Öffnung von Reitschulen trotz Corona-Krise

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Anita Kanitz
Dec 31, 2020
Nahezu alle Krisen lassen sich bewältigen – vorausgesetzt,
wir schulen unsere innere Stärke und unser Selbstbewusstsein.
Siegfried Santura

Wenn die anderen glauben, man ist am Ende, so muss man erst richtig anfangen.
Konrad Adenauer


Der Mehrheit der Deutschen trägt auch den neuen Lockdown tapfer mit. Doch Bundesregierung und Ministerpräsidenten riskieren, ihren Kredit aufzubrauchen. Denn die Fehler der Corona-Politik sind eklatant.

1. Es gibt keine langfristige Strategie. Die deutsche Politik fährt nach eigener Aussage in der Pandemie "auf Sicht". Seit Monaten fährt sie schon so. Dabei wäre es dringend geboten, zu wissen, wohin sie fährt. Dass Berlin bei Ausbruch der unbekannten Krankheit spontan einen umfassenden Lockdown anordnete, war legitim und für alle nachvollziehbar. Man wusste nicht genau, womit man es mit Covid-19 wirklich zu tun hatte.
Doch spätestens im Sommer, als man das Virus, die Verläufe, die Mortalitäten und Risikogruppen genau kannte, hätte eine Strategie entwickelt werden müssen, wie Deutschland langfristig zu neuer Normalität mit dem Virus finden kann. Doch die blieb aus. Stattdessen wiederholt sich im Winter die hektische Verbotspolitik. Der kollektive Lockdown ist das gröbste, beinahe mittelalterliche Schwert, das die Politik aus schierer Ratlosigkeit zückt.
Während viele asiatische Länder intelligente Wege finden, mit digitaler Technik und Zielgruppenschutz eine neue Normalität zu definieren, fällt Deutschland wieder in alte Ausnahmezustände und kollektive Notwehrsituation zurück. Was aber passiert im Februar und März, im Juni und September 2021? Wird bei jeder wieder steigender Inzidenzzahl abermals ein Lockdown angeordnet? Das Fehlen einer langfristigen Strategie wird von einer breiten gesellschaftlichen Koalition immer lauter angemahnt.
Deutsche Corona-App ist unbrauchbar

2. Die Corona-App ist miserabel. Sie ist 23 Millionen Mal heruntergeladen worden, sie kostet 69 Millionen Euro, sie sollte das zentrale Instrument zum Infektionsschutz werden, doch sie nutzt kaum etwas. Der politisch gewollte Datenschutz in Deutschland führt dazu, dass genau die Daten, die man für einen wirksamen Schutz der Bevölkerung eigentlich bräuchte (Informationen von Laboren, Gesundheitsämtern, Geo-Trackings), überhaupt nicht nutzt.
Während asiatische Länder große Erfolge mit tief vernetzten Apps erzielen und – etwa in Taiwan – damit Lockdowns völlig vermeiden können, ist die deutsche App weitgehend wirkungslos. Selbst Markus Söder hält sie für unbrauchbar: "Die App ist leider bisher ein zahnloser Tiger. Sie hat kaum eine warnende Wirkung." Die FDP hält sie sogar für "grauenhaft schlecht". Digitalexperten fordern seit Monaten Updates – doch die Politik wagt sich nicht, den Datenschutz zum Schutz von Menschenleben endlich zu lockern.

3. Die Risikogruppen werden nicht systematisch geschützt. Immer mehr Wissenschaftler und Experten empfehlen der Politik, für die Pandemiebekämpfung nicht alle wahllos einzusperren, sondern sich auf den Schutz der Risikogruppen zu konzentrieren – also auf Hochbetagte und Vorerkrankte. Das Durchschnittsalter der Todesfälle liegt bei 83 Jahren.

Für den Großteil der Bevölkerung ist Corona kein außergewöhnliches Risiko. Für Risikogruppen aber ist es viel gefährlicher, tödlicher als übliche Grippen. Also müsste man sich um diese besonders kümmern. Tatsächlich aber blieben Altersheime über den Sommer hinweg ohne durchgreifende Schutzmaßnahmen weitgehend sich selbst überlassen.
Lockdown: Legitimationsdefizite der Corona-Politik

4. Die demokratische Legitimation ist brüchig. Zentrale Entscheidung der Pandemiebekämpfung – etwa die Lockdown-Verfügungen – sind nicht von Parlamenten, sondern von der Ministerpräsidentenkonferenz gefällt worden. Die häufig zerstrittene Runde aus Kanzleramt und Staatskanzleien ist zum zentralen Entscheidungsorgan der Pandemie geworden – der Bundestag spielte über Monate nur eine Randrolle, selbst als reihenweise Grundrechte der Bevölkerung massiv eingeschränkt wurden.
Dies führt zu einem Legitimationsdefizit der Corona-Politik, es vertieft das Misstrauen in der Bevölkerung und befördert reihenweise Verordnungen, die von Gerichten als rechtswidrig wieder kassiert werden.

5. Die Rettungspakete funktionieren schlecht. Die Politik der groben Lockdowns verursacht unnötig große Flurschäden in Wirtschaft und Mittelstand. Für 2021 wird eine gewaltige Pleitewelle in Deutschland erwartet. Die Politik verspricht großzügige Hilfen. Doch häufig kommen die Hilfen zu spät oder gar nicht an, übersehen sie wichtige Gruppen, führen zu Mitnahmeeffekten und verzerren Märkte. Die vollmundig versprochenen Novemberhilfen sind sogar "wegen Softwareproblemen" noch gar nicht ausgezahlt.
Während Lockdown Menschenleben schützen soll, kostet er ebenso Leben

6. Die Kollateralschäden der Lockdown-Politik sind bitter. Die Lockdown-Politik findet ihre Legitimation durch das hohe Ziel, Menschenleben zu retten. Doch die Wahrheit ist, dass sie zugleich Menschenleben kostet. Ärzte warnen seit Monaten eindringlich, dass viele Herzinfarkt-, Schlaganfall- und Krebspatienten infolge der Corona-Politik nicht mehr ins Krankenhaus gingen.

Kollateralschäden dieser Politik gibt es auch in globaler Dimension: Lockdowns in großen Industriestaaten führen dazu, dass mit dem Unterbrechen von Lieferketten viele Arme in der Dritten Welt unmittelbar in Elend, Hunger und Tod getrieben werden.

7. Die Krisen-Kommunikation ist flatterhaft. Kommunikatives Irrlichtern prägt seit Monaten die Corona-Politik. Von der anfänglichen Verharmlosung ("Corona verläuft milder als die Grippe") über zur Maskenfarce ("Das sind Virenschleudern") bis kommunikativen Sprunghaftigkeit in den Quarantäne-Kriterien hat Deutschland ein abenteuerliches Ansage-Durcheinander erlebt.

Eifersüchtige Ministerpräsidenten widersprachen einander, Regeln wurden angekündigt und revidiert, Pathos und Ohnmacht wechseln kommunikativ ab. "Man würde mit dem Wissen von heute keinen Einzelhandel mehr schließen", sagte Gesundheitsminister Jens Spahn am 1. September. "Das wird nicht noch mal passieren." Nun wird der Einzelhandel komplett geschlossen.
8. Die Impfungen kommen spät. Deutschland (einst die Apotheke der Welt) hat seine Pharmaindustrie durch politische Auflagen in der vergangen Jahren strategisch geschwächt. Wichtige Arzneimittel müssen inzwischen importiert werden, der Forschungsstandort fällt zurück. Immerhin wurde nun in Deutschland (von der Mainzer Firma Biontech) einer der ersten Impfstoffe entwickelt. Doch während in Großbritannien, den USA und Kanada bereits geimpft wird, wartet Deutschland auf bürokratische Genehmigungsverfahren. Der erste Deutsche wurde letzte Woche geimpft – in England.

Aber leider läuft hier das A-Team der Bundesregierung und der Landesregierungen zur weiteren Höchstform auf: Zuwenig Impfstoff, Eingrenzung auf wenige Gruppen, Impfchaos und leerstehende Impfzentren, Deutschland hat den Impfstoff erfunden und stellt sich beim Impfen ganz hinten an. Vermutlich sind alle Länder durchgeimpft, mit unserem Impfstoff, bevor überhaupt ein kleiner Teil der deutschen Bevölkerung überhaupt die Chance hat, sich impfen zu lassen. Dummheit kann tödlich sein, in diesem Falle hat die Regierung versagt und es sterben täglich 1.200 Menschen, man sollte di e PolitikerInnen zwingen, den Menschen beim Sterben zuzusehen, so wie es das bedauernswerte Klinikpersonal tun muss, dass noch um seine Bezahlung bangen muss.

Hier die Fakten:
Berlin.

Jens Spahn bekräftigt seine Aussage, dass ein Ende des Lockdowns nach dem 10. Januar nicht möglich sein werde
In Großbritannien hat die Arzneimittelbehörde den Corona-Impfstoff des Pharmakonzerns Astrazeneca zugelassen
Hans-Jürgen Papier, der ehemalige Präsident des Bundesverfassungsgerichts, hält Einschränkungen für Geimpfte für nicht zulässig
Die Zahl der Toten in Zusammenhang mit dem Coronavirus hat zum ersten Mal die Marke von 1000 innerhalb von 24 Stunden überschritten. Laut Robert Koch-Institut hängt der Höchststand möglicherweise mit Nachmeldungen zusammen
Laut RKI wurden innerhalb des vergangenen Tages 22.459 Neuinfektionen registriert
Spanien hat konkrete Angaben dazu gemacht, wie Impf-Verweigerer in einer Datenbank registriert werden sollen
Nach den Recherchen der Medien haben sich in Deutschland bisher mehr als 1.695.000 Menschen mit dem Coronavirus infiziert. Mehr als 32.200 Menschen sind an oder mit Covid-19 gestorben
Aus mehreren Bundesländern war am Mittwoch Kritik laut geworden, dass eine für die erste Kalenderwoche 2021 zugesagte Lieferung ausbleiben sollte. Demnach sollte es erst am 11. Januar Nachschub geben, also in der zweiten Kalenderwoche 2021.
Baden-Württemberg hat sich beim Nachbarland Rheinland-Pfalz über zunehmenden Impftourismus beschwert. Nach Angaben des Gesundheitsministeriums melden sich viele Menschen aus der rheinland-pfälzischen Grenzregion in Baden-Württemberg zum Impfen an, weil das bei ihnen noch nicht möglich sei. In Baden-Württemberg können die Bürger bereits seit dem 27. Dezember einen Impftermin vereinbaren, in Rheinland-Pfalz soll die Terminvergabe erst am 4. Januar starten.

Und wie geht es Familien?
Foodwatch-Chef: Essgewohnheiten haben sich während Corona-Pandemie verschlechtert:
Die Corona-Pandemie hat die Essgewohnheiten der Bundesbürger nach Worten Rückers tendenziell verschlechtert. „Insbesondere Familien in Armut ernähren sich in der Pandemie noch ungesünder als sonst. Die Leidtragenden sind die Kinder“, sagte der Foodwatch-Geschäftsführer Martin Rücker den Medien. „Wenn Mittagessen in Kitas, Schulen und anderen Einrichtungen ausfallen, wird das oft durch unausgewogenere Lebensmittel ersetzt.“ Dazu zählten Lebensmittel mit viel Fett und Kohlehydraten sowie Snacks, Süßigkeiten und Zuckergetränke.

Die Spaltung in der Gesellschaft nehme durch die Corona-Pandemie zu. Ärmere Familien würden bezüglich ihrer Ernährung im Stich gelassen, kritisierte Rücker. „Ärmere Familien können sich ausreichend ausgewogene Lebensmittel schlicht nicht leisten.“ Kein Corona-Paket habe hier geholfen.

Und wie läuft es im Ausland?
Kommt Deutschland beim Corona-Impfen nicht vorwärts?
In Israel läuft bereits seit 19. Dezember eine massive Impfkampagne - und damit rund eine Woche länger als in Deutschland.

Seitdem wurden rund 650.000 Israelis gegen das Virus geimpft. Israel hat es geschafft, dass mittlerweile täglich mehr als 150.000 Menschen immunisiert werden. Insgesamt hat das Land knapp neun Millionen Einwohner und damit etwa neun Mal weniger als Deutschland mit rund 83 Millionen.
Unterschiede gibt es auch im Gesundheitswesen: Während es in Deutschland laut Spitzenverband der gesetzlichen Krankenversicherungen mehr als 100 gesetzliche Krankenkassen gibt, die in diesen Impfprozess eingebunden sind, hat Israel nur vier große Krankenkassen.

Über diese ist praktisch jeder Staatsbürger versichert. Dazu ist das kleine Land unabhängig, weder in Europa eingebunden noch in Bundesländer aufgeteilt. Eine zentrale Anweisung der Regierung zum Impfen kann damit schneller umgesetzt werden.
Frage, warum geht das in Israel und nicht bei uns?
Wir bestehen nur aus Pannen und Versagen, so sieht es das Ausland, lesen Sie hier mal die Presse und wie sehen Sie es?

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Jule Kayla Siebert
Dec 2, 2020
Weil ich Reite

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Barbara Hirschmann
1 year ago
Weil alles andere totaler Blödsinn ist. Müssen noch mehr Existenzen zerstört werden als nötig?

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dreier elsbeth
1 year ago
Weil ich für die öffnung bin der reitbetriebe denn es geht um die oferde und betreiber wo darunter leiden

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Stephan Buchenrieder
1 year ago
Wenn man die Schulen öffnen würde , wäre auch den Schülern geholfen.

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Birgit Orgeldinger
1 year ago
Ich unterschreibe, weil ich es wichtig finde.

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Corinna Troll
1 year ago
Der Sicherheitsabstand ist in einem Reitbetrieb leichter einzuhalten als bei vielen wieder erlaubten Einschränkungen. Da wir sowieso mindestens eine
Pferdelänge Abstand halten müssen! U das sogar gewohnt sind einzuhalten! Auch schon zu nicht Coronazeiten! Denken sie auch mal an die Kinder u Jugendlichen die langsam aber sicher einen Sozialkoller bekommen. Hier geht es um Existenzen

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Tanja Conrad
1 year ago
Beim Reitunterricht besteht kein naher Kontakt zu anderen. Für die Kinder und Reiter ist es Balsam für die Seele in dieser Zeit und für die Reitschulen Überlebenswichtig. Die laufenden Kosten für die Tiere und Höfe sind immense. Das keiner auf Dauer, ohne Einnahmen, tragen.

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Lavinia Siegmund
1 year ago
Ich unterschreibe, weil es wichtig ist, dass jedes Mitglied zahlt und das kann man nur verlangen, wenn auch Unterricht angeboten wird. Die Pferde und viele Kinder in ihren Alltag zurück müssen und die Frischeluft und Bewegung brauchen.
Eine ordentlich Ausrüstung besteht aus Schuhen und Kleidung, welche nur für diesen Anlass getragen werden und auch gereinigt werden können um vorhandene Viren zu töten.
Auch Reithandschuhe sind sehr wichtig und soe sind das, was die Vorschriften im öffentlichen Leben verlangen, warum denn auch nicht hier.
Eine Mundschutzpflicht wäre auch kein Weltuntergang.

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Christoph Schur
1 year ago
Es sinnvoll ist