Schwangerschaftsabbrüche an der Universitätsmedizin Greifswald!

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Es passiert immer wieder, dass Menschen ungewollt schwanger werden. Dabei ist klar: Das Recht auf körperliche und reproduktive Selbstbestimmung ist ein zentrales Menschenrecht. Jede*r soll über die eigene reproduktive Gesundheit selbst entscheiden dürfen. Dies bedeutet die Wahrung einer selbstbestimmten Entscheidung über den Schwangerschaftszeitpunkt und die mögliche Kinderanzahl. 

In Vorpommern gestaltet sich das aktuell allerdings schwierig: Wer hier einen Schwangerschaftsabbruch durchführen lassen möchte, muss entweder nach Stralsund, Ribnitz-Damgarten oder Anklam fahren. Die bundesweite Anzahl der Praxen und Kliniken, die diese Eingriffe durchführen ist in den letzten Jahren stetig gesunken. Am einzigen Uniklinikum Vorpommerns - an der Universitätsmedizin Greifswald - wird dieser Eingriff weder gelehrt, noch durchgeführt. Neue Ärzt*innen, die Schwangerschaftsabbrüche durchführen können, müssen aber auch ausgebildet werden – nicht nur ethisch und rechtlich, sondern auch theoretisch und praktisch.

Deswegen fordern wir die Leitung der Unimedizin Greifswald dazu auf, 

1. Die theoretische und praktische Ausbildung in den verschiedenen Methoden des Schwangerschaftsabbruchs im Medizinstudium zu lehren.

2. Schwangerschaftsabbrüchen in das Angebot der Universitätsmedizin Greifswald aufzunehmen.