Schüler/innen sind die Zukunft der Welt (unzufriedene Schüler)

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Das Problem:

Viele Schüler/innen sind heute unmotiviert und haben keine Lust mehr auf die aktuell erlebte Art der Bildung. Sie fühlen sich machtlos gegenüber dem System, unverstanden und leiden unter Stress, Druck in aller Art und Konkurrenzkampf mit anderen Schüler/innen.

Schüler/innen haben nicht die alleinige Schuld für ihr Lernverhalten. Sie werden von den Lehrer/innen häufig unter Druck gesetzt. Ihnen wird auch schon mal gedroht, was das Verhältnis zwischen den Personen nicht stärkt, sondern schwächt: „Du lernst doch nur für dich!“

 


Die Forderungen:

Das bisherige Schulsystem sollte flexibler werden und sich auf die Bedürfnisse aller Schüler/innen immer wieder neu einstellen können:

Schüler/innen sollten ohne Druck und Stress lernen. Sie sollten Zeit bekommen, um sich zu entwickeln und in ihrem Tempo zu lernen. G8, G9 etc. sollte abgeschafft werden.

Die Bewertungsform der Noten 1-6 sollte abgeschafft werden. Anstelle der Noten sollte es freiwillige Überprüfungen geben, die zeigen sollen, ob ein/e Schüler/in ein Thema kann oder ob die Übungen angepasst werden müssen, um sie/ihn noch besser zu fördern.

Lehrer/innen, Schüler/innen, Eltern und Spezialisten/innen sollten sich zusammensetzen. Schüler/innen, die neu auf die Schule kommen, sollten von Fachpersonal auf ihre Stärken und Schwächen hin überprüft werden.

Lehrpersonal sollte mehr auf die Schüler/innen als Individuen achten und die Lernmethoden von Schüler/in zu Schüler/in anpassen und entsprechend gestalten. Unterricht sollte frei, offen, modern und individuell gestaltet sein, so dass Schüler/innen selbst entscheiden können, mit wem, wann und wo sie sich im Schulgebäude bzw. auf dem -gelände aufhalten und lernen wollen. Die Schule sollte auch ein Ort sein, um sich zu treffen und die Freizeit zu verbringen.

Lehrkräfte sollten mehr in den Bereichen „Kommunikation, Lernverhalten, Lernentwicklung und Gruppendynamik (Psychologie)“ geschult werden, um den Umgang zwischen Schülern/innen und Lehrern/innen und damit die Lernatmosphäre zu verbessern.

Ausreichend fachlich ausgebildetes Personal sollte zur Beratung von Schüler/innen mit besonderen Belastungssituationen bereit gestellt werden.

Die Schule sollte nicht nur intellektuell aufs zukünftige Leben vorbereiten, sondern auch alltagspraktisch.

 


Begründung:

Zu 1:

Jedes Individuum braucht seine Zeit zu lernen. Jeder lernt auf seine Art und Weise und nicht gleich schnell und setzt Gelerntes anders um. Es gibt vielleicht ein Problem, welches den/die Schüler/in bedrückt und er/sie sich darum nicht auf das Lernen konzentrieren kann. Dafür sollte man nicht mit unpassenden Bemerkungen bestraft und abgewertet werden.

Zu 2:

Die Bewertungsform mit Noten ist veraltet und verrät nicht im Geringsten etwas über die wirkliche, eigene Leistung eines/einer Schülers/Schülerin. Die Noten sind nur eine Momentaufnahme und nicht "fair". Lehrpersonal kann aufgrund vieler Faktoren kein rein objektives Bild durch die Notengebung repräsentieren. Es wird nicht auf die Schüler/innen als Individuum geschaut, sondern als „genormte Hochleistungsrechner“.

Zu 3:

Viele Schulgebäude sind dreckig und in baulich fragwürdigem Zustand und trotzdem müssen sich alle jeden Tag darin zwangsläufig aufhalten.

Schulen sind oft nicht mit genügend Lernmaterialien ausgestattet und schon gar nicht mit individuellen.

Das Lernverhalten hängt mit dem Grad der Müdigkeit und anderen Faktoren zusammen, die sich in der Pubertät verändern. Der Schlafrhythmus* verändert sich bei Jugendlichen und das bei jedem unterschiedlich. Jede/r Schüler/in sollte selbst entscheiden können, wann er/sie etwas bearbeiten möchte und zu wem sie/er geht, wenn sie/er Fragen und Probleme hat. Selbst **Klone sind keine gleichen Wesen, da ihr Verhalten durch erlebte Erfahrungen und ihre Umfelder beeinflusst werden. Deswegen sollte man nicht allen Schülern/innen die gleichen Aufgaben geben und im gleichen Zeitraum die Bearbeitung verlangen.

Das Lehrpersonal sollte sich bei Bedarf mit Sonder-/Sozialpädagogen und Psychologen in jeglichen Bereichen zusammensetzen und für alle möglichen Lernschwächen/-stärken, Behinderungen, besondere Lebensumstände dem Lernstand passende Aufgaben erstellen. Schüler/innen, die neu auf die Schule kommen, sollten von entsprechend geschultem Lehrpersonal individuell in ihren Leistungsmöglichkeiten eingeschätzt und befragt werden, wie sie sich selbst einschätzen. Passend dazu könnten dann die verschiedenen Aufgaben für jede/n Schüler/in zusammengestellt und gegebenenfalls angepasst werden. Alle Aufgaben könnte man in einen großen Order heften und auch digital zu Verfügung stellen. So ist der Zugriff für alle, Lehrer/innen und Schüler/innen gesichert. Zudem wird durch weniger Papierverbrauch die Umwelt geschont und der Umgang mit neuen Medien gefördert.

Schüler/innen sollen auch in außerschulischen Aktivitäten unterstützt werden und ihr Potenzial mit anderen teilen. Durch Projekte könnten sie sich mit anderen zusammensetzen und ein neues Hobby entdecken, welches sie zusammen praktizieren könnten.

Zu 4:

Ein persönlicher Umgang zwischen Personen ist wichtig, um Vertrauen zu entwickeln und zu stärken. Wenn die Lernatmosphäre ohne Angst vor Lehrern/Lehrerinnen gestaltet wäre, ließe es sich wesentlich angenehmer lernen. Lehrer/innen stellen sich oft über die Schüler/innen und „unterdrücken“ sie.

Schüler/innen und Lehrer/innen sollten zusammen etwas an Ihrer Schule verändern, um sie immer weiter zu verbessern und anzupassen.

Zu 5:

Traumatisierte, behinderte oder emotional belastete Schüler/innen sollten an jeder Schule eine Anlaufstelle für ihre Anliegen haben.

Zu 6:

Schüler sollten motiviert werden, etwas zu erreichen und ihre Ideen/Meinungen umzusetzen und vertreten zu lernen. Sie sollten alle für das Leben lernen. Dazu sollte man auch in jeder Schule lernen, wie man einen Haushalt führt, wie rechtliche Prozesse funktionieren und wie man sich politisch und sozial engagieren kann. Außerdem müsste man wissen, wie man seine Meinung in Diskussionen vertritt und wie man sich eine Meinung bildet. Schüler/innen sollten Projekte mit anderen Schülern/Schülerinnen zusammen machen, in denen sie lernen, wie man diskutiert, überzeugt und eine Idee in ein Konzept bringt und wie man dieses dann in die Wirklichkeit umsetzt. Dies sollte in möglichst vielen Bereichen passieren, um den Schülern/Schülerinnen die Vielzahl an Berufsmöglichkeiten zu zeigen und neue Stärken entdecken zu lassen. Diese gälte es dann zu fördern. Trotzdem sollten Schüler nicht nur Erfolg sehen, da man auch mit Niederlagen umgehen lernen muss. Viele Schüler/innen wissen aber nicht wie.

 


Bitte teilt diese Petition mit anderen, da es um unsere Zukunft geht. Diskutiert mit einander und engagiert Euch in vielen Bereichen.

Ich Danke für jede Unterstützung, die Welt ein bisschen besser zu machen.

 


*[https://www.uni-due.de/edit/selbstmanagement/content/content_k3_4.html (30.12.2017)]

**Klon = Klonen bezeichnet die Erzeugung eines oder mehrerer genetisch identischer Individuen von Lebewesen. Die Gesamtheit der genetisch identischen Nachkommenschaft wird bei ganzen Organismen wie auch bei Zellen als Klon bezeichnet.

 



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