Londonfahrt der Arnoldischule muss stattfinden!

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Schüler der Klassen 9 und 11 wollen vom 17-21.06.2017 zur Studienreise nach London fahren und fordern die Rücknahme der Entscheidung des Staatlichen Schulamts West. Dieses hatte die Studienreise mit folgender Begründung nicht genehmigt: 

„Die beantragte Fahrt ist kein Lernen am anderen Ort, da es sich um eine Auswahl von Schülern handelt. Zudem stehen die Kosten in keinem akzeptablen Verhältnis zu den dargelegten Lehrplanzielen. Haushaltsmittel sind nicht vorhanden. Bemerkungen: Auswahl von Schülern.“

Diese Entscheidung ist nicht akzeptabel und muss zurückgenommen werden!

Dies sind unsere Gründe, warum die Reise stattfinden muss:

1. Die Studienreise nach London hat eine lange schulische Tradition. Seit 1993 fahren Arnoldischüler jährlich nach Großbritannien. Weit über 1000 Arnoldischüler haben bisher teilgenommen und die Vielfalt Europas schätzen gelernt.

2. Die Studienreise findet von Anfang an in der Projektwoche statt. Da die Schüler hier eine freie Auswahl der angebotenen Projekte haben, ist es ganz logisch, dass nicht ganze Klassen teilnehmen. Die Schule setzt in der Projektwoche bewusst klassenübergreifend auf eine Vielfalt der Angebote.

3. Andere Auslandsfahrten, die Auswahlcharakter tragen, sind im laufenden Schuljahr auch genehmigt worden (Skilager Südtirol/Italien, Schachturnier Liechtenstein).

4. Die Auswahl des Anbieters erfolgte nach dem Prinzip der Sparsamkeit. In diesem Zusammenhang sei erwähnt, dass im laufenden Schuljahr Klassenfahrten unserer 10. Klassen nach London genehmigt wurden, bei denen die Kosten der Lehrer um 50,- € höher liegen als bei der nicht genehmigten Studienreise nach London in der Projektwoche. Sicherlich sind Schulpartnerschaften etwas weniger kostenintensiv. Wir hatten bis 2000 eine Partnerschaft mit einer Schule in Wales. Mit Weggang der einzigen dortigen Deutschlehrerin endete diese. Ersatz zu finden ist nahezu unmöglich, nur ganz wenige britische Schulen suchen eine deutsche Partnerschaft.

5. Interkulturelle Kompetenz zu erwerben gelingt am besten im Ausland, Kommunikation mit Muttersprachlern in deren natürlichem Umfeld. Die Unterbringung in Gastfamilien sichert einen hohen Grad an Authentizität, individueller Förderung und Herausforderung. Diese Ziele können im schulischen Kontext allein nicht adäquat erreicht werden und stellen einen großen Mehrwert für die Persönlichkeitsentwicklung unserer Schüler dar.

6. Die politische Dimension von Begegnungen in Großbritannien in Zeiten des Brexit muss an dieser Stelle nicht näher erörtert werden.

7. Wir haben Schüler, die sich der Herausforderung Studienreise London gern stellen wollen. Wir haben Eltern, die dies unterstützen. Wir haben Lehrer, die Verantwortung übernehmen. Wir/ unsere Kinder sollen nicht die Leidtragenden sein von Versäumnissen bei der sinnvollen und sachgerechten Verwaltung von finanziellen Mitteln für „Lernen am anderen Ort“ in den vergangenen Jahren.



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