DKV 2-Gebäude soll massiv vom B-Plan abweichen: viel höher und breiter, Brücke statt Grün

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Die Stadt Ratingen treibt die Gewerbeansiedlung in Ratingen-Ost ungebremst voran. Am 13.07.2017 wurde die Bauvoranfrage zum Erweiterungsbau der DKV an der Ecke Oststr./Balcke-Dürr-Allee im Bezirksausschuss mehr oder weniger durchgewunken. Und das zu Lasten der Anwohner im Gebiet Hugo-Schlimm-Straße/ Oststraße. Denn der Neubau lässt die Lebensqualität in unserem Quartier weiter sinken. Auch die schwierige Verkehrssituation im Bereich des Edeka-Neubaus und der Kita wird dadurch weiter verschärft. Von den Auflagen des gültigen Bebauungsplan Ost 313, 3. Änderung aus dem Jahre 2009 wird gravierend abgewichen. Die Grundzüge der ursprünglichen Planung sind nicht mehr zu erkennen.

Dies sind die geplanten Abweichungen vom B-Plan:

  • Gebäudehöhe statt 12 m fast 6 m höher (dann 18 m) plus zusätzliche Technikaufbauten mit weiteren 3 m
  • Überschreitung der Bebauungsgrenzen um mehr als 10 m
  • 24 m lange, 7 m hohe  und 3 m breite Verbindungs-brücke zwischen DKV 1 und 2 (bei Einhaltung der Baugrenzen sogar 34 m Länge)
  • Verlegung des öffentlichen Fußweges zur S-Bahn und Baumfällungen entlang des Weges und unter der geplanten Brücke
  • Verbauung der Klimatrasse zwischen Kokkolastraße und Hugo-Schlimm-Straße
  • Mehr Lärm und Abgase durch teilweise offene TG
  • TG-Ein-/Ausfahrt zur Oststraße gegenüber der neuen Edeka Ein-/Ausfahrt und direkt neben der Kita

Vom Gebot der Rücksichtnahme gegenüber den Nachbarn ist nichts mehr zu erkennen.

Wir fordern:

  • Einhaltung des gültigen B-Plans zum Schutz der angrenzenden Wohnsiedlung und der Kita auf der Ost- und Hugo-Schlimm-Straße
  • Keine weiteren Ausnahmegenehmigungen zum ausschließlichen Nachteil der Anwohner und Betroffenen
  • Bewahrung der heutigen Lebensqualität statt Abschattung, Enge, mehr Beton und weniger Grün (städtebaulich nicht mehr zu vertreten)
  • Lärmgutachten für den Nachweis der Verträglichkeit der geplanten Tiefgaragen-Ein-/ Ausfahrt neben der Kita
  • Vorlage eines schlüssigen Verkehrskonzepts/ -gutachtens für den Bereich Balcke-Dürr-Allee, Oststraße, Hugo-Schlimm-Straße und Homberger Straße
  • Nachweis der Machbarkeit der Verkehrs- abwicklung über die Oststraße (Ein- und Ausfahrt Tiefgarage, Ein- und Ausfahrt Edeka, Kita-Anfahrt, Ein- und Ausfahrt Gewerbegebiet „Maschinenfabrik Teil 2“) und die Einmündung Balke-Dürr-Allee

Zusammenfassend fordern wir die Bürgervertretung (die Parteien) und die Stadt Ratingen auf, geplante weitere Ausnahme- genehmigungen zu stoppen und die im gültigen Bebauungsplan Ost 313, 3. Änderung, festgesetzten Grenzen einzuhalten. Verträge müssen gehalten werden.

Wir wohnen und arbeiten gern in Ratingen. Wir leben mit unseren Familien und Kindern gern in unserem Quartier.
Das soll auch so bleiben. Nicht nur kurzfristig für Jahre, sondern für Jahrzehnte.

Bitte helfen Sie uns dabei und unterschreiben für die Einhaltung des gültigen B-Plans!

 



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