Jetzt Soli beibehalten!

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Sachliche Begründung: In einer aktuellen Veröffentlichung (IMK Policy Brief) des Hans-Böckler-Instituts begründen Katja Rietzler und Achim Truger in Kapitel 5, welche Alternativen es zum simplen Wegfall des Solidaritätszuschlages gibt. Sie empfehlen politischen Entscheidungsträger*innen diesen nicht abzuschaffen, da er

1. eine besonders progressive Steuer ist
(Reiche zahlen mehr, Arme weniger)

2. der momentane Spielraum, um Steuern abzuschaffen, real viel kleiner als gefühlt (postfaktisch) ist,

3. durch die Abschaffung die Investitionen in öffentliche Daseinvorsorge geschwächt werden.

Bitte schließen Sie sich dieser Empfehlung an und unterschreiben Sie die Petition.
Wenn Ihnen die obige Begründung nicht genügt, bedenken Sie, dass dies eine wunderbare Möglichkeit ist wirtschaftliberales Gedankengut zu bekämpfen und sich für eine solidarische und gemeinschaftsorientierte Gesellschaft stark zu machen.
(Und natürlich die FDP zu ärgern;-), sorry Herr Lindner)

Emotionale Begründung, Vorsicht frech: Wenn sowohl die FDP als auch der Bund der Steuerzahler (bzw. Bund der steuerzahlenden Unternehmen), also sprich eine Konzernpartei und ein Verband, dessen Präsident mit Mario Barth polemisch Politik betreibt, sich für eine Petition stark machen, dann richtet diese sich mit großer Sicherheit gegen die allermeisten, vor allem aber einkommensschwache Menschen, in Deutschland. Einige Wenige werden durch die Abschaffung profitieren und viel Geld behalten. Der Rest muss sehen, wo er eben dieses Geld hernehmen kann, um Straßen und Schulen zu bauen. Zahlen müssen wir alle, aber mit dem Soli müssen die Reichen mehr aufwenden. Aber die haben ja auch mehr.

In Kapitel 5.2 werden Alternativen genannt, die den Rahmen an dieser Stelle sprengen würden, aber äußerst lesens- und bedenkenswert sind.



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