#LeaveNoOneBehind: An die Luzerner Regierung

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Elias Balmer
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Wir fordern von der Luzerner Regierung, dass sie sich beim Bund für die Aufnahme von Geflüchteten aus den Lagern auf den griechischen Inseln einsetzt. Gleichzeitig soll Bereitschaft signalisiert werden, selber einen Teil der geflüchteten Menschen im Kanton aufnehmen zu wollen.

Solidarität in Zeiten von Corona wird groß geschrieben. Solidarität für alle, die es sich leisten können. Während wir Grosskonzerne retten und Millionenbeträge als Dividenden ausschüttet werden, spitzten sich die Zustände in den Lagern auf den griechischen Inseln weiterhin zu. Es herrscht dort Rechtlosigkeit, wo Solidarität und Menschlichkeit am dringendsten gebraucht wird. In Camp Moria leben zur Zeit über 20'000 Menschen unter unmenschlichen Bedingungen mit spärlich fliessendem Wasser und kaum vorhandenen sanitären Infrastrukturen. Im Lager kommt ein Wasserhahn auf 1'500 Personen. Die Einhaltung von Hygienestandards ist unmöglich.
Wir fordern von der Luzerner Regierung, dass sie sich beim Bund für die sofortige Evakuierung von Moria einsetzt und einen unbürokratischen Weg findet Menschen auf der Flucht in der Schweiz aufzunehmen. Solidarität endet nicht an den Staatsgrenzen.

"Wer hinschaut, aber nicht handelt, macht sich mitschuldig. So auch die Schweiz!"
Sara Muff, Kantonsrätin SP

"Die offizielle Schweiz verfügt über alle Ressourcen, Geflüchteten aus den griechischen Lagern einen sicheren Aufenthaltsort, medizinische Versorgung und ihre Menschenrechte zu gewähren. Sie steht in der Pflicht, Verantwortung zu übernehmen."
Seebrücke Schweiz