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Petitioning 3-Tage-Spiel Hermann Nitsch and 4 others
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3-Tage-Spiel
Hermann Nitsch
3-Tage-Spiel
Leipziger Schauspielhaus
3-Tage-Spiel
Leipziger Schauspielhaus
3-Tage-Spiel
Leipziger Schauspielhaus (3-Tage-Spiel)
3-Tage-Spiel
Hermann Nitsch (3-Tage-Spiel)

Keine Tötung von Tieren zum Zweck der "Kunst"!

Das "3-Tage-Spiel" von Hermann Nitsch wird vom 21. - 23. Juni im Leipziger Schauspielhaus aufgeführt.

Der erste Tag des Programms ist eine Art Vorspiel, bei dem mit Orchestermusik Stimmung gemacht werden soll. Am Tag darauf findet die eigentliche Aktion statt. Mehrere Tiere (Anzahl wurde nicht bekanntgegeben) werden in einem Schlachthaus getötet und ins Theater gebracht. Dort kommen um 17:00 Uhr die 50 freiwilligen Akteure ins Spiel, die sich über sechs Stunden lang mit den Leichenteilen (d.h. den Eingeweiden, dem Blut usw.) beschäftigen (wälzen in den Eingeweiden, sich mit Blut beschmieren, sich an den Leichen "vergehen"). Am 23., am letzten Tag des 3-Tage-Spiels findet das sogenannte Dionysische Fest statt. Wein wird ausgeschenkt, und laut Nitsch wird gefeiert, bis sich die gute Stimmung in Ekstase verwandelt.
Hier näheres zum Programm.

Hermann Nitsch ist ein Vertreter des Wiener Aktionismus. Sein Theater bezeichnet er als ein Orgien-Mysterien-Theater. Zweifellos möchte Nitsch selbst zu einem Teil auch veranschaulichen, wie respektlos wir im Umgang mit Tieren in alltäglichen Angelegenheiten handeln und außen vor lassen, wie das saftige Steak und das zarte Schnitzel überhaupt auf unserem Teller gelandet sind. Diese drastische Illustration wirkt auf den gesunden Menschenverstand abschreckend, für den es einst in jungem Alter auch nicht selbstverständlich war, Fleisch zu essen.

Ja, ein Großteil der Menschen hat den nötigen Respekt gegenüber Tieren in der heutigen Gesellschaft verloren. Man trifft noch immer auf verwunderte Blicke, wenn man sich als Konsumverweigerer äußert.

Im Sinne dieser Aktion stellt sich die Frage: Darf das als Kunst durchgehen? Und weil es öffentlich als Kunst bezeichnet wird, wie weit dürfen wir in der Kunst gehen? Was, wenn das Wälzen in den Eingeweiden der Tiere, gleich wie die Fleischfresserei, sich auch wieder einbürgern würde, wie es im schon alten Rom üblich war?

Dieser Aufruf zur Unterschrift hat rein garnichts mit Naivität zu tun, wie sie mir oft vorgeworfen wird. Ich kann rational denken. Der Sinn dieser Petition ist nicht, nur das 3-Tage-Spiel zu verhindern, was meinen 20,000 Unterstützern und mir ganz klar nicht mehr gelingen kann. Der springende Punkt dahinter ist, dass sich das Töten von Tieren nicht auf dieselbe Art und Weise als das Konsumieren von Tierprodukten als eine selbstverständliche Angelegenheit etablieren darf. Denn wo veranschaulicht wird, wie selbstverständlich wir das Sterben von Tieren für unsere Gefälligkeit hinnehmen, da wird auch der Tod genau dieser Tiere für die Veranschaulichung selbstverständlich. Egal ob beim schnellen Imbiss von Nebenan, beim Kauf der Lederschuhe, die dieses Jahr doch so unbedingt notwendig sind, beim alljährlichen Jägerball in Wien, wo auf das Töten unschuldiger Wesen angestoßen wird und viele berühmte österreichische Politiker anzutreffen sind, oder beim Tierschützerprozess im Wiener Landesgericht - wir haben den nötigen Respekt gegenüber einem Leben und den Bezug zur Natur und Realität in dieser Hinsicht längst verloren. Eine richtige menschliche Kultur existiert erst, wo der Mensch mit allem Leben respektvoll umgeht, wie es Gandhi gesagt hat.
Daher stellt sich viel eher die Frage: Wollen wir das? Was sind die Konsequenzen, die wir daraus ziehen müssen?
Es steht jedem frei, ob er den Mord von Tieren für unsere Unterhaltung und unseren Nutzen, vorallem in einem solchen Ausmaß, unterstützen möchte. Denn wir können uns dazu entscheiden, alles stillschweigend mitanzusehen, oder den kleinen Beitrag zu leisten, dessen Potential im Ganzen liegt, und unsere Stimme zu erheben.

Wir kämpfen nicht nur für das Leben dieser Tiere, die beim "3-Tage-Spiel" sterben werden, sondern auch für die vielen anderen Tiere, die zum Zweck der Unterhaltung in erschreckender Vielzahl täglich sterben müssen.

 

Wie habe ich davon erfahren?

Glücklicherweise wurde ich durch ein Mitglied der Facebook-Gruppe "Vegetarier und Veganer" auf das bevorstehende Spektakel Nitschs aufmerksam gemacht.
Sofort erkundigte ich mich, ob schon eine Petition gegen dieses Vorhaben gestartet wurde. Da dem nicht so war, zögerte ich nicht und erstellte diese Petition.

 

Bei Fragen, wenden Sie sich bitte an:

E-Mail: gegenmordzumzweckderkunst@gmail.com
Change.org: change.org/users/lizvonacquin
Facebook: Liz von Acquin
Tumblr: www.vegan-girl.tumblr.com

 

Das Bild auf dieser Seite gehört mir nicht. Es ist lediglich eines der erschreckenden Ergebnisse auf Google Bilder unter dem Suchbegriff Hermann Nitsch.


Letter to
3-Tage-Spiel Hermann Nitsch
3-Tage-Spiel Leipziger Schauspielhaus
3-Tage-Spiel Leipziger Schauspielhaus
and 2 others
3-Tage-Spiel Leipziger Schauspielhaus (3-Tage-Spiel)
3-Tage-Spiel Hermann Nitsch (3-Tage-Spiel)
Wir stellen uns klar gegen die Tötung von Tieren zum Zweck der "Kunst"!