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Offener Brief zur Rede von Klaus-Peter Kulack (AfD Barnim)

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Ich beziehe mich in diesem Brief auf eine Rede von Herrn Klaus-Peter Kulack vom 15.08.2017 auf dem Marktplatz in Eberswalde. Zu finden bei YouTube unter: https://www.youtube.com/watch?v=d9lZ8oYopbc&t=1s

 

Hr. Kulack,

seit Jahren verfolge ich mit Schrecken, wie in Deutschland rechte Gruppierungen und Parteien Hass und Hetze verbreiten und Angst schüren. Dabei habe ich mich immer wieder gefragt, was das für Menschen sind, die solche Botschaften verbreiten. Und dann sehe ich da plötzlich Sie, wie Sie auf dem Marktplatz in Eberswalde als Vorsitzender der AfD Barnim in Ihr Mikrofon schreien. Es ist nicht Ihr AfD-Vositz, der mich schockiert, sondern das was Sie sagen. Da stehen Sie, mein ehemaliger Musiklehrer, mit dem ich so viele Jahre auch durch Bandprojekte viel Kontakt hatte und beginnen damit die Demonstrierenden zu beschimpfen. Die sollen etwas Vernünftiges lernen, sagen Sie und wissen Sie was? Es sind eine ganze Menge Ihrer ehemaligen Schüler*innen unter ihnen. Auch Ihr Angriff auf die Gleichstellung der Ehe trifft sicher viele Menschen, die Sie in sensiblen Phasen ihrer Entwicklung begleiten sollten. Der Großteil Ihrer Rede ist dann aber doch so ganz AfD-typisch rassistisch und islamophob. Sie unterstellen dabei völlig ohne Beweise ganzen Menschengruppen die schlimmsten Dinge. Sie als ehemaliger Deutschlehrer wissen selber gut genug, dass alle Schüler*innen für so eine Erörterung eine glatte sechs bekommen würden, da sie ohne Beweisführung und argumentative Grundlage ist. Andere Forderungen von Ihnen sind absurd, wenn man nur einmal darüber nachdenkt. Zum Beispiel die Aufforderung den Namen „Einzudeutschen“. Denken Sie mal darüber nach, Herr Kulack…

Es ist besonders schlimm, dass Sie selber über viele Jahre an einer Schule unterrichtet haben, die den Titel „Schule ohne Rassismus, Schule mit Courage“ trägt.

Ich kann einfach nur sagen, dass ich zu tiefst bestürzt bin, dass Sie als gebildeter Mensch keinen Dialog auf Augenhöhe und mit Argumenten suchen, sondern sich auf einen öffentlichen Platz stellen und dort Hass uns Hetze verbreiten, gegen alles was nicht in Ihr Weltbild passt. Es schockiert mich, dass jemand wie Sie so viel Macht und Einfluss auf junge Menschen hatte und ich kann nur hoffen, dass diese inzwischen alle reif genug sind, um Sie nicht mehr als Vorbild zu sehen und sich eine eigene differenzierte Meinung zu bilden.

 

Ihre ehemalige Schülerin,

Johanna Kühne

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