Schutzmaßnahmen der öffentlichen Verwaltung, Justizvollzug und Polizei, mit Schutzmasken

0 haben unterschrieben. Nächstes Ziel: 200.


Ein Polizeibeamter der Inspektion am Münchner Flughafen ist an den Folgen einer Covid-19-Erkrankung gestorben. Derzeit wird untersucht, bei wem sich der Beamte angesteckt haben könnte, gegeben falls auch in der Ausübung seines Dienstes. Erstmals ist in Bayern, ist ein Polizist im aktiven Dienst an den Folgen einer Corona-Infektion gestorben. Bundesweit ist es der zweite Fall.

Polizei, Justiz und Justizvollzuganstalten, sind systemrelevant Berufe, bei der die Abstandsregelung von 1,5 Meter, während der Ausübung Ihres Dienstes, nur schwer durchführbar ist. Das gilt auch für alle Einrichtungen der öffentlichen Verwaltung im Freistaat Bayern, in denen Publikumsverkehr stattfindet. 

Ab 27. April 2020 gilt nun eine Maskenpflicht in öffentlichen Verkehrsmitteln und Geschäften in Bayern. Diese Maskenpflicht sollte auch für alle öffentlichen Verwaltungen, Polizeidienststellen, Gerichte und Justizvollzugsanstalten des Freistaats Bayern gelten, zum Schutz der Bediensteten und zur Aufrechterhaltung des Dienstbetriebes vor Covid-19-Erkrankung.

Auch sollten die Bediensteten der Polizei und des Justizvollzugs mit Schutzmasken (Schutzstufe FF2/FF3), sofort ausgestattet werden, um einer Erkrankung vorzubeugen. Deshalb wird Minister Dr. Markus Söder aufgefordert der Führsorgepflicht in diesen Dienstbereichen nachzukommen. 

Was in Alten - u. Pflegeeinrichtungen und Krankenhäuser funktioniert, muss auch für die Beamten des Freistaats Bayern umsetzbar sein, zum Schutz aller.