#umdenkenMcD: McDonald’s muss Klage gegen Verpackungssteuer in Tübingen zurückziehen!

#umdenkenMcD: McDonald’s muss Klage gegen Verpackungssteuer in Tübingen zurückziehen!

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Flora Dirr und die Deutsche Umwelthilfe hat diese Petition an Mario Federico - Vorstandsvorsitzender von McDonald's Deutschland gestartet.

Auf Wegwerfverpackungen für Burger, Pommes und Co. soll der milliardenschwere Fast-Food-Konzern McDonald’s in meiner Wahlheimat Tübingen bald saftige Steuern zahlen. Absolut richtig finde ich! Aber der Konzern versucht das mit aller Macht zu verhindern und klagt jetzt sogar gegen Tübingen. Ich stelle mich hinter meine Stadt und fordere gemeinsam mit der Deutschen Umwelthilfe von McDonald’s: Zieht Eure Klage zurück und stoppt endlich den Plastik-Wahnsinn!

Mein Name ist Flora Dirr und ich kann nicht fassen, dass ausgerechnet der Müllriese McDonald’s meine Wahlheimat Tübingen davon abhalten will plastikfrei zu werden. Tübingen plant ab Januar 2022 eine Verbrauchssteuer auf Einweg-to-go-Verpackungen einzuführen und ist damit der Vorreiter in Deutschland. Ein mutiger und längst überfälliger Schritt für die Umwelt, den seit den 90ern keine andere Stadt in Deutschland gewagt hat. Das bedeutet, dass für jede ausgegebene Burger- oder Nudelbox zukünftig 50 Cent, für Besteck 20 Cent zusätzlich als Verbrauchssteuer anfallen, die McDonald’s zu entrichten hat. Damit wird es deutlich teurer, täglich massenhaft Wegwerfprodukte über die Ladentheke zu schieben.

Und das schmeckt McDonald’s überhaupt nicht. „Ich liebe es - nicht!“ Der global agierende Großkonzern geht mit allen Mitteln gegen die Kleinstadt vor und will offensichtlich um jeden Preis verhindern, dass Tübingen zum Präzedenzfall wird und bundesweit viele Nachahmer-Städte auf den Plan ruft. Logisch, denn für McDonald’s geht es hier um viel Geld: Allein im Jahr 2019 war der Konzern für mehr als 51.000 Tonnen Verpackungsmüll verantwortlich! Dies entspricht dem Gewicht von über 2.200 Mülltrucks.

Durch den drohenden Rechtsstreit hat McDonald’s bereits erreicht, dass andere Städte, die dem Beispiel von Tübingen folgen wollen, abgeschreckt werden. Das können wir nicht zulassen und daher müssen wir jetzt eingreifen: Gemeinsam können wir McDonald‘s die Stirn bieten und so viel öffentlichen Druck erzeugen, dass das Unternehmen seine Klage noch vor dem ersten Verhandlungstag in diesem Jahr fallen lässt!

McDonald‘s bremst den Umwelt- und Klimaschutz seit Jahren systematisch aus: Der milliardenschwere Konzern hat bereits die Kasseler Verpackungssteuer von 1998 erfolgreich durch eine Klage gekippt. Doch dieses Mal können wir Verbraucher*innen mitreden und verhindern, dass McDonald’s erneut Abfallvermeidung und Klimaschutz im Keim erstickt. Es ist höchste Zeit, dass wir die Verpackungsflut endlich stoppen.

Pro Stunde fallen in Deutschland rund 320.000 to-go-Einwegbecher sowie 800.000 Einweg-Essensboxen, -Teller und -Schalen als Abfall an. Eine Verbrauchssteuer würde endlich zu einer Kehrtwende hin zu wiederverwendbaren Mehrwegverpackungen führen.

Darum fordern wir McDonald’s auf seine Klage zurückzuziehen und statt Greenwashing endlich wirksame Maßnahmen zur Abfallvermeidung, wie zum Beispiel Mehrwegbecher und –essensboxen, umzusetzen!

Vielen Dank für eure Unterstützung.

Eure Flora Dirr und die Deutsche Umwelthilfe

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