Abschaffung der Hundesteuer

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Gegen die Diskriminierung von Hundehaltern!

Die Hundesteuer ist eine der Steuern in Deutschland, die viele Menschen verärgert und auch gegen die Gleichbehandlung von Tierhaltern verstößt!

Eigentlich galt die Hundesteuer der Regulation des Hundebestandes aufgrund der Tollwutgefahr.
Diese gilt mittlerweile in Deutschland als ausgerottet und würde bei einem Neuausbruch auch nicht unbedingt als erstes über Hunde verbreitet.

Die Hundesteuer ist einfach eine nette Einnahmequelle der Kommunen um größtenteils unnötige Ausgaben zu finanzieren.
Hundehalter werden in Deutschland regelrecht diskriminiert!
Natürlich gibt es Personen, die nicht in der Lage sind auf Ihre Hunde aufzupassen oder dafür sorgen, dass die Hinterlassenschaften weggeräumt werden.

ABER: es werden keine oder nur kaum Möglichkeiten geschaffen, den Hundehaltern Lösungen dafür anzubieten. In den wenigsten Gemeinden, die ja eine Hundesteuer erheben, werden Kotbeutel oder Mülleimer für deren Entsorgung bereitgestellt!
Hundeauslaufflächen werden nicht angeboten oder immer weiter beschnitten.

Aufgrund dessen, dass andere Tierhalter oder ähnliche Problemverursacher auch keinerlei Steuer entrichten müssen, fordern wir, dass die Hundesteuer entweder komplett abgeschafft oder einheitlich bezahlbar festgesetzt und sinnvollen Projekten zugeführt wird!!


Zu den Gründen:

Die Steuer soll die Hundepopulation eindämmen..


- Aus welchem Grund wird dann aber keine Katzensteuer erhoben? Das die Katzenpopulation in Deutschland teilweise ausser Kontrolle gerät, ist unbestreitbar. Katzen als Freigänger zu halten ist wichtig! Viele Katzenhalter lassen ihre Tiere aber unkastriert auch ausserhalb ihres Grundstückes streunen. So werden andere Gärten verunreinigt, Kleintiere getötet und auch Autounfälle verursacht.
Dazu gebären diese Freigänger jedes Jahr Tausende von Jungtieren die in den meisten Fällen dann als verwilderte Hauskatzen versuchen zu überleben. Die Tierschutzorganisationen können ein Lied davon singen, wie teuer und aufwendig das Einfangen, Kastrieren und Behandeln dieser Katzen ist.
Und dass Krankheiten untereinander weitergegeben werden ist unstrittig.


Hundesteuer wird erhoben, da Hundehalter Fussgänger belästigen und Waldwege zerstören.

- ein (für mich als Tierliebhaber) eher lustiges Argument. Denn dann müsste es definitiv auch eine Fahrradsteuer geben. So gut wie jeder kann mittlerweile davon berichten, von einem Fahrradfahrer fast angefahren worden zu sein. Immerhin fahren diese mit deutlich höherer Geschwindigkeit als erlaubt durch Fussgängerzonen und besonders beliebt ist das Mountainbiken mitten durch Wald und Flur. Hierbei werden Waldwege ignoriert und regelrecht durch das "Dickicht" gerast. Ich selbst wurde bei so einer Begegnung schon angefahren, da eine Gruppe Mountainbiker mitten durch den Wald auf den Waldweg geschossen kam. Frei nach dem Motto "wer bremst, verliert und umschauen tun sich nur Feiglinge"..

Hunde hinterlassen ihre Haufen überall.

- Ok, dieses Argument muss man häufig leider als korrekt hinnehmen. Es gibt einige Hundehalter, die der Ansicht sind, dass ihre Tiere ausserhalb des eigenen Grundstücks hinpinkeln und ka... können, wo sie wollen.
Zwar sind nur wenige Halter so (ja, ich benutze hier dieses Wort) asozial und sorgen damit dafür, dass sich Mitmenschen gestört fühlen und besonders kranke Individuen sogar Giftköder legen, aber man bekommt nunmal nur die negativen Auswüchse mit.
Gäbe es Freilaufflächen und die Möglichkeiten Hundekotbeutel (diese gibt es sogar bereits biologisch abbaubar) wegzuwerfen auf dem Gassigang, würde hier aber mit Sicherheit eine starke Reduktion erfolgen.

sogenannte Kampfhunde müssen höher besteuert werden.

- es ist eigentlich, wenn man wirklich darüber nachdenkt, schon ungeheuerlich, was mittlerweile im In- und Ausland für ein Rassismus stattfindet. Denn es ist ja nichts anderes..
Bestimmte Rassen werden ausgewählt und von vorneherein als gefährlich betitelt und von daher getötet, diskriminiert oder zu hohen Auflagen gezwungen.
Dass Hunde gefährlich sein können, steht ausser Frage.
Aber dies von einer Rasse auszumachen ist kompletter Blödsinn.
Denn weshalb stehen dann nicht die Hunde auf einer Liste, die seit Jahren die Beissstatistiken anführen?

 

Daher fordern wir:

- Hundehalter nicht mehr zu diskriminieren und die Hundesteuer komplett abzuschaffen!

Als Ausnahme könnten hier Hundehalter besteuert werden, die Hunde so erzogen haben, dass sie bissig sind. Unabhängig von der Rasse.

 

Als Alternative:

- die Hundesteuer einheitlich bis zu einem Maximalsatz festzulegen und nur erhöhte Besteuerung von Hunden zulassen, die besonders auffällig in ihrem Aggressionsverhalten sind.

- mit den Steuergeldern Auslaufflächen schaffen und (Bio)Kotbeutelspender aufzustellen inklusive Abfalleimern, die auch mindestens einmal wöchtenlich entleert werden.

- die Steuern den Tierheimen und Tierschutzvereinen zukommen lassen. Dort wird sie sinnvoll verwendet.



Zu mir:
Ich bin seit Jahren im Tierschutz aktiv und mehrfacher Hundehalter. Natürlich ärgere auch ich mich über manche Hundehalter, die sich negativ verhalten, aber deshalb eine ganze Gemeinschaft zu bestrafen ist unfair und auch nicht rechtmässig.
Hunde bieten Schutz und Zuwendung. Gerade auch für Alleinstehende Menschen.
Sie sind als Sozialpartner nicht mehr wegzudenken und dürfen daher nicht besteuert werden.
Die Gemeinde Osterrönfeld hat es vorgemacht und die Hundesteuer gecancelt.
Lasst die anderen Gemeinden diesem Vorbild folgen.