Gesetzesänderung für Zeitschriften-Abos im Todesfall

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Im Dezember 2017 verstarb meine Mutter und "hinterließ" mir 3 Zeitschriften-Abos, die ich am 6.1.2017 kündigte. Es gab keine Unterlagen zu diesen Zeitschriften, ich entnahm die Adressen also den Adressaufklebern der jeweiligen Zeitschriften. Zwei meldeten sich nicht mehr, der dritte jedoch (Ernst Miehle-Verlag) schickte mir im August 2017 eine Rechnung über einen Zeitraum v. Februar-August, mit einer Erbenermittlung von unserem zuständigen Amtsgericht Peine. Er teilte mir "freundlicherweise" mit, dass der Bundesgerichtshof auf seiner Seite stehe, da Zeitschriften-Abos "vererbt" werden. Im Internet wurde ich fündig, dass dies der Richtigkeit entspräche, allerdings würden einige Verlage das Sonderkündigungsrecht im Todesfall aus Kulanz kündigen. Nicht so Verlag Miehle! Bis zum August erhielt ich keine "die Aktuelle", danach dann plötzlich mit meiner Adresse versehene Zeitschriften, die ich zurück gehen ließ, da ich solche Klatschblätter grundsätzlich nicht lese! Ich verweigerte jegliche Annahme. Nun versucht der Verlag mit Hilfe eines Rechtsanwaltes Geld für Zeitschriften einzutreiben, die ich nie erhalten habe und die ich auch in Zukunft nicht will! Zufällig fand ich in einer Tageszeitung eine Leseprobe der "aktuellen", dessen AGBs besagen, eine Kündigung sei JEDERZEIT sofort kündbar! Hier jedoch soll ich noch bis März 2018 für etwas zahlen, was ich weder abonniert habe noch lesen will! Das Schreiben des Rechtsanwalts der Gegenseite habe ich bereits an meinen Rechtsanwalt abgegeben! Es wird Zeit, dass hier eine Gesetzesänderung stattfindet! Es kann nicht sein, dass mit einem Todesfall die Verlage noch Profit machen dürfen. Und es kann nicht sein, dass die Erben noch mindestens ein Jahr gezwungen werden, irgendwelche langweiligen Klatschblätter zu lesen. Ich fordere hier mit Hilfe einer Petition ein gesetzliches Sonderkündigungsrecht für Zeitschriften-Abos im Todesfall! Jeder Erbe kann in solch eine Situation geraten, meist weiß man gar nicht, ob und wie viele Zeitschriften die verstorbene Person abonniert hat und schon gar nicht, dass man als Erbe brav weiterzahlen muss.

 

 



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