Lassen Sie meine Tochter wieder nach Hause!

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Mein Name ist Barbara Eckhardt. Ich habe eine 34-jährige autistische Tochter mit Down Syndrom, die ich seit ihrer Geburt zu Hause betreue. Wir haben ein inniges Verhältnis und da sie nicht reden kann, ist sie darauf angewiesen, dass ich für sie kommuniziere.

Hierfür hatte ich auch immer alle Zuständigkeiten, nur in Geldangelegenheiten unterstütze uns eine Betreuerin. Da es mit ihr zu Schwierigkeiten kam, kümmerte ich mich dieses Jahr um eine neue Betreuung. Diese wurde uns auch zugesprochen – und dann geschah etwas, das ich mir in meinen schlimmsten Träumen nicht hätte ausmalen können: Meine Tochter wurde mir weggenommen.

Denn das Gericht beschloss, dass die neue Betreuerin nicht nur – wie bisher üblich – die Geldangelegenheiten regeln, sondern ab dem 16.09.2019 ALLE meine bisherigen Posten übernehmen sollte.

Eine Stunde nach ihrer Ernennung hat sie sofort veranlasst, dass meine Tochter nicht mehr nach Hause darf. Sie hat nichts mitnehmen können; keine Sachen, Kuscheltiere oder sonstiges...SO VIEL ZUM WOHLE DES BEHINDERTEN.


Ich fordere:


1. Lassen Sie meine Tochter wieder zu mir nach Hause! 
Sie versteht nicht, was momentan passiert und leidet physisch wie psychisch unter der unvorhersehbaren Trennung! Momentan wird ihr nicht einmal zugestanden, mich zu besuchen.

2. Setzen Sie die Betreuerin ab und geben Sie mir alle Posten zurück.  
Ich berufe mich mit dieser Forderung auf das Betreuungsgesetz, in dem es heißt: "Bestimmte Persönlichkeitsmerkmale können eine Person für das Amt eines Betreuers ungeeignet erscheinen lassen: z.B. wenn der Betreffende besonders dominant und bestimmend ist, den Betreuten beherrschen möchte und sich autoritär gebärdet. Auch die Tendenz zu moralisieren, ist eher negativ." Genau DAS trifft auf die jetzige Betreuerin zu. 

3. Unterstützen Sie eine stufenweise Eingewöhnung meiner Tochter ins Betreute Wohnen! 
Ich werde nicht jünger und finde es sehr unterstützenswert, dass meine Tochter perspektivisch von zu Hause auszieht. Aber das muss man stufenweise umsetzen und nicht in einer Hauruck-Aktion. So steht es auch im Betreuungsgesetz: "Die Betreuung ist so zu führen, wie es dem Wohle des Betreuten entspricht (§1901 BGB).” Dazu gehört, das nicht einfach über ihre Köpfe hinweg entschieden wird.

Bitte unterstützt meine Petition und helft mir, meine Tochter zu mir zurück zu holen! 

Verzweifelte Grüsse von

Barbara