Erasmusförderung trotz Corona

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Durch die Corona-Pandemie sind viele Studierende, die im Rahmen ihres Studiums an der FH Münster (verpflichtend) ein Auslandssemester absolvieren (müssen) in eine finanzielle Notlage im Hinblick auf die Finanzierung des Auslandsstudiums geraten. Die eigentlich sicher geglaubte ERASMUS Förderung in Höhe von mehreren 100 Euro pro Monat, die für viele notwendig sind, um einen Auslandsaufenthalt zu finanzieren, ist nun nicht garantiert. Wir Studierenden wissen nicht, wie wir mit dieser Ungewissheit umgehen sollen, da wir im Ausland Verpflichtungen wie Mietverträge, Reisekosten, Versicherung usw. eingehen müssen. Zudem kommt hinzu, dass viele ihre Wohnungen in Münster bereits untervermietet haben und somit darauf angewiesen sind nächstes Semester im Ausland zu verbringen. Zusätzlich ist zu erwähnen, dass in vielen Studiengängen ein Auslandsaufenthalt verpflichtend ist und keine realistischen, bezahlbaren anderen Optionen infrage kommen, um das Studium abschließen zu können. Wir sind vor allem enttäuscht, da der DAAD, der Träger des Studiums ist, die Förderung generell bewilligt und nur die FH Münster sich weigert den Betrag an die Studierenden auszuzahlen, wenn die Reise in ein Risikogebiet erfolgt. Selbst wenn in diesem sogenannten Risikogebiet die Infektionsrate um ein Vielfaches geringer ist als in Deutschland. Aus deutscher Sicht ist zur Zeit ein Großteil Europas Risikogebiet, weshalb auch keine alternativen Destinationen infrage kommen. Wir bitten deshalb den Krisenstab der FH Münster diese Entscheidung nochmals zu überdenken und sich in die Lage der Studierenden zu versetzen.

Vielen Dank!