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Müllermilch: Kein Sexismus auf Milchshake-Flaschen! #misogyniemilch

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Seit einigen Tagen protestiert das Internet unter dem Hashtag #ichkaufdasnicht gegen die neuen Milchshake-Flaschen von Müllermilch, die Frauenbilder im Stil der 50er Jahre zeigen. Der Protest lässt Theo Müller kalt. Er kontert: Die Motive könnten nicht sexistisch sein, weil zu wenig nackte Haut zu sehen ist!

Lieber Theo Müller: Sexismus hat wenig mit Nacktheit zu tun. Sexismus ist, wenn ein Geschlecht benachteiligt wird. Lieb lächelnde Frauenkörper als Dekoration für etwaige Produkte zu nutzen ist genau deshalb abwertend, weil Frauen von jeher als Dekorationsobjekte, nicht aber als machtvolle Akteure inszeniert wurden. Gerade in den 50er Jahren, in denen Frauen viel weniger Rechte hatten als heute.

Gerade deshalb sagt sogar der Deutsche Werberat: Zwischen der Abbildung des menschlichen Körpers und dem Produkt darf kein diskriminierender Zusammenhang bestehen. Schwarze Frauen mit Schokomilch gleichzusetzen ist nicht nur sexistisch, sondern auch rassistisch. Gerade nicht-weiße Frauen haben genug davon, in Deutschland als exotische Objekte belächelt zu werden.

Deshalb, Theo Müller: Stellen Sie die Pin-Up-Edition bitte ein. Wir leben im Jahr 2015, in einer Zeit, in der Frauen mehr sein wollen als Milchmädchen und wir unseren Kindern am Kühlregal neue Frauenrollenbilder zeigen sollten. Ansonsten wird der Deutsche Werberat Ihnen hoffentlich bald den Milchhahn abdrehen.



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