Anti-rassistische Pflichtlektüre für deutsche Schulen

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Dass uns die Definition von Rassismus an deutschen Schulen schlicht und ergreifend falsch beigebracht worden ist, zeigte sich leider erst kürzlich in der WDR Sendung "Die letzte Instanz". Der bisherige Diskurs reicht leider und offensichtlich immer noch nicht aus, um Aufklärungs - und Bildungsarbeit zu betreiben.

Rassismus gibt es nicht nur in Form von direktem Angriff von Rechtspopulisten. Es ist nicht nur ein Problem am rechten Rand der Gesellschaft. 

Das Buch "Was Weiße Menschen nicht über Rassismus hören wollen aber wissen sollten" von Alice Hasters bietet eine gute Zusammenfassung der geschichtlichen Hintergründe des Rassismus, sowie Einblicke in die persönliche Erfahrung einer in Deutschland aufgewachsenen jungen Schwarzen Frau.

Sie erklärt außerdem Konzepte wie “white fragility”, rassistische Dynamiken wie die Täter-Opfer-Umkehr, sowie historische und politische Zusammenhänge, die zu der massiven Verankerung von systemischem Rassismus geführt haben. 

Es wird deutlich gemacht, wie alltäglich und subtil Rassismus hierzulande wirklich sein kann und trägt durch frühe Aufklärung in den Schulen dazu bei, dass hoffentlich keine weitere verletzende und diskriminierende Worte und Taten geschehen. 

Dieses Buch wird von vielen Experten als Pflichtlektüre empfohlen und so bitten wir die Kultusminesterien der einzelnen Länder, dieses Buch auf den Lehrplan zu setzten.