François Hollande: Keine Straffreiheit für sexuelle Gewalt durch französische Soldaten!

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*** Achtung: Petitionstext erhält Beschreibungen von sexueller Gewalt, die Leser/innen verstören können. ***

Seit einigen Monaten werden in Zentralafrika Fälle von sexueller Gewalt bekannt. Beschuldigt werden französische Soldaten der “Operation Sangaris”, die dort zum Erhalt der Stabilität stationiert sind. Beispielsweise wird von erzwungenem Oralverkehr als Gegenleistung für Lebensmittel berichtet. Die Opfer sind meist Kinder, welche ohnehin in Krieg und bitterer Armut leben müssen.

Unsere Recherchen ergaben, dass diese Kinder nicht die einzigen Geschädigten der französischen Truppen sind. Mit Hilfe von Journalisten konnten wir weitere potentielle Opfer sexueller Gewalt identifizieren.

So trafen wir die Zentralafrikanerin Chimène. Sie versuchte, ihr Schweigen zu brechen. Als sie jedoch ihren Fall auf der französischen Militärbasis Mpoko in der zentralafrikanischen Hauptstadt Bangui bezeugen wollte, traf sie nur auf verschlossene Türen. Entmutigt, eingeschüchtert durch die zentralafrikanische Polizei, die ihren Bruder ins Gefängnis steckte und ohne ausreichende Mittel, um sich einen Anwalt leisten zu können, hat sie es nicht gewagt, Klage zu erheben. Ebenso weiß niemand, was aus der Beschwerde von Noella geworden ist, geschweige denn, wie die Zukunft ihres Sohnes aussehen wird, den alle in ihrem Ort bereits "den Franzosen" nennen.

Im Gegensatz zu einem leider weit verbreiteten Glauben unter Diplomaten und Militärs sind diese Kriegsverbrechen vermeidbar. Wir haben vor zwei Jahren begonnen, als "Dokumentationsaktivisten" rund um das Thema sexuelle Gewalt in bewaffneten Konflikten zu arbeiten. Ein Austausch mit einer Überlebenden machte uns besonders betroffen. Sie sagte uns: „Wenn ich mir heute erlaube, mit Ihnen zu sprechen und mich somit zu offenbaren, dann muss ich die Gewissheit haben, dass meine Worte gehört werden." Dieser Satz hallte in uns als Auslöser nach, ab diesem Augenblick haben wir die Notwendigkeit erkannt, uns zu engagieren.

Wir sind entschlossene Produzenten und Regisseure. Wir glauben, dass wir eine Verantwortung haben, Haltungen und Systeme zu ändern, die die Straflosigkeit sexueller Gewalt verewigen. Weil die politische Entscheidungsmacht sich nicht auf der Höhe der Zeit befindet, haben wir beschlossen, die soziale Bewegung ZERO IMPUNITY (keine Straflosigkeit) zu starten. Damit diese Verbrechen nicht ungestraft bleiben und damit sie sich nicht wiederholen.

UNSER KAMPF
Fordern Sie mit uns die Etablierung eines NATIONALEN AKTIONSPLANS rund um zwei zentrale Maßnahmen.

  • Erstens wollen wir verpflichtende Präventionsmaßnahmen gegen sexuelle Gewalt und deren Folgen. Diese Schulungen sollen sich an Soldaten mit Führungsfunktionen in den Schulen von Offizieren und Unteroffizieren richten. Diese sollen von unabhängigen spezialisierten Verbänden vermittelt werden.
  • Zum anderen wollen wir eine Politik der Sanktionen, die in den Code de la Défense aufgenommen und über die das Militär ausführlich informiert wird.

 

VIER MONATE ZUM HANDELN
Jede Unterschrift - und jede Beteiligung in sozialen Netzwerken - ermöglicht es uns, vom französischen Präsident und Armeechef Hollande, Verteidigungsminister Jean-Yves Le Drian und der Ministerin für Frauenrechte Laurence Rossignol einen Aktionsplans zu verlangen. Dieser soll den Weg zu einem unabhängigen Gerichtsverfahren eröffnen und durch die Sensibilisierung der Soldaten ein echtes Bewusstsein innerhalb der Armee erzeugen.

"Monsieur Hollande, es bleiben Ihnen noch vier Monate an der Spitze des Französischen Staates. Das reicht aus, um die Grundlagen für einen großen Aktionsplan gegen die Straffreiheit bei sexueller Gewalt von einigen unserer Soldaten zu schaffen. Geben Sie Ihrem Nachfolger einen klaren Fahrplan, und beenden Sie Ihre Amtszeit mit einer beeindrucken Aktion.

Handeln Sie jetzt!"
Marion, Nicolas und Stéphane



Marion, Nicolas et Stéphane compte sur vous aujourd'hui

Marion, Nicolas et Stéphane (ZERO IMPUNITY) a besoin de votre aide pour sa pétition “Keine Straffreiheit für sexuelle Gewalt durch französische Soldaten!”. Rejoignez Marion, Nicolas et Stéphane et 260 058 signataires.