Impfungen schützen das Menschenleben

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Impfgegner weisen auf das Grundgesetz Artikel 2 Abs 1 hin. Die erfolgreiche Bekämpfung der großen Epidemien ist ohne Massenimmunisierungen unvorstellbar. Gerade die Vakzination schützt das Menschenleben, auch dann, wenn in einzelnem und sehr seltenem Fall Impkomplikationen oder Impfversagen auftreten können. Im 18. Jahrhundert starben noch 60.000.000 Menschen an Pocken, im ersten Hälften des 20. Jahrhundert starben Millionen Kinder an Poliomyelitis oder waren sie lebenslängig stark behindert (Lähmungen). So eine grenzenlose Mißachtung der Impfgegner für die Arbeit der Wissenschaftler, die gegen die großen Epidemien und Infektionskrankheiten der Menschheit erfolgreich gekämpft haben, kann nicht akzeptiert werden. Es gibt natürlich in Einzelfällen Bedarf für die Prüfung von Impftauglichkeit wie zB Immunisierung mit Lebendimpfstoffen  von HIV-infizierten Kinder, aber der Schutz gegen Tetanus oder Diphtherie mit Toxioden (inaktivierte  Toxine) ist ohne Gefahr realisierbar und sollte weiterhin Pflicht bleiben!!! Die Impfgegner fühlen sich sehr sicher, denn die meisten Infektionskrankheiten wurden erfolgreich bekämpft und diese Tatsache macht sie sehr fahrlässig. Massenimmunisierungen führen zur Herden-Immunität. Das heißt: Sollte 95% der gesunden und impftauglichen Menschen zB gegen Masern geimpft werden, werden die restlichen 5% Personen, die nicht geimpft werden dürfen, auch geschützt. Ich hoffe, dass es noch genug Menschen gibt, die nicht an sich selbst denken, sondern an die Schwächen, die tatsächlich mit Lebendimpfstoffen nicht immunisiert werden dürfen.