Schluss mit maroden Schulen in NRW! Investiert endlich in unsere Zukunft.

Schluss mit maroden Schulen in NRW! Investiert endlich in unsere Zukunft.

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Johanna (Landesschülervertreterin NRW) und die Deutsche Umwelthilfe hat diese Petition an Landesregierung von Nordrhein-Westfalen gestartet.

Bildung und Klimagerechtigkeit – zwei Themen, die die Jugend beschäftigen und die von der Politik oft vergessen werden: Das Land NRW investiert in diesen Bereich die niedrigste Summe pro Schüler*in in der ganzen Bundesrepublik, während in Lützerath weiter Kohle abgebaut und Dörfer zerstört werden. Resultat dieser Politik sind marode Schulgebäude, die genau zeigen, wie sehr Schüler*innen von der Landesregierung wertgeschätzt werden: gar nicht!

Darum fordern wir von der Landesschüler*innenvertretung NRW (LSV NRW) und mit Unterstützung der Deutschen Umwelthilfe: Schluss mit maroden Schulen in NRW! Die Landesregierung muss endlich in unsere Zukunft investieren und dafür sorgen, dass unsere Schulen saniert werden!

Beispiele für die unmenschlichen Bedingungen an unseren Schulen gibt es zuhauf: Die Essener Gesamtschule Bockmühle rief vor kurzem in der waz um Hilfe. Der Titel des Artikels „wir schimmeln weg“, verdeutlicht die katastrophale Lage an den Schulen in NRW. An der Essener Schule regnet es durch die Decken, der Schimmel breitet sich weiter aus und 1400 Schüler*innen werden erst 2028 die Chance haben, in ein neues Gebäude umzuziehen.

Ähnlich ist es an einer Schule in Bonn. Das Ernst-Moritz-Arndt-Gymnasium in Bonn ist schon lange marode. In der Sporthalle dürfen keine Bälle geworfen werden, damit die Deckenplatten nicht auf die Schüler*innen fallen. Die andere Sporthalle ist einsturzgefährdet und darf nicht mehr betreten werden. Das Gebäude ist nicht gut gedämmt, was dazu führt, dass die Schule die Räume überheizen muss, um in einer erträglichen Temperatur zu unterrichten.

Diese Beispiele verdeutlichen: Bildung unter unmenschlichen Bedingungen ist Realität. Marode Schulen sind Realität. Die alten Gebäude bedeuten aber nicht nur, dass Bildung in katastrophalen Umständen stattfindet, sondern auch, dass die maroden Schulgebäude einen erheblichen Beitrag zur drohenden Klimakrise leisten. 30 % der Treibhausgasemissionen entstehen in Deutschland durch Gebäude. Schulgebäude werden vergeblich beheizt, die Wärme entweicht durch die Wände, Fenster und Dächer in die Atmosphäre. Genau deshalb ist die Sanierung von Schulgebäuden nicht nur eine Frage von guter Bildung, sondern auch von Klimagerechtigkeit! Es ist Zeit, dass die Bedürfnisse junger Menschen gehört werden und ihre Zukunft wertgeschätzt wird.

Deshalb fordern wir, dass die Landesregierung NRW jetzt die notwendigen Maßnahmen ergreift und sich auf allen Ebenen dafür einsetzt, dass unsere Schulen endlich saniert werden:

  • Die Energiebedarfe der Schulen müssen auf einer Online-Plattform einsehbar sein, um endlich Transparenz zu schaffen.
  • Es braucht einen Sanierungsfahrplan, in welchem festgeschrieben wird, welche Gebäude priorisiert saniert werden müssen, um den Energieverbrauch an Schulen in NRW auf ein Minimum zu reduzieren.
  • Die Landesregierung muss jetzt finanzielle Mittel zur Verfügung stellen, um diesen Fahrplan umzusetzen. Der Finanzplan des Landes muss zeigen: Die Jugend und ihre Bedürfnisse haben Priorität!
  • Wir brauchen eine Meldeplattform, welche Schüler*innen ermöglicht, Missstände an der eigenen Schule weiterzutragen. Denn nur wenn man junge Menschen einbezieht, kann man Politik für sie machen.

Marode Schulen sind ein Armutszeugnis von Regierungen, welche in Stillstand anstatt in Zukunft investieren. Es ist höchste Zeit, das zu ändern! Bitte unterstützt uns jetzt mit eurer Stimme und helft uns, dafür zu sorgen, dass Schulen wieder ein würdevoller Lebensraum für Schüler*innen werden.

Herzlichen Dank!
Eure Johanna von der Landesschüler*innenvertretung NRW und die Deutsche Umwelthilfe

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