natürlich WIENERWALD!

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Der Wiener Wald- und Wiesengürtel ist durch Übernutzung und Bodenverlust gefährdet, wir fordern nachhaltiges Naturraummanagement für natürliche Vielfalt, Lebensgemeinschaften und Prozesse sowie N a t u r e r b e und K u l t u r e r b e Schutz!

Unsere Beweggründe sind:

  • Waldschutz ist K l i m a s c h u t z !

T a u s e n d e B ä u m e wurden in Döbling seit 2016 gefällt. Ungeachtet naturschutzrechtlicher Widmung recken frischgespurte Forststraßenlabyrinthe, entlang gräulicher Hangabrisse, durch verdorrende Kahlschläge, sich großspurig der Wienerstadt entgegen. Die Wiener Stadtwanderwege! Durch Orchideenbiotope und Natura 2000 Habitate oder Biosphärenpark Wienerwald Kernzonen. Neue Touristenperspektive an der Peripherie also? Bäume zählen ihre Jahresringe über Jahrhunderte. Luxuriöse naturgärtnerische Eventisierung, von der Kuchelau bis zur Habsburgwarte, ohne natürlichen Bodenschutz, würde über Jahrhunderte die Namensgebung vom Kahlen-Gebirge manifestieren.

Archeobotanische Asche und Pollananlysen im Schlick des Attersee lassen klimawirksame Brandrodungen in Österreich durch das Aufkommen weiter Buchenwälder frühestens seit 8000 Jahren vermuten.

  • Naturerbeschutz ist K l i m a s c h u t z !

Der ansteigende Alpenbogen, der an der Wiener Pforte den Donaustrom lieblich umfängt, entfaltet die pittoreske Landschaftsszenerie der Welterbestadt Wien. Vom Schloss Belvedere sammelt kunstsinnig am Südturm des Stephansdoms der Canalettoblick sich über Wien, um hinauf den Alpenbogen über Hermannskogel und Kahlenberg zu schweifen und endlich, zwischen Leopoldsberg und Bisamberg, an der Wiener Donaupforte hinzusinken. Stromlandschaft steten Wandels, die alpine und sub-arktische, pannonisch und mediterrane Flora und Fauna prachtvoll versammelt. Aus dieser einzigen Vielfalt gilt es, lebendige Vitalität zu schöpfen, um unter schwierigsten Bedingungen selbst, sich kraftvoll zu erneuern - das älteste Landschaftsschutzgebiet Wiens.

  • Kulturerbeschutz ist K l i m a s c h u t z !

Wien, in der Welterbestadt des Weins, wo biologischer Landbau, wie seit Jahrtausenden, längst handverlesen betrieben wird, setzt das Weingut der Stadt Wien Cobenzl, in Personalunion mit dem Forstamt der Stadt Wien, auf Industrie 4.0. In sattem Neongelb leuchten die Rebzeilen, bis sie der Frühlingsneumond verschluckt, weithin kenntlich, in endlosen Reihen, der unablässige Fraß giftiger Spuren. Alte Feldraine, Hecken und Hüterhäuschen, reich strukturierende Landmarken, Refugien gefährdeter Fauna und Flora, weichen, werden gerodet, eingeebnet und begradigt, Wildtiere gezielt vertrieben. Winterfütterungen gibt es nicht. Flächenwidmung macht Heurigengrund zum internationalen Luxsanlagegut. Die historischen Heurigendörfer werden sukzessive zerstört und mit höchstpreisiger Billigarchitektur zugeklotzt. Feinstaub und Schadstoffspitzen erlangen chinesisches Großstadtniveau. In brütender Mittagshitze zieht durch tausendjährige Gässchen, Höfe und Heurigengärtchen zumeist ein frisches Lüfterl. Feiern wir, unsere nachhaltige Wiener Lebenskunst!

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Josef Schöffel