Rhine-Waal says NO to tuition fee in NRW - Rhein-Waal sagt NEIN zu Studiengebühren in NRW

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Deutsche Version siehe unten.

The newly elected state government of NRW is planning to implement a tuition fee of 1500€ per semester for non-EU citizens. This plan threatens the subsistence of the Rhine-Waal University of Applied Sciences (HSRW) in Kleve, Kamp-Lintfort and the whole Rhein-Waal region. With its high diversity, the HSRW is a role model for the international spirit of science. This is not only attractive for international students but also motivates students and professors from all over Germany to come to the Rhine-Waal region.

Why can this be threating for HSRW?

  • 40% of students are from non-EU countries and therefore are directly affected
  • Loss of cultural and academic exchange among students
  • Loss of attractivity also for German students, professors and staff
  • The essence of the university spirit will be lost
  • With a decreasing student number, the HSRW would lose government funding, paid per enrolled student, and possibly jobs
  • The positive development created since the foundation of the HSRW could be threatened


Why is it also a threat for the Rhine-Waal Region?

The university is one major driver of the economic development in the Rhine Waal Region and provides employment for local citizens, directly and indirectly. We are losing well educated workers that would be needed in times of shortage in skilled labour. The region will suffer a loss of cultural diversity, flats will be vacant again and further harm local economy.

We demand from the new government of NRW to cancel the planned implementation of the tuition fees. The reality of science takes place in an international world. Everyone should have the same access to education independent of their financial situation.

 

The students of the Rhine-Wall University of Applied Sciences

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Deutsche Version:
 

Die neugewählte CDU-FDP Landesregierung von NRW hat in dem Koalitionsvertrag vereinbart Studiengebühren in Höhe von 1500€ pro Semester für Nicht-EU-Bürger zu erheben. Dieses Vorhaben bedroht die Existenzgrundlage und die Diversität der Hochschule Rhein-Waal (HSRW) in Kleve, Kamp-Lintfort und der ganzen Region Rhein-Waal. Durch die hohe kulturelle Diversität ist die HSRW ein Vorbild für den internationalen Geist der Wissenschaft. Das macht die Hochschule nicht nur für internationale Studierende attraktiv, sondern zieht auch Studenten und Professoren aus ganz Deutschland in die Rhein-Waal Region.

 

Warum könnte dies eine Bedrohung für die HSRW darstellen?

  • 40% der Studierenden kommen aus Nicht-EU-Ländern und sind daher von dem Vorhaben direkt betroffen
  • Verlust von kulturellem und akademischem Austausch zwischen den Studierenden
  • Der Standort verliert auch für deutsche Studenten und Hochschulmitarbeiter an Attraktivität
  • Die Grundidee der internationalen Hochschule geht verloren
  • Die Welt der Wissenschaften findet auf globaler Ebene statt und ist nicht von Landesgrenzen beschränkt
  • Durch eine abnehmende Zahl and Studierenden verliert die HSRW Zuschüsse und möglicherweise langfristig Arbeitsplätze in der Region
  • Die positive Entwicklung, die die HSRW seit ihrer Gründung bewirkt hat, könnte gefährdet sein

 

Warum stellte dies eine Bedrohung für die ganze Region Rhein-Waal da?

Die Universität ist eines der wichtigsten wirtschaftlichen Zugpferde der Region und einer der größten Arbeitgeber. In Zeiten eines sich verschärfenden Fachkräftemangels verliert die Region gut ausgebildete zukünftige Arbeitskräfte. Es drohen sowohl Wohnungsleerstände, als auch negative Einflüsse auf die lokale Wirtschaft und Kultur.

Wir fordern die neue Landesregierung auf, von ihrem Vorhaben Studiengebühren für Nicht-EU-Bürger zu erheben abzusehen. Die Welt der Wissenschaft ist international und sollte das auch bleiben. Jeder Mensch sollte den gleichen Zugang zu Bildung haben, unabhängig von der finanziellen Situation.

Die Studierendenschaft der Hochschule Rhein-Waal



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