Durchschnittsabitur aufgrund der Umstände durch Corona

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Aufgrund der Corona-Pandemie kam es in den Schuljahren 2019/20 und 2020/21 zu extremen Umständen für Lehrer*innen, Eltern aber auch für uns Schüler*innen.

Neben der landesweiten Quarantäne für alle Schulen im Frühjahr 2020 und den darauf folgenden Wochen des Unterrichtes in geteilten Gruppen, geht es nun im Herbst/Winter 2020 weiter. Schulklassen die in Quarantäne gestellt sind und welche auf den Distanzunterricht, welcher von Schule zu Schule unterschiedlich gehandhabt wird, vertrauen müssen, stehen unter enormen Druck, all die fehlenden Präsenzstunden selbstständig und ausführlich nachzuarbeiten.
Schon jetzt fehlen viele prüfungsrelevante Stoffeinheiten und die Chance, es bis zum Abitur ausreichend aufarbeiten zu können, scheint unmöglich.
Diese Situation führt dazu, dass sich ein Großteil der Schülerschaft des Abiturjahrgangs 2021 nicht optimal darauf vorbereitet fühlt, Abiturprüfungen in normalem Umfang schreiben zu können, welche von vorangegangenen Jahrgängen mit deutlich mehr Vorbereitung geschrieben wurden.
Diese Prüfungen können unter derzeitigen Gegebenheiten den Notendurchschnitt einer Vielzahl an Schülern verschlechtern, was sich wiederum auf Träume und Karrieren auswirkt.

Wir rufen deshalb alle Schüler*innen und insbesondere alle Abiturienten*innen (thüringenweit) dazu auf, sich gemeinsam für ein Durchschnittsabitur einzusetzen.
Hierfür wird ein Durchschnitt der Noten der letzten 4 Semester errechnet und als Abiturnote festgelegt.
Mit diesem Schreiben wenden wir uns an das Schulamt und das zuständige Kultusministerium, um eine alternative Lösung der momentanen Problemlage zu erreichen.