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Petitioning myTaxi Geschäftsführer Niclaus Mewes und Sven Külper

myTaxi nimmt unser Trinkgeld! Hören Sie uns Taxi-Fahrern zu! #notmytaxi

Ab 1. Februar ändert myTaxi die Geschäftsbedingungen für uns Taxifahrer. Unter dem Decknamen "fairmitteln" wird uns erzählt, dass die neuen Bietertarife viel gerechter sind.

Ich bin Taxifahrer in Berlin. Seit 20 Jahren. myTaxi macht 20% meiner Kunden aus und für jede Fahrtvermittlung zahle ich bisher 0,79 cent. Das war fair.

Die neue Regelung ist es nicht. Denn: ab sofort bekommt der Taxifahrer, der die höchste Vermittlunsggebühr bietet, den Auftrag. Das ist schlecht für die Kunden, denn jetzt kommt nicht mehr das Auto, was nah dran ist, sondern was mehr bietet. Ihr Taxi ist also jetzt langsamer bei ihnen. Und wir Taxifahrer sind einer Unterbieteungshetze ausgesetzt.

Aber was mich so richtig auf die Palme bringt: myTaxi wendet die Vermittlungsgebühr ab sofort auch mein Trinkgeld an - zumindest bei Kartenzahlung (ca 30% der Kundschaft). Trinkgeld ist für uns Taxifahrer eine echt wichtige Zusatzeinkunft, sie können sich ja vorstellen, dass man von dem Beruf nich reich wird! Ans Trinkgeld rangehen geht garnich Jungs!

Und weil der Kohl noch nicht fett is: Taxifahrer, die kostenlos Werbung auffm Taxi fahren, kriegen von myTaxi automatisch ne super Bewertung in der App. Dabei is doch die Bewertung die Stimme der Kunden und sollte nich manipuliert werden.

Also, ich und meine Taxikollegen fordern: Schluss mit dem hippen Kram, setzt Euch mit uns zusammen und lasst uns noch mal über Euer "fairmitteln-Programm" reden. Ich würd mich freuen.

Fahren Sie oft Taxi? Dann zeigen Sie sich mal solidarisch! Denn die Regelung gilt auch für Hamburg, München, Köln - insgesamt 30 Städte!

Christian K., Taxifahrer aus Berlin

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myTaxi Geschäftsführer Niclaus Mewes und Sven Külper
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