Durchschnittsabitur 2021 Sachsen

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Das Jahr 2020 hat viele Schüler:innen erheblich geprägt. Mit am schlimmsten betroffen sind die Abiturienten/Abiturientinnen des Abiturjahrgangs 2021. Der Versuch, Homeschooling als Ersatz des Präsenzunterrichts einzuführen hat mehr oder weniger gut geklappt. Jedoch ersetzt dies natürlich nicht den herkömmlichen Unterricht in der Schule, der zur Vorbereitung auf das Abitur dienen soll. 

Wir, der Abiturjahrgang 2021, fordern demnach: ein Durchschnittsabitur mit der Option freiwillig Abschlussprüfungen abzulegen. Da sich der Abiturschnitt aus den Leistungen der letzten vier Halbjahre berechnet, spiegelt er die Leistungen mindestens genauso gut wieder, wie eine Abiturprüfung.

Unsere Gründe dafür sind:

1. Die vielen Wochen Homeschooling konnten bis jetzt noch nicht vollständig aufgeholt werden
2. Planungslosigkeit durch Corona steigert den Druck bei Lehrern und Schülern
3. Erhöhte außerschulische Belastung durch fehlenden Ausgleich
4. Durch die Verschiebung der Klausuren ist zusätzlicher Lernaufwand entstanden
5. Durch die (eventuelle) Verschiebung des Abiturs gibt es wenig Zeit sich auf Einstellungstests und Aufnahmeprüfungen vorzubereiten, sowie mögliche studienbedingte Umzüge
6. Vermeidung eines erhöhten Infektionsrisikos während der Prüfungen (überdurchschnittlich viele Menschen in einem Raum)
7. Zeit für Prüfungsvorbereitung könnte genutzt werden, um fehlenden Stoff aufzuholen bzw. Homeschooling-Stoff zu festigen oder möglichen zusätzlichen Stoff zu vermitteln. Daraus folgt eine höhere Qualität des Abiturs
8. Bereits andere EU-Staaten haben dies letztes Jahr verwendet und werden es teilweise auch dieses Jahr anwenden (Bsp.: Großbritannien hat bereits angekündigt die Abschlussprüfungen zu streichen)