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Raumordnungsverfahren zur Nutzung der Gipskarstlandschaft- Keine weitere Landschaftszerstörung in der Südharzregion

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Die Rüdigsdorfer Schweiz ist das wichtigste und sensibelste Naturschutzgebiet des Südharzes. Zahlreiche seltene Pflanzen- und Tierarten sind hier heimisch. Zudem stellt die Gipskarstlandschaft die Grundlage für überregionalen Tourismus mit dem Karstwanderweg und als Teil des Geo-Parks dar. Seit Jahrzehnten wird diese Landschaft durch Gipsabbau systematisch zerstört. Erneut sind Erkundungsbohrungen zur weiteren  Erschließung von Gipsabbauflächen geplant. Das Gebiet gehört zu dem speziellen EU-Schutzgebiet FFH (Flora-Fauna-Habitat), ist aber vom Land nicht als Naturschutzgebiet ausgewiesen. Gemäß Bergrecht gibt es dann für den folgenden Abbau kaum noch Versagungsgründe. Mit REA-Gips aus der Rauchgasentschwefelung stehen zudem Alternativen zur Gipsgewinnung zur Verfügung. Die Landesregierung läßt die Kommunen und die Menschen der Region bei ihrem Widerstand gegen die Gipsindustrie bisher im Regen stehen. Auch Pläne für ein Pumpspeicherwerk im Südharz würden einen weiteren erheblichen Eingriff in diese ökologisch sensible Region darstellen, welches
unwiederbringliche Gipskarst-Landschaften zerstört, zumal diese für ein solches Projekt ungeeignet sind. Wir fordern daher Maßnahmen zur Beendigung der weiteren Zerstörung der einmaligen Südharzer Karstlandschaft, insbesondere die Einrichtung eines Raumordnungsverfahrens und die Einrichtung von Naturschutzgebieten.



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