Mehr Urlaub für alle: Heben Sie den gesetzlichen Urlaubsanspruch auf 30 Tage an!

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In Deutschland gilt der gesetzliche Urlaubsanspruch von 20 Urlaubstagen bei einer 5-Tage-Woche. Das zugrunde liegende Urlaubsgesetz stammt aus dem Jahr 1963, ist also ein halbes Jahrhundert alt, und wurde zuletzt 1994 angepasst. Seitdem hat sich die Arbeitswelt enorm verändert. Die Digitalisierung hat neue Jobs, aber auch neue Arbeitsbedingungen und Arbeitsverhältnisse gebracht.

Wir finden: Das Urlaubsgesetz in seiner jetzigen Form ist nicht mehr zeitgemäß!

Wieso mehr Urlaub?

  • Mehr körperliche Belastung am Arbeitsplatz: Bewegungsmangel und Arbeit am Computer sind Ursache für zahlreiche körperliche Beschwerden, etwa Kopfschmerzen, Rückenleiden, Muskelverkürzungen, Seh- und Konzentrationsprobleme und mehr.

  • Mehr psychische Belastung am Arbeitsplatz: Seit Jahren Ursache Nummer Eins für Fehlzeiten bei der Arbeit. Permanenter Zeitdruck und dauerhafte Erreichbarkeit erschweren eine echte Erholung vom Arbeitsalltag und enden häufig im bekannten Burn-Out-Syndrom.

  • Deutschland ist europäisches Schlusslicht: In nahezu allen anderen europäischen Ländern wird Beschäftigen gesetzlich mehr Urlaub zugestanden. In Frankreich und Finnland sieht das Gesetz mindestens 30 Urlaubstage pro Jahr vor. Das halten wir für einen realistischen Richtwert.

Was bringt mehr Urlaub?

  • Wer mehr Urlaub hat, ist produktiver
    Über 90 Prozent der Führungskräfte bestätigen, dass ihre Angestellten nach dem Urlaub produktiver arbeiten. Und die Beschäftigten selbst fühlen sich nicht nur körperlich wohler sondern sind auch deutlich glücklicher und zufriedener mit ihrer Arbeit.
  • Wer mehr Urlaub hat, ist seltener krank
    Viele der oben beschriebenen Krankheitsbilder korrelieren mit der Urlaubszeit. Ganz entscheidend für den Urlaubseffekt ist die Dauer: Nachhaltige Erholungseffekte stellen sich erst nach mindestens sieben Tagen Urlaub ein.
  • Wer mehr Urlaub hat, ist motivierter

    Mehr Urlaub setzt einen wichtigen Motivationsanreiz. Studien zeigen längst, dass Mitarbeiter eine ausgeglichene Work-Life-Balance als viel wertvoller empfinden als monetäre Belohnungen. Freie Zeit schlägt Geld!

Warum das Gesetz ändern und nicht den Gewerkschaften und Unternehmen überlassen?

  • Wer mehr verdient, hat mehr Urlaub
    Derzeit sieht es so aus, dass Besserverdienende beim Urlaubsanspruch auch besser gestellt sind. Zu den Verlierern in puncto Urlaub zählen vor allem Friseure, Kellner und andere Angestellte in der Hotel- und Gaststättenbranche.
  • Wer im Osten wohnt, hat weniger Urlaub
    Wie auch beim Gehalt gibt es ein Ost-West-Gefälle: Angestellte in Baden-Württemberg haben durchschnittlich die meisten freien Tage. Den kürzesten Urlaub können Beschäftige in den neuen Bundesländern verbringen.
  • Es gibt immer weniger Tarifverträge
    Immer weniger Beschäftige in Deutschland arbeiten überhaupt nach Tarifvertrag. Waren vor rund 20 Jahren noch 60 Prozent der Arbeitsverträge tarifgebunden, so sind es heute nur noch 35 Prozent.

Aus diesen und weiteren Gründen fordern wir: 30 Tage Urlaub pro Jahr für alle als Mindestanspruch im Urlaubsgesetz festschreiben!

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