Die Lösung für den Plastikmüll (Gelber Sack)

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Liebe umweltbewusste und ganzheitlich denkende Mitstreiter*innen,

bereits vor genau einem halben Jahr, hatte ich den Verantwortlichen diesen Vorschlag, verbunden mit einer Petition, gemacht. Eine Antwort habe ich nie erhalten und auch die Presse hat sich geweigert, darüber zu berichten. Das ist halt so am Schussenpo ...

Nun mache ich als Gründer der "Bürgerhilfe Ravensburg" noch einmal den Versuch, Gehör zu erhalten, weil der Vorschlag eigentlich vernünftig ist, oder?

Bitte gebt/geben Sie, euer/Ihr Zeichen (sign-ature) für dieses Anliegen. Und bitte teilen und werben. Und versuchen Sie/ihr, den Plastik-müll bein Einkauf von vornherein zu vermeiden ...  Danke! Und bleibt, bleiben Sie GESUND!

Ravensburg, 2. August 2020 

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Plastik-müll. Bringsystem oder Holsystem? Weder noch, sondern das  "CONTAINER-SYSTEM als KLEINES Bringsystem" - das ist mein Vorschlag an die Ravensburger Kreisverwaltung und an die Ravensburger Stadtverwaltung, da es zunächst nur für die Türmestadt gelten soll. 

Diese Petition richtet sich an Herrn Landrat Harald Sievers und an den Herrn Oberbürgermeister Dr. Daniel Rapp (Landkreis und Stadt Ravensburg)

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Sehr geehrter Herr Landrat Sievers, 

sehr geehrter Herr Oberbürgermeister Dr. Rapp,

WIR, DIE UNTERZEICHNERINNEN UND UNTERZEICHNER DIESER UMWELT-PETITION, BITTEN DIE VERANTWORTLICHEN IM LANDKREIS RAVENSBURG UND DER STADT RAVENSBURG DAFÜR SORGE ZU TRAGEN, DASS DAS BISHERIGE BRINGSYSTEM FÜR DIE GELBEN SÄCKE (PLASTIK-MÜLL), INSOFERN SIGNIFIKANT UND WESENTLICH ERLEICHTERT WIRD, IN DEM DIESE AB DEM 1. JANUAR  2021 NICHT MEHR BIS ZU DEN BISHERIGEN ABGABESTELLEN (GUTENFURT, BAUSCH etc.) GEBRACHT WERDEN MÜSSEN, SONDERN NUR BIS ZU DEN JEWEILIGEN QUARTIERSNAHEN EINWURFS- UND ABGABESTELLEN VON GLAS UND METALL, WO IN ZUKUNFT (SIEHE BILD) ZWEI ZUSÄTZLICHEE CONTAINER DAFÜR AUFGESTELLT WERDEN

Flächendeckend in der Stadt Ravensburg  gibt es Quartiers nahe Sammelstellen in Form von Containern für Altglas (grün, weiß, braun) und Metall. Warum nicht ZWEI Container für den Plastik-müll dazu stellen, der ähnlich der Altkleidercontainer funktionieren. Und/oder dort, wo es diese Sammelstellen doch nicht so ganz Quartiers nah gibt, einen solchen separat Platz zusätzlich shaffen. Zweimal pro Woche (je nach Bedarf auch nur einmal) werden diese Container entweder vom städtischen Bauhof (eventuell Einstellung eines neuen Mitarbeiters!!) oder Patientenmitarbeiter des zfp gegen "Entlohnung" geleert und zum "Bausch" verbracht. In die Container  hineingeworfen werden soll der bisher auch dafür für den Gelben Sack geeignete Plastik-müll - auch in kleinen  Mengen - auch lose.im vorübergehe auf dem Weg zum Einkauf..

Im Namen der Mitpetentinnen und Mitpetenten,

Stefan Weinert, Ravensburg, 28. Januar / 03. August 2020

PS - Die Petition wurde bisher nur für die "Stadt" Ravensburg formuliert, könnte aber - wenn Bedarf besteht - auf den gesamten Landkreis Ravensburg ausgedehnt werden.

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Immer wieder stellt sich uns die Frage, inwiefern sich "Soll" und "Haben" eines Produktes oder einer Maßnahme in Sachen "Umweltverträglichkeit" ausgleichen, oder - manchmal sogar  diametral - auseinanderlaufen. Die Differenz zwischen Soll und Haben ergibt bekanntlich das Bilanzergebnis. Inzwischen streiten sich die Experten beispielsweise um die  so genannte Ökobilanz (Umweltbilanz, ökologischer Fußabdruck) eines Elektro betriebenen PKW/SUV. Einige  errechnen eine negative Ökobilanz (mehr CO2-Ausstoß als ein moderner Diesel), andere kommen zu einem sehr positiven Ergebnis. Dabei geht es immer um die Herstellung, Betrieb und spätere Entsorgung der Fahrzeuges und vor allem seiner Batterie.

Bei der Geschichte mit unserem Plastikmüll (gelbe Säcke) und seiner haushälterischen "Entsorgung" im Rahmen des bisher im Landkreis Ravensburg aufoktroyierten und vorgeschriebenen Bringsystems, scheint es aber klar auf  der Hand zu liegen, dass die gegenwärtige Regelung die sonstigen Umweltbemühungen des  Landkreises und der Stadt Ravensburg konterkariert und torpediert. Denn - und das war schon einmal die Diskussion - das Bringsystem hat nur Nachteile.

a) diejenigen, die ihren "gelben" Müll zu den Entsorgungsstellen bringen, tun das überwiegend mit ihrem PKW. Die wenigsten  schleppen ihre Plastikungetüme zu Fuss oder karren sie mit dem Fahrradanhänger zum "Bausch" oder "Weingärtner" oder nach "Gutnfurt", oder am Samstag auf den Marienplatz.  Das kostet Energie und "bucht" CO2 auf die Habenseite des Ökokontos.

b) für viele von denen, die kein Auto oder Fahrrad besitzen (das sind vor allem die älteren Menschen - und davon gibt es immer mehr) und nicht mehr gut zu Fuß sind, ist es unmöglich, den gelben Sack weiter als 300 Meter zu transportieren. Wohin aber mit dem Plastik-müll ..?

c) es gab den Vorschlag, die Grüne Tonne (Pappe und Papier) am Folgetag ihrer Entleerung, für 24 Stunden in eine gelbe Tonne "umzuwidmen", so dass - bei gutem Willen und guten moderaten  Konditionen -  diese dann von der Entsorgungsfirma entleert wird. Das würde dann im "Dreiwochentakt" geschehen und wäre nicht nur ideal, sondern auch ökoaffin.

Man muss halt wissen, was man will. Und wo eine Wille ist, da ist auch ein Weg.

Die Stadt Ravensburg hat vor einem halben Jahr Tagen ein Umweltamt und noch einmal ein paar Monate zuvor eine Klimakommission eingerichtet. Das muss und müsste (Konjunktiv) aber auch in der Praxis und gerade an dieser Stelle zum pragmatischen Ausdruck kommen.  Leider ist dem nicht so.

Wenn nun also die die "grün-gelbe-Tonnen-Lösung" nicht in frage kommen sollte, dann doch bitte die des "gelben Containers". Die Investition in diese Lösung samt Personal wird sich nicht nur ökologisch, sondern langfristig auch gleichzeitig finanziell  amortisieren - und sie wäre die "bürgerfreundlichste Maßnahme des Jahrzehnts". Worauf warten also die Verantwortlichen da noch?

Stefan Weinert