Bitte geben Sie meiner Frau und unserm Kind die Aufenthaltserlaubnis gem. § 28 AufenthG.

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Sehr geehrter Herr Ministerpräsident 

Meinen Lebensabend wollte ich (78) eigentlich in Thailand verbringen insbesondere da meine Ehefrau und unsere kleine Tochter (Stieftochter) Thailänderinnen sind. Den Aufenthalt in Thailand bei meiner Familie, konnte ich fast 1 1/2 Jahre durch Mieteinnahmen aus meinem Haus in Würselen bei Aachen finanzieren.

Auf Grund der Trennung und Scheidung von meiner früheren Ehefrau, sie hat mich wegen einen anderen Mann verlassen, wurden im Rahmen des Rosenkrieges viele Fehler beiderseitig gemacht, sodass teils durch falsche Berater, fehlende Steuerklärungen folgedessen Steuerschätzungen, rein rechnerisch eine größere Steuerschuld entstand und ich Thailand verlassen musste um die Angelegenheit in Deutschland zu regelen.

Durch die strafrechtliche Relevants der Steuerschuld durfte ich Deutschland nicht verlassen und war dadurch mehr als ein Jahr von meiner Familie getrennt.

Solange ich die Mieteinnahmen hatte, konnte ich meine Familie in Thailand versorgen, das war aber nach dem Brand und Totalschaden meines Mietshaus nicht mehr möglich.

Da die Gebäudeversicherung (ERGO) die Schadensübernahme bis dato ablehnt, bin ich ab sofort ohne Einkommen und musste gezwungenermaßen bei der Stadt Aachen Grundsicherung zum Lebensunterhalt beantragen und konnte mit dem Wenigen meine Familie in Thailand nicht mehr versorgen

Mit einem Kleinkredit habe ich die Reise meiner Frau und Kind nach Deutschland finanziert in der Hoffnung, dass meine Frau bis zu Klärung der steuerlichen sowie der Versicherungsrelevanten Angelegenheiten mit mir in Deutschland leben und hier arbeiten kann um diese für uns beide unglückliche finanzielle Situation zu überbrücken.

Hier in Aachen verweigert das Ausländeramt meiner Frau und dem Kind die Aufenthalterlaubnis, weil diese mit einem Schengen-Visum und nicht mit einem nationalen Visum eingereist sind, dass bei einer Familienzusammenführung vorgeschrieben ist.

Abgesehen davon, dass mir von dem nationalen Visum nichts bekannt war, hatte ich der Deutschen Botschaft in Bangkok telefonisch und schriftlich unsere Situation mitgeteilt und um die Erteilung der Visa für meine Familie gebeten. Die Botschaft hat dann die Schengen-Visa ausgestellt.

Einen im Mai d.J. durch einen Rechtsanwalt gestellter Antrag auf Aufenthaltserlaubnis gem. § 28 Aufenthaltsgesetz wurde bis dato vom Ausländeramt Aachen nicht entschieden.

 

Meine Frau das Kind und ich leben seit Februar von 409,00 Euro Regelbedarf  (§ 42 Nr. 1 SGB XII), davon muss ich noch  94,00 Euro Strom,  81,00 Euro Kredit,  46,00 Euro Telefon/Fernsehen und  30,00 Euro Geldstrafe  bezahlen.                         

Die Sache, die meine Frau, das Kind und mich nicht leben lässt, denn mir 158,00 Euro kann man das nicht, wäre mit einem Federstrich aus der Welt geschafft.

Meine Frau erfüllt alle Vorrausetzungen des § 28 des Aufenthaltsgesetzes und hat hier in Deutschland das A 1 Sprachzertifikat für Zuwanderer gemacht, und ich habe als Deutscher ein Grundrecht nach dem Deutschen Grundgesetz mit meiner Familie in Deutschland zu leben.

 

Das Aufenthaltsgesetz lässt gemäß § 5 ausdrücklich zu, dass ein Antragsteller der nicht mit dem vorgeschriebenen Visum eingereist ist, das Visumverfahren nicht nachholen muss, wenn es ihm im Einzelfall auf Grund besonderer Umstände nicht zumutbar ist.

Das Aachener-Ausländeramt lässt aber finanzielle Probleme nicht als besondere Umstände gelten. Doch gerade diese Umstände sind unser Problem und wir wissen nicht wie wir aus eigener Kraft die Sache zum Abschluss bringen können und bitten darum um Ihre Hilfe.

 

Mit freundlichen Grüßen

Dieter Strehlau



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