle, in welchem Maße der CO2 Ausstoß unseren Planeten zerstört. Warum passiert von Seiten der Regierung trotzdem noch nichts? Wie lange müssen wir noch warten?

Liebe Deutsche Regierung: Die Zeiten des ewigen Rumüberlegens und der zaghaften Ansätze - die auch ja nicht der Wirtschaft schaden oder die Wählerschaft vergraulen - sind vorbei: Das Umweltbundesamt hat ausgerechnet dass die, durch den deutschen CO2-Ausstoß verursachten Umweltschäden, 164 Milliarden Euro betragen. Zahlen tun wir dafür alle und noch viel schlimmer - die kommenden Generationen. 

Ob Hunde, Sekt oder Bier – alles wird besteuert. Aber ausgerechnet das Verbrennen von Kohle, Öl und Gas soll keinen Preis haben? Bonn - Berlin mit dem Flieger kostet 15 Euro, mit der Bahn aber 100 Euro? Der Joghurt-Becher im Mehrwegglas ist teurer, als das Wegwerfprodukt aus billigem Plastik? Als Verbraucherinnen und Verbraucher sind wir es leid, bei jeder Alltagsentscheidung vor zerstörerischen Konsumentscheidungen zu stehen. Das muss uns simpel und einfach der Preis sagen: billig = gut fürs Klima, teuer wie Luxus = schlecht fürs Klima. Wir wollen eine CO2-Steuerreform, die uns die richtigen Klimaschutz-Signale setzt. Klimaschutz geht anders! 

Wenn CO2 teurer wird, dann wird die Wirtschaft mit unsichtbarer Hand auf saubere Produktion und Produkte umsteigen. Klimaschädliche Angebote werden dann zum Ladenhüter, innovative Technologien und Lösungen blühen auf und werden zum neuen Jobmotor. Eine CO2-Steuer wirkt als massives Konjunkturprogramm: Sie gibt der Wirtschaft Planungssicherheit und führt zu den klimafreundlichen langfristigen Investitionen.

Und die CO2-Steuer bietet die Chance, dass sich der ehemalige Export-Weltmeister Deutschland wieder zum weltweiten Vorreiter für einen neuen, klimaneutralen Wohlstand entwickelt. Als viertgrößter Volkswirtschaft der Welt stellt sich uns die Chance und Verpflichtung zugleich: Wenn sich Deutschland bewegt, dürften weltweit Nachahmer folgen.

Unsere ganz herzliche Bitte: Unterschreiben und verbreiten Sie diese Petition. Sprechen Sie mit Ihren Bekannten und Kolleginnen darüber. Setzen Sie sich für bessere höhere Steuern ein – ihre Kinder und Enkel danken es Ihnen.

Mit klimaschützenden Grüßen

Ihr Heinrich Strößenreuther

GermanZero e.V. (in Gründung)
Vorstand und ehemaliger Öko-Steuer-Campaigner 1997 bei Greenpeace

- - - - - - - - - - - - - - -  - - - - - - - - -

Unterstützer*innen dieser Kampagne: 

- Axel Prahl, deutscher Schauspieler und Musiker (Facebook-Post)

- Charly Hübner, Theater-, Film- und Fernsehschauspieler, Regisseur

- Christiane Paul, Schauspielerin

- Christian Schwochow, Regisseur

- Heinz Strunk, Entertainer und Autor

- Lars Jessen, deutscher Regisseur

- Rocko Schamoni, Schriftsteller, Musiker, Regisseurs

- - - - - - - - - - - - - - -  - - - - - - - - -

Kommen Sie mit auf die Straße für mehr bessere Steuern, für wirksame CO2-Steuer. Seien Sie ein Teil von #TuesdaysForTaxes-After-Work, jeden Dienstag um 18 Uhr vor dem Bundesfinanzministerium in Berlin. Und starten Sie den #TuesdaysForTaxes auch vor Ihrem Finanzamt oder Landesfinanzministerium.

- - - - - - - - - - - - - - -  - - - - - - - - -

Folgen Sie uns auf GermanZero auf Twitter, Facebook oder Instagram

- - - - - - - - - - - - - - -  - - - - - - - - -